Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten?

5 Antworten

Hallo Leute, sagt mal gehört das Arbeiten nicht zum Leben. Warum sperren wir die Arbeit aus unserem Leben? Haben wir eine Identifizierungsproblem mit der Arbeit? Selbst, wenn ich nicht auf Arbeit bin, arbeite ich doch z. B. im Haushalt. Oder meint Ihr Arbeit als Geldverdienst? Ich arbeite gern, wenn ich von meinen Mitarbeitern akzeptiert und verstanden werden, wenn ich Fortschritte und Erfolge bei Ihnen sehe, wenn ich merke, dass sie mich brauchen, wenn ich neue Ideen einbringen kann, wenn ich nicht auf abgestumpfte, ignorante, arrogante Menschen treffe, wenn ich bei meinem Geldverdienst angemessen bezahlt werde, wenn ich nach meinem Geldverdinst mit meiner Familie arbeiten kann, wenn ich etwas zum Glück anderer beitragen kann... Wenn ich leben kann...

Hallo, wenn Du einen Job hast, der Dir überhaupt nicht schmeckt, dann hast Du keinen Spaß. Machst Du aber einen Job der Dir gefällt, dann ist Deine Laune bestimmt ganz oben. Leider gibt es immer beides, so das man zusehen sollte, das das Gute die Mehrheit bildet.Denke dran Spaß ist besser als Frust:-)

Die meisten von uns werden zwangsläufig den größten Teil ihres Lebens auf der Arbeit verbringen. Um so wichtiger ist es einen Job zufinden mit dem "man Leben" kann. Auch wenn es leider nicht bei allen funktioniert. Aber ich denke, mit Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewußtsein läßt sich schon viel erreichen. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig einen Ausgleich zur Arbeit zu haben. Familie und Freunde haben für mich einen hohen Stellenwert. LG Detlef

"Darüber hinaus ist es aber auch wichtig einen Ausgleich zur Arbeit zu haben. Familie und Freunde haben für mich einen hohen Stellenwert."

Aber eben auch nicht für jeden.

Und wer sich dafür nicht interessiert, auch keinerlei Interesse an Beziehungen partnerschaftlicher Art hat, der MUSS eine Arbeit haben, die ihn vollständig ausfüllt. Sonst ist das Leben Wertlos. Die 8h Schlaf, 8h Freizeit (inkl. Fahrt zur Arbeit, Hygiene etc.) und evtl. 24-30 Tage Urlaub können das wohl kaum "kompensieren". Auch an verreisen besteht kein Interesse. Statt im Hotelzimmer zu sitzen, kann ich auch mit mehr "Sternen" daheim bleiben. Und auch mit 5 Sternen würde man außerhalb des Astra-19,2°E-Beam kein Deutsches TV bekommen. Z.B. in "Thailand". Wobei mir die Thailänder eh nicht zusagen würden. So wie alle Menschen die ihren König radikal verteidigen (also auch jemand verpfeifen der schlecht über ihn redet etc., und der geht dann ins Gefängnis...).

Und ginge es um das nicht-kochen-müssen, könnte ich gute Fertiggerichte sowie Lieferdienste in Anspruch nehmen.

Ja, Leben um zu arbeiten... Wenn man denn die Möglichkeit hat so eine Arbeit zu machen, bei der man evtl. noch heimlich unbezahlt Überstunden macht. Z.B. der Forscher im Labor der Universität.

Da bin Ich lieber ohne Verpflichtung eines Angestelltenverhältnis, und habe durch Arbeit "hier und da" sowie Teilnahme an medizinischen Studien evtl. 6000 Euro im Jahr, und kann davon Leben, als mich zu binden.

Viele Nichtqualifizierte wären evtl. "froh" eine dauerhafte Arbeitsstelle "8-16 Uhr" zu haben, auch wenn dabei Netto 1250 Euro rumkommt (das müsste der Lohn einer Drohne bei Lidl und Co. sein)..... Traurig.... Aber was habe Ich davon? "Ausgehen", Balzen, Partnerschaft, verreisen etc.,, kein Interesse. Das Geld wäre also unnütz. Mit 1250 Euro Netto könnte Ich wohl 850 Euro oder mehr "liegen lassen". Dafür hätte ich aber deprimierende 8h am Tag gearbeitet. Für wen? Für den Staat (Steuern?)? Sicher nicht. Rente? Wenn ich von evtl. 400 Euro leben kann, dann kann ich locker von aktuell gut 700 Euro Grundsicherung leben. Die bekommt jeder auch wenn er nie in die Rentenkasse eingezahlt hat. Übrigens das Gleiche wie jemand mit 2000 Euro Brutto-Gehalt der sein Leben lang einzahlt...

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