Arbeiten mit Behinderten Kindern.

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3 Antworten

...geh am besten ganz vorbehaltlos an diese Tage, die du da verbringst, heran. Dazu ist so ein Praktikum in allererster Linie da - um zu gucken, wie man klar kommt.

Du wirst auch ganz schnell merken, wo (und ob überhaupt) es irgendwelche "Unterschiede" gibt.

Kinder sind -bei allem, was sie so mitbringen- doch in jedem Fall erstmal nur Kinder; und auf die Besonderheiten (auch wenn es in diesem Fall etwaige Behinderungen sind) ist immer individuell einzugehen. Das ergibt sich aber meist vor Ort und in der direkten Begegnung. Und auf das (für den alltäglichen Ablauf der Einrichtung) Nötige wirst du ohnehin hingewiesen werden, seitens der Mitarbeiter - du bist ja nicht alleine.

Ansonsten: Sei einfach offen für alles, was dir begegnet. Nimm die Eindrücke einfach mit. Mit bisschen Feingefühl wirst du die richtige "Tonart" finden, da bin ich sicher. Und höchstwahrscheinlich sehr bald schon "vergessen", was dir jetzt noch, im Vorfeld, Gedanken macht.

Ganz viel Freude wünsch´ich dir. ;-)

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Kommentar von mia68
16.10.2011, 18:06

...scheint ´ne gute Zeit gewesen zu sein, die Praktikumszeit!? ;-)

Und vielleicht ja auch nicht "allzu weit weg", von den Zeilen, da oben (so deute ich mal das Sternchen ;-))

Und hoff´es auch ohnedies.

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Glaube mir, die Arbeit wird dir gefallen. Bei uns sind gerade körper- und geistig behinderte Kinder untergebracht und ich habe selten so liebenswerte Kinder erlebt. Sie haben natürlich andere Anforderungen an dich, aber wenn du - was ich nicht glaube - nicht auf sie herabblickst, wird es bestimmt sehr schön für euch alle. Ich wünsche dir viel Spass!!

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Kommentar von Tschiripacha
09.02.2011, 18:18

Klingt schön:) würde ich auf diese Kindern herabblicken, würde ich niemals in diese richtung gehen wollen. Vielen dank für deine antwort:)

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sie können sich viele Dinge nicht merken, benötigen viele Bilder, da sie bestimmten Erklärungen kaum folgen können, sie müssen bei allen Sachen an die Hand genommen werden, benötigen viel Aufmerksamkeit und dürfen nicht aus den Augen gelassen werden. Außerdem muss man unbedingt aufpassen, dass man sie nicht bemitleidet... sie denken, dass sie ganz normal sind und sehen ihre Behinderung nicht als ein Problem an. Deshalb sollte man nicht zuviel darüber sprechen.

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Kommentar von Tschiripacha
09.02.2011, 18:18

Vielen dank für deine hilfreiche antwort:)

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Kommentar von mia68
09.02.2011, 18:31

...bin nicht ganz sicher, ob das wirklich so "hilfreiche" Aussagen sind.

Alles, was den Umgang mit Kindern (ganz egal, ob mit oder ohne Behinderung) "verkrampft" sein lässt, tut nicht gut.

Insofern: sich nichts von vornherein untersagen, das halte ich für günstiger.

Ist man sensibel genug, wird man ohnehin wissen, wie man was (in welcher Form also) an die Kinder heranträgt. "Tabus" in dem Sinne sollte es daher eher nicht geben...

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