Arbeiten um AKW

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5 Antworten

Die zulässige strahlungsmenge die von heutigen akw's ausgeht ist außerhalb des Reaktors kaum mehr messbar und schadet nichts. Es sei denn der Reaktor ist defekt...

wenn du in akw arbeitest hast bestimmt so ein Dosimeter an der Arbeitskleidung,das genau registriert ob du einer Belastung ausgesetzt bist und das wird überprüft.falls nicht bist du in keinem Bereich wo das relevant ist.außerdem wirst du bestimmt über die gefahren unterrichtet und geschult deshalb halte ich es für nicht richtig hier fragen zu stellen

Wenn Du im gefährdeten Bereichen arbeitest bekommst Du ein Dosimeter um die Strahlenbelastung zu kontrollieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dosimeter

Wird der (ungefährliche ?) Grenzwert überschritten darfst Du dort nicht mehr eingesetzt werden.

Derzeit gibt es keinen Beleg dafür, das die Belastung von Mitarbeitern höher ist als die der Normalbürger. Jedoch gibt es Zweifel, dass in den Studien darüber die volle Wahrheit abgebildet wird. Nach dem Motto: "Wer es bezahlt, bestimmt den Inhalt".

Warum arbeitest du auch im AKW, natürlich bist du da einer höheren Bellastung ausgesetzt! Und wenn das ding hochgeht dann wars um dich geschehen.

Atomkraft nein Danke! - (Arbeit, Strom, AKW)
wollyuno 01.09.2013, 16:37

quatsch,es gibt genügend stellen auf der erde wo die natürliche Belastung durch Radioaktivität höher ist wie in akw

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ocin1 25.09.2013, 07:57
@wollyuno

@wollyuno: Gute Antwort, jetzt wird unser Falko98 wohl nicht mehr das Haus verlassen :-)

Die biologische Wirkung von ionisierender Strahlung misst man mit der Einheit Sievert Sv. Es gilt 1 Sv sind 1000 mSv oder 1000 000 µSv, also 20 mSv = 0,02 Sv oder 20 000 µSv alles Gamma-Strahlungs-Dosen, keine Beta-Strahlung (die aus Strahlenschutzgründen unproblematisch ist) OK :-)

Durchschnitts-Werte : (Sv=Sievert) BRD, Österreich, Dänemark, Belgien um 2,5 m Sv pro Jahr; Finnland um 8 mSv pro Jahr; Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweiz um 5 mSv pro Jahr; Schweden um 6 mSv pro Jahr. Eine Röntgen-CT des Bauches belastet den Menschen mit etwa 20 mSv. Röntgen-Durchleuchtung beim Setzen eines Herzkatheter um 300 mSv pro Untersuchung. Klassische Röntgenaufnahme um 0,1 mSv pro Aufnahme. Das Essen einer Banane entspricht 0,1 µSv.

In Nord-Spanien, Süd-Finland, Mittel-Frankreich, im Süden des Schwarzwaldes und in West-Österreich liegt die Belastung durch die natürliche Hintergrunstrahlung/Radioaktivität über 10 mSv pro Jahr [ww.world-nuclear.org/uploadedImages/org/info/NaturalbackgroundradiationEurope.gif]. In Guarapari-Brasilien um 175 mSv pro Jahr und in Ramsar-Iran um 262 mSv pro Jahr

Rechnung für Fukushima : (siehe auch /jciv.iidj.net/map/) In der kontaminierten Zone um das KKW Fukushima-Daiichi liegt die meiste Belastung unter 1000 nSv pro Stunde. 1000 nSv/h = 1 µSv/h =24 µSv/Tag (1 x 24) = 8760 µSv pro Jahr (24 Stunden x 365 Tage) =8,76 mSv pro Jahr. Also bekommen die Japaner dort jetzt hauptsächlich eine Belastung ab, welche z.B. auch die Finnen haben,. Vereinzelt (Hotspots) steigt jedoch die Belastung in der Zone um das KKW-Fukushima Daiichi bis auf 30 µSv/h (30 µ x 8760 = 262800 µ), was nach beschriebener Umrechnung 262,8 mSv pro Jahr sind, wie in Ramsar.

Quellen: en.wikipedia.org/wiki/Banana equivalent dose , de.wikipedia.org/wiki/Guarapari , en.wikipedia.org/wiki/Background radiation , ww.world-nuclear.org/info/inf30.html , de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung, de.nucleopedia.org/wiki/Strahlenrisiko , ww.100-Gute-Antworten.de

[ww.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/]Würde man dasselbe Dosimeter in der Stadt Guarapari in Brasilien aufstellen, würde er etwa 20 µSv/h anzeigen. Guarapari hat etwas über 100’000 Einwohner. Das sind etwa so viele wie aus der Region von Fukushima evakuiert wurden. Die Stadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung aber nicht durch einen katastrophalen Unfall, sondern durch natürliche Quellen.“

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ocin1 25.09.2013, 07:53

Und warum muss er überhaupt auf der Erde arbeiten, wo doch jeder weiß, dass denen da bald der Himmel auf den Kopf fallen wird. Dann ist es um ihn geschehen und wir hier können nur noch um ihn weinen und betroffen sein.

Jedoch stell Dir mal vor, der würde an einem Staudamm arbeiten. Oh Gott, man kann sich nicht ausmalen, was da alls passiert.

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten: Frankreich 2.12.1959 (bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China 18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000 Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000 Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu 488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote), Indien 11.8.1979 (etwa 2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993 (etwa 240 bis 1200 Tote.

Siehe de.wikipedia.org/wiki/Liste von Stauanlagenunfällen . Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es Staudamm-Katastrophen: 17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der Edersee-Talsperre. Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff.

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen können?

Oh, am besten wir bringen uns alle um, bevor wir einer Naturkatastrophe oder sonst was zum Opfer fallen Ahhhhhhhhhhh Ahhhhhhhhh Tot Elend..... :-)

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