Arbeiten nach Depressionen?

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8 Antworten

Hallo Ludo!

Ich weiß nicht, ob Du Wiedereingliederung in deiner bisherigen Arbeit machst, aber das würde nach so langer Abwesenheit Sinn machen. 

Du hast noch einen weiten Weg vor Dir, also setze Dich nicht unter Druck.

Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse, vielleicht macht eine längere Mittagspause Sinn, falls Dein Betrieb eine Stechuhr hat.

Laß es langsam angehen und sei offen zu den Kollegen, mit denen Du zusammenabeitest. So werden sie eher verstehen, wenn Du noch nicht Deine volle Leistung bringst.

Ich wünsche Dir für Deinen ersten Arbeitstag nach so langer Zeit alles Gute,

Giwalato 

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Um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, könntest du z.B. auf deine Körpersprache achten, die wirkt schon sehr beeinflussend auf andere Menschen. Eine Person, welche gerade steht und lächelt wirkt selbstbewusster und stärker als eine Person, die jeden Blickkontakt vermeidet und sich versteckt (z.B. Schultern hochziehen). Du solltest viel Gestik verwenden, da dich andere Menschen dadurch als offeneren Menschen betrachten. Und sei nett und höflich. Am besten du erzählst nicht gleich jedem von deinen Problemen, also Psychiatrie-Aufenthalt. Nicht, dass es schlimm ist, das nicht, nur reagieren viele Menschen leider eher negativ auf so etwas oder lästern. Wenn du diese Menschen schon kennst, dann lass dir einfach nicht anmerken, dass du nervös bist. Viel Glück:)

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Das unwohlsein ist normal, das hätte auch ein arbeitsloser vor seinem ersten tag und im grunde ist es bei dir ja auch so.

Stell dir vor, was du schönes für sich tun wirst, wenn der arbeitstag rum ist. Phantasiere dich in morgen 17 uhr hinein und stell dir etwas schönes vor. 

Stell dir vor, wie gut du dich dann fühlen wirst, weil der erste arbeitstag hinter dir ist und wie angenehm geschafft du sein wirst.

Wird schon alles. Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.

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Ich hatte selbst schon nach 3 Monaten Krankenhaus einen Heidenschiss. Aber der Tag geht rum. Versuch nicht zu gut gelaunt zu erscheinen, höre ständig auf Dich selbst, in Dich hinein, ob Du es aushältst. Alles wird gut. Und wenn es nach drei Stunden oder so nicht mehr geht, dann ist das halt so. Akzeptier es als klitzewinzigkleine Schwäche, dann mach eine Pause und höre auf Deine Atmung und Deine Gedanken.

Alles wird gut. Dann ist der erste Tag vorbei und Du kannst erleichtert aufatmen.

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Hallo erst einmal !!

Dein Unwohlsein kann ich voll und ganz nachvollziehen, da um es schon mal vorab auf den Punkt zu bringen ich selbst ein Familienmitglied hatte mit Manische Depressionen was weit aus heftiger ist als die eigentliche Depression.

Meiner Ansicht und Erfahrungen nach, die ich sowohl selbst als auch bei der betroffenen Person gesehen habe, ist das man an seine Ziele festhalten soll (unabhängig vom Glauben). Nicht übermütig werden und auch nicht rüber kommen.

Den ersten Arbeitstag gut gelaunt und selbstbewusst an die Sache ran gehen, auch wenn die Aufregung und das Unwohlsein da sind. Denn diese werden nach kurzer Zeit wieder über-wichtet.

Sei einfach DU SELBST und solange du dich noch im Spiegel jeden morgen ansehen kannst, ist alles in bester Ordnung.

Wer selbst mit sich reinen Tisch macht, hat nicht´s zu befürchten.

In dem Sinne

Viel Spaß und einen erfolgreichen Arbeitstag ;) 

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Bei Depression nur 6 Wochen in der Psychiatrie? Das ist ja kurz.

Trete einfach selbstbewusst auf und denk dir, dass du das schaffst und atme Tier durch.

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Kommentar von Ludo95
21.08.2016, 23:33

war eine Zeit lang auch beim Psychiater und Psychologen

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Du hast doch bestimmt eine Therapie und dort wird doch auch bestimmt eine Strategie oder ähnliches besprochen

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Mach dir nicht soviel Gedanken, nach so langer Zeit ist es schwierig, aber deine Kollegen freuen sich, daß du wieder da bist. Es wird alles locker.

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