Arbeitgeber hat mich nicht angemeldet. Was tun?

7 Antworten

Mit deinem Schreiben bist du schon seeehr spät drann!!!! Nehme die Bescheinigung wo drauf steht das er dich Angemeldet hat mit sowie deine lohnabrechnungen und die Kündigung.* Wenn du keine Schriftliche Kündigung hast, so arbeitest du automatisch weiter, das brauchst du Ihn aber nicht zu sagen.* Nehme diese Unterlagen und gehe sofort zur Gewerkschaft und zum Arbeitsamt. Bei der Gewerkschaft musst du Ihn Anzeigen wegen "Arbeiten ohne Versicherungsschutz bzw Sozialgeldabfur". Das gleiche Meldest du dann beim Arbeitsamt. Gehe so diesen Weg wie ich dir Beschrieben habe, nicht das daß Arbeitsamt dich noch belangen wird wegen "Schwarzarbeit". Und wenn die Gewerkschaft feststellt das du Unterbezahlt würdest, muss die Firma dir noch Geld Nachzahlen. Und sage Ihnen alles was du weißt, welche Kollegen noch Betroffen sind usw.. Wenn du das nicht machst, könntest du im Nachhinein noch Probleme kriegen. Dieser Fall liegt nämlich im "Öffentlichen Interesse".** Erledige das sofort morgen Früh.**

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Das werde ich tun. Vielen Dank.

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Für ein Arbeitsverhältnis braucht es keinen schriftlichen Vertrag. Wenn er nicht durch einen Vertrag nachweisen kann, dass es sich um einen Werkvertrag handelte, ist es definitiv ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis mit allen damit zusammenhängenden Rechten und Pflichten.

Lasse Dich bei der Arbeitsagentur beraten, dafür sind die da, außerdem steht Dir nach diesem Jahr Arbeitslosengeld zu. Wenn der Arbeitgeber keine Beiträge zahlt, ist das nicht Dein Verschulden, sondern seins.

Keinesfalls kann Dir irgendjemand Schwarzarbeit vorwerfen, Du hast diesbezüglich die weit besseren Karten.

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Das beruhigt mich. Vielen Dank.

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was heisst, deine versicherung zahltest du selber? meinst du damit die krankenversicherung? und welchen anteil davon hast du selber bezahlt? den arbeitnehmeranteil oder den kompletten anteil? wie warst du dort versichert? als angestellter??

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Ich wollte als Kinderbetreuerin frei arbeiten und hatte mich bei der Privaten KV versichert. Das heißt, ich hab komplett die Krankenversicherung gezahlt.

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@wunderkind0815

ja dann bist du ja quasi selbständig gewesen. dann verstehe ich nicht ganz die frage nach der festanstellung.

aber du hast die optimalen voraussetzungen, um deine stunden vor gericht als selbständige einzuklagen, falls du noch nicht alles bezahlt bekommen hast oder sittenwidrig bezahlt worden bist. vorausgesetzt natürlich, dass du für die firma auch wirklich als kinderbetreuerin gearbeitet hast.

das kann sich evtl. für dich lohnen, denn ich gehe mal davon aus, dass du als selbständige sicher einen höheren stundensatz gehabt hättest, als als angestellte.

vor dem arbeitsgericht wird es dann etwas schwierig, zu begründen, warum du zu einer festanstellung gedrängt hast. da solltest du dich wirklich von einem spezialisierten anwalt beraten lassen, nachdem du durchkalkuliert hast, ob sich eine klage für dich lohnt.

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@huibu01

Nein, ich habe alles anfallende Ringsrum gemacht. Geht der Anwalt auf PKH oder müsste ich den selbst zahlen (im Moment nicht möglich)

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@wunderkind0815

du kannst dir diesen beratungsschein besorgen, dann kostet die erstberatung nur 10 euro. und klar kannst du pkh beantragen und müsstest sie auch bekommen, da du der kläger bist und sicher nachweisen kannst, dass du finanziell nicht in der lage bist, es zu zahlen.

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Schwarzarbeit, wenn mich der AG nirgendwo angemeldet hat?

Hallo, ich habe derzeit das Problem, dass mir mein Arbeitgeber keine Lohnabrechnung ausstellt (...und ja, ich habe ihn mehrmals darauf angesprochen) Zudem weiß ich, dank meiner Krankenkasse, dass er mich noch nicht angemeldet hat. Ich weiß inzwischen, dass über die Krankenkasse auch alle anderen Sozielversicherungen angemeldet werden. Da ich aber nicht angemeldet bin, vermute ich, dass er gar nichts bezahlt und mir irgendeine Summe, die ihm ausreichend erscheint, überweist.

Das sollte man doch bestimmt dem Finanzamt melden, oder ist das legal.

Und sowas wie: "schalte einen Anwalt ein", ist mir zu teuer, zu zeitaufwendig und dauert zu lange,um irgendwann mal was erreicht zu haben.

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  • In seiner Anstellung macht er Wareneingang und Bürokram.
  • In seiner Freizeit daheim schreibt er Programme und verkauft diese in seinem Kleingewerbe.
  • Nun wird auch sein Arbeitgeber auf diese Fähigkeiten aufmerksam und gibt den Auftrag, ein Programm für die Firma zu erstellen.

Die Frage ist dabei nun, ob der Angestellte seinem Chef eine Rechnung für seine Programmier-Dienstleistung erstellen kann, obwohl er auf der Lohnliste steht (Stichpunkt: Sozial-Abgaben, Verdacht auf Scheinselbständigkeit, Steuerprüfung bei Arbeitgeber)?

Ich meine, der Angestellte bietet seinem Arbeitgeber eine Leistung, die nicht mit den Produkten und Dienstleistungen seines Arbeitgebers im Zusammenhang oder in Konkurrenz steht - denn der Arbeitnehmer ist nicht als Programmierer angestellt, sondern als Bürokraft im Bereich Logistik. - Oder liege ich damit falsch (im deutschen Steuersystem)?

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