Arbeitgeber betrügt

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Moin,

Bei einer Betriebsübernahme gilt der alte Arbeitsvertrag mit den alten Bedingungen unverändert weiter.

Was aber passieren wird, wenn man jetzt per Anwalt und Gericht die Berechtigten Sachen einfordet, dürfte klar sein.

Mir ist es nicht klar außer dass er dann nach Gründen suchen wird sie rauszuschmeißen. Wie sieht die Erfolgsaussicht vor Gericht aus ?

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@Ramajaga

seehr gut, wenn du noch ne Lohnabrechnung des alten Arbeitgegbers hast.

Man muss nich unbedingt einen schriftolichen Arbeitsvertrag haben.

Wenn StdLohn usw aus der Abrechnumng hervorgehen ist die Sache klar.

Alles sonstige ergibt sich dann auch den normalen gesetzlichen Regelungen.

Du hast geschrieben, der alte Arbeitgebe hätte mündlich gekündigt. Aus § 623 BGB ergibt sich die Pflicht zur Schriftform. - also nix mit mündlich.

Dein Arbeitsverhältnis besteht unter den alten Bedingungen ungekündigt weiter.

Unterschreibe keinesfalls irgend so n neu aufgesetzten Zettel.

wenn du n dickes Fell hast, dan kannst du deine Nachforderungen Gerichtlich durchsetzen, vorausgesetzt es sind keine Fristen usw verstrichen. Bei ner Kündigungsschutzklage wären das nur 3 Wochen nach Zugang der Kündigung.

Wenn, wie bei dir, nur vorenthaltene Lohnzahlungen eingefordert werden, können andere Fristen gelten. - Googlen

guckst du hier

http://www.experto.de/b2b/recht/arbeitsrecht/verjaehrung-von-lohn-und-gehaltsanspruechen.html

Da du ja offenbar keinen schriftlichen Arbeitsvertrag hast, der was anderes vorsieht, gelten hier scheinbar die normalen Verjährungsfristen nach BGB. - also 3 Jahre.

Demnach kannst und solltest du die Lohnrückstände bei deinen Chef ruhig mit Nachdruck einfordern.

Wenn ich das mal hochrechne sind das ja, wenn dir jeden Monat 160€ fehlen + Urlaub usw locker 1500€Br. - also insgesamt mindestens gut 1000€ Netto.

Wenn der Chef zickig wird, würde ich noch die ganzen Kollegen aufhetzen, damit die auch die Lohnrückstände einfordern ;-)

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Nehmt Euch einen Anwalt für Arbeitsrecht und Deine Freundin sollte sich schleunigst einen neuen Job suchen.

Jo einen Job suchen wir bereits seit Mai allerdings gestaltet sich das schwierig denn meine Freundin hat noch eine Aushilfstelle. Zusammen einer Arbeitszeit von 56 Stunden. da ist für bewerben nicht viel Zeit bis jetzt nur weitere Aushilfstellen gefunden aber keinen Vollzeitjob. Wenn wir was hätten wäre sie schon weg.

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Wieso hat sie keinen schriftlichen Vertrag damals gemacht? Das ist doch die eigene Sicherheit.. am besten sie geht zum Anwalt für Arbeitsrecht der kann ihr helfen...

Es hieß damals Morgen bringt er ihn mit dann angeblich vergessen dann per Post geschickt nach dem 4 nachfragen fragte man Sie wozu sie überhaupt den brauche. Sie hat sie damals nicht mehr getraut deswegen Stress auf der neuen Arbeitsstelle zu machen.

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Nun das Problem: Letzte Woche wurde vom Arbeitgeber und dem Betriebsrat vereinbart, alle restlichen Urlaubstage bis Ende des Jahres zu verbrauchen. Nun hat meine Mutter zu den acht, weitere neun Urlaubstage aus dem Jahr 2013.

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