Arbeitgeber nimmt einen nicht an wegen Facebook?

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12 Antworten

Je aktiver der Mensch im Netz ist, desto besser kann sich ein potenzieller Arbeitgeber vorab ein Bild machen. Diese muß schon lange nicht mehr stimmen, es ist aber noch vorhanden.

Arbeitgeber recherchieren heute ganz automatisch Personalien und scannen das Internet nach möglichen Faktoren zu dieser Person, die eine Einstellung ausschließen könnten. Niemand würde dir das auch genauso sagen, es gibt dann eben einen geeigneteren Bewerber.

Wer sich selbst öffentlich macht, darf natürlich im besonderen Einzelfall nicht darauf pochen, daß dieses nicht berücksichtigt wird.

So viel zum Thema "nicht einstellen".

Wer öffentlich schreibt, daß er um 2 Uhr stockbesoffen nach Hause gekommen ist, macht sich natürlich angreifbar. Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht und würde einen Arbeitnehmer wegen erheblichem Restalkohol und den damit verbundenen Gefahren nicht arbeiten lassen. Im Widerholungsfall wäre auch eine Kündigung möglich, ja.

Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, auch vor Gericht.

je nach Tätigkeit & Arbeitgeber schauen sich Personaler vor einer Einstellung mittlerweile schon an, was sie über Bewerber, die in die in der engeren Wahl sind, im Internet finden: google, Facebook, Twitter, Instagram usw. Wer sein Leben öffentlich macht muss mit sowas rechnen & ggf. die Konsequezen tragen, das ein Chef sagt: "Nein, danke"

Meine Schwester wurde bei einem Vorstellungsgespräch sogar schon direkt danach gefragt. So nach dem Motto: "was würde ich finden, wenn ich sie googeln würde?

Wenn derjenige dem Ruf der Firma schadet oder gar über die Firma herzieht, ist es tatsächlich möglich, dafür eine Kündigung zu bekommen. Das hat man dann selbst zu verantworten.

Hallo,

Facebook ist wie viele soziale Netzwerke ein zweischneidiges Schwert, Positiv: Du kannst, wenn Du darauf stehst, Dich outen und viel von Dir preisgeben. Negativ: Der andere kann, wenn er darauf steht, sehr viel über Dich erfahren. Ich bin 42 und nutzte Facebook bedíngt und eher zurückhaltend, habe aber einen 16 jährigen Sohn der teilweise Dinge postet, man, man, man !!! Es kommen Dinge über irgendwelche Wege im Netz ans Licht, von denen ich mich oft frage, wie kann das sein - sei also auf der Hut, das kann ich Dir nur raten.

Ich selbst arbeite in einer leiteneden Position und kann Mitarbeiter einstellen und entlassen. Meines Wissens nach hat Dein Arbeitgeber rechtlich nichts in der Hand, aber das ist auch vollkommen irrelevent, denn..... wenn er kein Bock hat auf Dich, weil ihm Deine Facebook Beiträge nicht passen, bekommt er und auch jeder Arbeitgeber Dich halt auf anderen Wegen raus - MOBBING !!!!!! Und das kann man - wenn man ein wenig geschickt ist - ganz latent und subtil einfädeln. Ist `ne ganz miese Nummer, aber so läüft das heute gerne. Also mein Tip - überlege Dir gut, welchen Nutzen im Vergleich zum Schaden Du ernten wirst und danach entscheide, was Du wirklich von Dir preisgibst und vor allem, wen das wirklich interessiert - ausser vielleicht Dein Chef, der Dir nur einen reinwürgen will !

Beste Grüße Stephan

Nur, wenn der Betreffende Dinge veröffentlicht, die eine Kündigung rechtfertigen - dass er blau macht, dass er die Anweisungen von Vorgesetzten ignoriert usw. Oder der Firma mit seinem Auftritt schadet - z.B. (Sex-) Videos am Arbeitsplatz oder in (dem Betrieb zuzuordnender) Arbeitskleidung, Ausplaudern von Interna oder gar Betriebsgeheimnissen, Beleidigung, Verleumdung usw.

Allerdings findet man auch meist einen (anderen) Kündigungsgrund, wenn man nur danach sucht.

Und wenn z.B. der "Feierwütige" entsprechend zu spät kommt, nicht konzentriert ist usw. kann man die facebook-Aussagen zumindest nutzen, um zu beweisen, dass es am Verhalten des Angestellten liegt und nicht an Überarbeitung, Burn-Out oder Schlafkrankheit...

Selbstverständlich kann jeder Chef entscheiden, wen er einstellt und wen nicht - und eine facebook-Seite spielt dabei genau so eine Rolle wie die Kleidung, der Händedruck, die Herkunft, das Geschlecht oder der Lieblingsfußballverein - nichts davon darf als Grund genannt werden, trotzdem sind das häufig Dinge, an denen Bewerber scheitern...

Feuern darf er einen bei sowas nur, wenn er nen guten Grund hat, zB wenn davon auszugehen ist, dass man betrunken/mit Restalkohol auf die Arbeit kommt, oder das Geschäft schädigt etc. da bewegt er sich auf dünnem Eis, kann aber berechtigt sein - je nach Situation.

Aber im Einstellungsverfahren ist das durchaus üblich und auch rechtens.

Nicht einstellen = natürlich. Der darf dich auch nicht einstellen wenn ihm deine Nase nicht passt Während der Probezeit kündigen = auch kein Thema Nach der Probezeit kündigen = Eher nein. Ausnahme ist es aber zb wenn du sagst du bist krank und postest danach Fotos wie du am See chillst.

Es ist inzwischen üblich - zumindest bei größeren Firmen - die Bewerber zu googlen und zu suchen, was man da so im Internet findet. Und wenn da irgendwelche Sachen zu finden sind, die dem Arbeitgeber nicht gefallen, dann wirds halt nix mit dem Job.

Wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, so kann der Arbeitgeber frei wählen ,ob er dich nimmt oder nicht, da muss er noch nicht mal ins Internet schauen. Bist du schon länger in einem Betrieb angestellt , kann man dich nicht mehr ohne weiteres wegen Fotos im Internet kündigen,es sei denn sie verstoßen gegen best. Regeln , zb wenn du durch diese Fotos das Ansehen der Firma schadest

natürlich darf er das, wenn er der Meinung ist, dass du deine Arbeitsleistung aufgrund deiner privaten Aktionen nicht ausreichend zuverlässig bist.

Oder wenn du deinen Arbeitgeber entsprechend in schlechtem Licht stehen lässt....

naja wenn du was falsch gemacht hast und man sollte die Fotos nicht reinstellen jeder weiß doch das dein Chef die seite anschaut und da sind lauter Party Fotos denkt der auf denn kann man sich nich verlassen und der is nur immer besoffen

Es ist bestimmt nicht falsch, Facebook recht vorsichtig zu handhaben...

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