Arbeitgeber schickt mich mit Minusstunden in den Monat

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1 Antwort

Die Gesetzesgrundlage wäre zunächst das BGB. Beschäftigt dich der AG nicht die vertraglich vereinbarte Zeit, kommt er in Annahmeverzug, ohne dass er dir die Stunden anlasten dürfte.

Zu diesen Zeitmodellen muss es vertragliche Vereinbarungen (Einzel- oder Tarifvertrag) geben. Auch Betriebsvereinbarungen (Betriebsrat) können solche Regelungen vorsehen, die dann rechtlich natürlich auch Bestand hätten.

Gibt es in deinem Vertrag, in einem für das Arbeitsverhältnis gültigen Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung zu der Praxis deines Arbeitgebers keine schriftliche Vereinbarung, darf er das nicht! Er kann nicht 40 Stunden mit dir vereinbaren und nach Gutdünken weniger bezahlen oder dich Stunden nacharbeiten lassen.

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