Arbeitgeber belogen mit Krankmeldung, was kann ich machen ?

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4 Antworten

Um mal die Karten auf den Tisch zu legen: Dein Vorgehen erfüllt den Straftatbestand des Betruges. Deinen Arzt hast du in diese Sache mit hinein gezogen.

In diesem Punkt hat der Arbeitgeber übrigens Recht. Wenn du behauptest, du seist aufgrund von Fremdverschulden verunfallt, hat der Arbeitgeber einen Schadensersatzanspruch gegen den Unfallverursacher. Der Arbeitgeber muss hier den Lohn weiter zahlen und kann sich diesen vom Unfallverursacher zurückholen.

Wäre ich dein Chef, würde ich ohne Anmeldung mit ein paar Blumen und einer Flasche Wein vor deiner Türe stehen und dir einen freundlichen Krankenbesuch abstatten.

Wärst du wirklich verletzt, wäre das eine nette Geste. Wärst du nicht verletzt, käme die Sache ans Licht und du wärst geliefert.

Einen Tipp kann und will ich dir nicht geben. Du weisst selbst, dass es das Richtige wäre, deinen Betrug zu gestehen. Aber offenbar suchst du nach Möglichkeiten, den Betrug zu vertuschen. Sorry, da kann ich dir nicht helfen.

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Kommentar von Landei79
02.12.2015, 12:47

Du hast vollkommen Recht. Das werde ich niemals wieder tun. Ich bin fix und fertig mit den Nerven. Das war wirklich dumm.

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Einen Unfallbericht dürfen die gar nicht FORDERN. Die können Fragen ob du den mitbringen kannst. 

Aber mit dem Fahrrad verunfallt heißt doch nicht direkt das man die Polizei dazu holt? Vielleicht bist du ja auch nur gestürzt und hast dich dann selbst ins Krankenhaus/Arzt begeben oder sonst was? 

Außerdem ist das eine dumme Idee was du denen gesagt hast, da auf der Krankschreibung ein kürzel mit dem Grund steht. Wenn man diesen Googelt oder sich auskennt, weiß man was die Begründung ist.

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Kommentar von Landei79
02.12.2015, 12:25

Auf der AU für den Arbeitgeber stehen keine Diagnosen nur auf der für die Krankenkasse. Der Arzt hat aber so oder so auch Prellungen geschrieben. Daher is das schon mal kein Problem. Danke Euch!!!

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Kommentar von Interesierter
02.12.2015, 12:29

Der Fragesteller hatte geschrieben:

Ich habe gesagt der sei abgehauen.

Damit bestätigt er Fremdverschulden. Und bei Fremdverschulden hat der Arbeitgeber einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Unfallverursacher und der Fragesteller ist auskunftspflichtig. 

Im Übrigen hat sich der Fragesteller des Betruges strafbar gemacht. Das sollten wir hier nicht vergessen!

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Ich bin mir gar nicht sicher, ob der AG das überhaupt einfordern darf. Solltest du ein Attest vom Doc haben muss der AG dieses akzeptieren.

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Kommentar von Landei79
02.12.2015, 11:45

Der sagt er könnte ja Ansprüche gegen den Unfallgegner stellen. Ich habe gesagt der sei abgehauen. So ein riesem Mist. Hätte nicht gedacht das es solche Folgen hat. Aber letztlich is es ja meine Freizeit und kein "Unfall" der Arbeit zusammen hängt.

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Der Areitgeber meinte ich soll zur Polizei. Ich meinte dann "ja ich schau mal". Bin ja erst wieder im 2 Wochen auf der Arbeit und wenn die fragen sage ich, dass ich es doch nicht gemacht habe, weil es sich ja gar nicht gelohnt hat. Die können mich ja nicht zwingen und laut Gesetz muss ich auch nicht.

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