Arbeitet ihr trotz psychischer Krankheit (Depressionen, Angststörung, etc)?

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

Ja, ich arbeite trotz psychischer Probleme. 86%
Nein, ich arbeite nicht, weil.... 13%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja, ich arbeite trotz psychischer Probleme.

Hallo,

die Stimmung ist ja in der Regel Tagesform-abhaengig...?! Man ist nicht immer unbedingt gleich schlecht drauf. Wie andere Arbeitnehmer auch 🤔?!?

Allerdings sind in der Art "angeschlagene" bzw. in irgendeiner Art und Weise "eingeschraenkte" Menschen eben nicht so belastbar (kann ja auch koerperliche Arbeit betreffen...), so dass sie eher "nur" eine Teilzeit-Beschaeftigung annehmen (koennen)!?!

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Ja, das stimmt. Manchmal erwische ich gute und dann wieder schlechte Tage. In der einen Minute geht's mir gut und in der nächsten gar nicht. Es muss nicht mal was passieren.. Es kommt einfach und es ist extrem anstrengend.

Ich arbeite in Teilzeit und ich muss sagen dass es schon körperlich anstrengend ist. Ich komme jeden Tag mit Schmerzen nach Hause. Dann frage ich mich, ob nur ich das habe oder auch die anderen? Durch meine Depression denke ich zu viel nach und durch meine soziale phobie bin ich extrem verkrampft unter Menschen... Ich muss das aber aushalten. Ich muss arbeiten und mich meinen Ängsten stellen.... Das ist der einzige Ausweg aus dieser miesere und das ist an alle Menschen gerichtet die ebenfalls psychische Probleme haben.

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@Heavensmy

Sehr schoen - ich bin stolz auf dich...!

Ich versuche das auch..., manchmal fuer uns aber schmerzhafter und kraftaufwendiger als fuer den "Otto-Normal-Verbraucher"...

Alles Liebe 💚

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@ElbEngel

Danke dir ❤️ du schaffst alles was du willst. Du musst fest daran glauben. Du bist stärker als du denkst 😊

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@Heavensmy

Jupp, das muss man sich aber immer wieder in's Bewusstsein rufen... 🤔😏

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Ich gehe noch zur Schule aber ja, da gehe ich hin. Ich bin in der Oberstufe und habe daher viel Leistungsdruck und Stress mit was ich nicht so gut klarkomme.

Zur Zeit habe ich Praktikum, was auch stressig und eigentlich keine gute Situation für mich ist (Kinderbetreuung) aber ich komme dort besser zurecht als in der schule. Im Praktikum weiß niemand von den Krankheiten Bescheid.

In der Schule ist es bekannt.

Ich habe Depressionen, derealisations und depersonalisationsstörung, essstörung und eine panikstörung mit agoraphobie.

Die angststörung und depression ist da am relevantesten würde ich sagen, danach die dr/dp

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Oh das sind sehr viele Krankheiten...tut mir leid dass du so leiden musst :( aber du solltest dich nicht so sehr von deinen psychischen Problemen beeinflussen lassen. Versuch dich so viel es geht abzulenken. Und was ich dir noch empfehle : mache eine ambulante Therapie. Glaub mir das hilft!

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Danke :) ich versuche auch so gut es geht ein normales Leben zu führen was auch mittlerweile besser geht. Ich war schon ein paar Monate in einer klinik und bin seit Jahren in ambulanter Behandlung aber irgendwie schlägt nichts so richtig gut an (trotz verschiedener therapieformen)

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@Twihard2002

Ich rate dir : sei geduldig. Es wird mit der Zeit besser. Stell keine allzu hohen Erwartungen an dich selbst. Ein Schritt nach dem anderen. ☺️

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Ja, ich arbeite trotz psychischer Probleme.

Ich bin leider nicht mehr sehr belastbar und beziehe deshalb Erwerbsminderungsrente. Damit ich nicht völlig von der Außenwelt abgeschottet bin, arbeite ich noch 2 Stunden an 3 Tagen die Woche auf 400 €-Basis.

An den Arbeitstagen bin ich leider ziemlich kaputt, wenn ich nach Hause komme. Meistens schlafe ich dann erstmal so 3 Stunden.

Mein AG weiß Bescheid.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Ich glaube die 3 tage tun dir schon gut. Du kannst dich zwar für immer in deine Wohnung einsperren aber am Ende hast du nichts davon. ich finde es gut dass du dich nicht versteckst und was tust :) das bedeutet ja auch etwas...

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@Heavensmy

Danke, ich war früher ein „Arbeitstier“, bis es einen „dumpfen Schlag“ getan hat.

Ich bin froh, dass ich meinen Arbeitsplatz habe, wenn es auch nur einen Minijob ist.

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@Ramboline

Eben! Sei froh darüber und überstürze nichts. Immer kleine Schritte. Sei geduldig! Setz dich nie unter Druck. Es geht nur Schritt für Schritt und du musst immer an dich glauben. Dann schaffst du alles im Leben. Wirklich alles.

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