Arbeiten mit Borderline Erkrankung?

5 Antworten

rettungsdienst wuerde ich nicht empfehlen fuer jemanden mit psychischen problemen.

ohne schulabschluss sind deine aussichten auf eine ausbildung nicht sehr gut. vielleicht solltest du dir ueberlegen, ob es nicht sinnvoller ist, ein berufskolleg zu besuchen. ohne ausbildung eine arbeit zu finden ist ebenfalls nicht sehr wahrscheinlich. deine besten chancen sehe ich, wenn du in irgendeiner form erstmal etwas lernst.

Hallo Sandrunella!

Ich denke auch, dass Rettungsdienst vielleicht nicht das richtige ist, da es ein sehr nervenaufreibender und stressiger Job ist. Ebenso würde ich von der Bestattungsbranche abraten, da der Beruf sich zu sehr mit dem Tod beschäftigt. Und gerade Borderliner beschäftigen sich eh schon zu viel damit. Merkwürdigerweise hört man diese beiden Berufswünsche sehr häufig von Borderlinern (kann da mitreden, da ich selbst eine bin und damals gerne Notärztin werden wollte). Als Borderliner ist man auf einen geregelten Tagesablauf angewiesen, bei dem man seine stark schwankenden Emotionen austarieren kann. Das kann man in medizinischen Berufen und auch im Bestattungswesen total knicken, da zu unregelmäßige Arbeitszeiten und psychisch belastende Situationen. Durch viel Therapie bin ich zum Buchhandel gekommen und arbeite nun seit Jahren in einer Buchhandlung. Momentan studiere ich nebenher noch an der Fernuni Hagen Bildungswissenschaft, da ich gerne hinterher in die Berufsberatung gehen möchte. Du siehst, es ist möglich ein relativ normales Leben mit Borderline führen zu können. Vielleicht überlegst du mal, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Schulabschluss an einer Fernuni oder in einem Abendkurs nachzuholen (dann ist man abends beschäftigt, für mich waren und sind das immer die schwierigsten Momente des Tages und da hilft es sich zu beschäftigen). Das Arbeitsamt kann dir danach bestimme Maßnahmen finanzieren, mit denen du für den Arbeitsmarkt fit gemacht wirst, z.B. Qualifizierungsmaßnahmen für den Bürobereich oder für was du dich sonst so interessierst. Oder du überlegst, es erstmal auf dem zweiten Arbeitsmarkt zu probieren. Das sind Jobs bei bestimmten Firmen, bei denen du beratend begleitet wirst und dich erst mal erproben kannst, z.B. durch Teilzeitarbeit. Hast du einen Schwerbehindertenausweis? Wenn ja, gibt es beim Arbeitsamt spezielle Sachbearbeiter für Menschen mit Behinderungen, die sich da ganz gut auskennen. Vielleicht fragst du da mal nach. Und dein Interesse für den Rettungsdienst musst du ja nicht ad acta legen. Das könntest du z.B. in deiner Freizeit durch Engagement beim DRK oder den Johannitern ausleben. Dafür musst du allerdings echt relativ stabil sein, denn die brauchen Leute, auf die man sich verlassen kann. Unzuverlässigkeit und häufige, plötzliche Klinikaufenthalte kommen da nicht so gut. Und wenn du auf keinen Fall auf den Rettungsdienst verzichten möchtest, dann wäre zu überlegen, ob du in den ersten Jahren ambulantes betreutes Wohnen beantragst, da kannst du (in deiner eigenen Wohnung wohnend) schneller Hilfe in schwierigen Momenten bekommen. In jedem Fall wirst du zumindest einen Hauptschulabschluss brauchen und dafür musst du was tun. Das kann dir niemand abnehmen. Aber glaub mir, mit jedem erreichten Schritt wirst du dich besser, stärker und eigenverantwortlicher fühlen und irgendwann wirst du es nicht mehr mögen, wenn andere für dich Entscheidungen treffen und du wirst sie selbst treffen wollen und auch können.

Viele Grüße, MeiGeu

Was machst du denn momentan, dass es dir wieder besser geht? Bist du in Therapie? Wenn nicht, wäre das auf jeden Fall ein Anfang. Erkundige dich doch mal im Internet, wo in deiner Nähe eine Verhaltenstherapie angeboten wird. Es ist leider so, dass man bei manchen Therapeuten ziemlich lange warten muss, aber du kannst ja mal einige durchtelefonieren und dich erkundigen. Also, du gehst so vor :) :

  1. dich im Internet erkundigen. Ich glaube, es gibt die Seite "Therapeutensuche". Bin mir jetzt leider nicht mehr komplett sicher, weil meine Therapie schon über 2 Jahre her ist, aber ich glaube, der Name lautet irgendwie so. Musst du mal danach googlen. Ich kann das leider gerade nicht für dich übernehmen, weil ich immer einen Seiten-Ladefehler habe, wenn schauen will.

  2. Dann gibt es Felder, bei denen du das alles genauer angeben musst. Also, Verhaltenstherapie (oder vielleicht auch tiefenpsychologisch? ..falls das irgendwie mit deiner Kindheit zu tun haben könnte?), gesetzliche Krankenkasse (wenn du eben gesetzlich versichert bist :)), Borderline, etc. - du füllst das also aus. Dann erhältst du eine also eine Therapeteutenauswahl, die ihre Praxis in deiner Umgebung haben. Auf deren Homepage kannst du dich ja dann noch bisschen ausführlicher erkundigen.

  3. Im nächsten Schritt rufst du einen Therapeuten an, erzählst ihm kurz von deinem Problem und bittest ihn um einen Termin für die erste Probesitzung. Wenn die z. B. erst in paar Monaten ist, greifst du einfach zum Telefon und rufst den nächsten an. Irgendwo wirst du schon in naher Zeit unterkommen :)

  4. Wenn du eine Verhaltenstherapie machst, hast du bis zu 5 Probesitzungen, bei denen du (und auch der Therapeut) überprüfen könnt, ob ihr euch eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnt. Und danach läuft das über die Krankenkasse und sie übernehmen die Kosten. Aber das wird dir dann alles erklärt, wenn es so weit ist. Ach ja, bis zu 25 Sitzungen sind möglich. Es kann aber auch verlängert werden, falls die nicht ausreichen.


Ansonsten kannst du dich ja auch mal nach einer psychosomatischen Klinik umschauen. Da gibt es auch Infos im Internet oder du sprichst mal mit deinem Arzt. Er kennt sich besser aus und kann dich sicherlich beraten.


Falls du schon in Therapie bist, mach die auf jeden Fall zu Ende!! Ich war 2010 wegen Depressionen auch in Therapie und das Ganze hat mir richtig gut geholfen. Drück dir die Daumen, dass es bei dir auch wieder wird und du bald beruflich durchstarten kannst :).

Jedenfalls finde ich es wichtig, dass du Hilfe in Anspruch nimmst. Wenn das bei dir schon seit deiner Jugendlich so läuft, wird das Problem ja jetzt nicht von selber verschwinden.

Dann noch zu deinem Berufswunsch: Rettungsdienstfahrer, denke ich, ist mit sicherheit ein sehr anstrengender Job. Da würde ich vielleicht in der jetzigen Situation von abraten. Vielleich machst du aber so große Fortschritte, dass du dir den Traum doch noch erfüllen kannst?! Und Bestattung .. hmm, du musst ja selber einschätzen, was dir gefällt, aber ob das mit Borderline (und ggf. Depressionen??) das richtige ist .. hm, schwierig. Erkundige ich doch mal über diverse Berufsheft, dem BIZ oder wo auch immer. Dann wird das schon. Und in der Zeit, wo du jetzt nicht arbeitest, würde ich alle Kraft daran setzen, wieder gesund zu werden! :) Ich wünsch dir alles Gute! :)

Ach ja, wegen des Arbeitsamtes machst du einfach einen Termin aus und lässt dich informieren. DAnn siehst du ja, ob sie etwas für dich tun können. Soweit ich weiß, gibt es da auch die Möglichkeit, einen Schulabschluss nachzuholen. Vielleicht auch den Führerschein zu machen, aber da bin ich mir jetzt nicht so ganz sicher, ob das übernommen wird.Erkundige dich einfach. Oder nehm wen mit - z. B. deinen Freund / Freund / Partner / gute Freundin, etc., wenn du dich dazu alleine im Moment nicht allein im Stande fühlst.

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