Arbeitgeber nimmt Arbeitskraft nicht an?

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7 Antworten

Die unterschwellige Botschaft scheint mir: Sie brauchen nicht (mehr) zu kommen. Die scheinen deine Frau loswerden zu wollen. Wie schätzt sie selbst das denn ein? Sind sie mit ihr zufrieden, ist sie gerne dort? Ich an ihrer Stelle würde den direkten Wege gehen: Einfach dort erscheinen, wie Gerneso vorgeschlagen hat und direkt das Gespräch suchen, ob das Arbeitsverhältnis intakt wäre, man hätte eine Gespärch angedeutet und sich nicht gemeldet, usw. sie wäre irritiert. Dann müssen die Farbe bekennen. Bloß nicht zuhause sitzen und warten! Vielleicht ist der Betrieb auch nicht gesund und sie müssen abbauen. Aber die Formulierung "Nehmen sie erstmal eine Woche Urlaub, danach müssen wir mal reden wir" verheißt nichts Gutes, soviel dürfte klar sein. Rein rechtlich ist das "Beurlaubung", die Vorstufe zur Kündigung, möglicherweise mit dem langen Krankenstand deiner Frau zusammenhängend,der für den Betrieb nicht tragbar ist.


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Wenn der Arbeitgeber die angebotene Arbeit verweigert befindet er sich im Annahmeverzug. Deine Frau hat nämlich einen (sogar grundrechtlich geschützten) Anspruch zu arbeiten und für ihr Geld tätig zu werden. Diesen Anspruch kann man zur Not auch einklagen. Der Annahmeverzug bewirkt, dass das Geld weiter gezahlt wird, ohne dass sie hierfür arbeiten muss.

Falls Dich das Thema interessiert, google mal das Stichwort "Lohn ohne Arbeit" und ignorier dabei alles was mit Hartz IV zu tun hat ;)

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Sie soll einfach am ersten Tag nach dem Urlaub im Betrieb erscheinen.

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Betriebsrat wurde auch über die Vorgehensweise informiert

Was sagt denn der Betriebsrat?

Deine Frau soll ihre Arbeitskraft anbieten und es wäre gut, wenn es dafür Zeugen gibt.

Gibt der AN ihr keine Arbeit/schickt sie wieder heim, befindet er sich nach § 615 BGB in Annahmeverzug.

Das bedeutet, der AN braucht die nicht gearbeiteten Stunden nicht nachzuarbeiten, es können keine Minusstunden entstehen und Urlaub verrechnen geht schon überhaupt nicht (haben manche AG schon probiert).

Deine Frau muss dann bezahlt werden als hätte sie gearbeitet. Arbeitet sie im Schichtbetrieb müssen auch evtl. im Betrieb gezahlte Schichtzuschläge auch in die Berechnung des Verdienstes.

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Kommentar von willibilli
27.06.2016, 15:56

Meine Frau war heute im Bürö, ist für eine Woche freigestellt unter Zahlung der Bezüge. Danach soll Sie ihren Urlaub nehmen u. dann will Dienststelle sich überlegen was Sie mit ihr machen werden . Es läuft wohl auf eine Versetzung in eine andere Stadt hinaus

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Wenn sie eine Arbeitsstelle hat, sollte sie auf Arbeit gehen und nicht auf ein Zeichen des AG warten, das könnte leicht nach hinten los gehen. Der AG könnte ihr wegen, Arbeitsbummelei, kündigen.

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Auf jeden Fall sollte sie alles schriftlich festhalten.

"Hiermit melde ich mich nach erfolgter Genesung wieder arbeitsfähig und bitte um einen Dienstplan"

Oder so ähnlich...

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