Arbeiten im sozialen Bereich mit Depressionen?

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6 Antworten

Ich selber habeDepressionen und habe damals im sozialen bereich gearbeitet. Da lief mien lebenr echt problemlos.

Säter dann als Reingungskraft und im Baumarkt, in beiden Fällen wurden die Depressionen wesentlich stärker.

Nun arbeite ich im Moment als Servicekraftim Altenheim, habe also auch einigesmit den älteren Menschen dort zu tun. Und selbst meine Psychologin meint, das ich mioch in dem Job dort sehr gut wieder weiter entwickelt habe udn mir der Job gut tut und ich gehe auch wieder echt gerne arbeiten.Denn gerade dort erfahre ich oft Wertschätzung.

Also,ich denke es kommt drauf an,was du selber willst. Als ich in der Psychiatrie war , hat meine kinderlose Zimmernachbarin meiner Tochter sogaraufs Zimmer geholt und sich total gefraut wqenn sie da war.

Wichtig ist natürlich,das man trotz seiner Probleme Verantwortung übernehmen kann.Und das man selber seine Grenzen erkennt.

Auch ging meine Tochter sehr offen mit meiner Krankheit um, trotzdem dürfen noch allle Kinder bei uns spielen kommen.

Natürlich, wieso auch nicht? Psychische Erkrankungen sind nicht ansteckend und solange man sich dazu in der Lage fühlt seinen Job vernünftig zu machen ist doch alles in Ordnung. Geht es solchen Menschen dafür zu schlecht, werden sie sich wohl krankschreiben lassen.

Die Leute sind nicht ansteckend oder generell gefährlich. Allerdings sind die psychischen Belastungen im sozialen Bereich sehr hoch, so daß diese Leute sich wohl eher krank schreiben lassen würden.

Aber egal wo man arbeitet, eine ernste Depression gehört in Behandlung.

Ein Arbeitsverbot für bestimmte Berufe wegen dieser Erkrankung leitet auch aus nichts heraus ab.

Eine akut an Depressionen erkrankte Person sollte sich in Behandlung begeben, und gehört auf überhaupt keinen Arbeitsplatz.

Generell sollte man jeden Job nur dann ausführen, wenn man ihn auch so ausführen kann, wie man es sollte. Für Arbeit mit Menschen gilt das natürlich besonders.

ladymilli0n 30.04.2016, 11:16

Ok, danke für die Antwort :)

Selbstverständlich hast du Recht - kann ich nachvollziehen!
Aber denkst du denn auch so, wenn die Person schon in psychologischer Betreuung ist und keine Fremdgefährdung vorliegt?
Solange man einigermaßen stabil ist?

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DieKatzeMitHut 30.04.2016, 11:19
@ladymilli0n

Das lässt sich so nicht beurteilen und kommt immer auf den Einzelnen an. Sicher ist es auch stark vom genauen Arbeitsbereich ab.

"Einigermaßen stabil" klingt nicht sonderlich zuverlässig.

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ladymilli0n 30.04.2016, 12:43
@DieKatzeMitHut

Falsch ausgedrückt, sry.

wenn es einem im beruf gut geht und man stabil ist.
danke für die antwort.

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Solange die Person psychologische Hilfe erhält und keine Gefährdung (durch Wutausbrüche etc) darstellt, sollte das meiner Meinung nach kein Problem sein

ladymilli0n 30.04.2016, 11:14

Danke :)
Sehe ich übrigens genau so. Solange man in der Lage ist, den Beruf auszuüben und keine Gefährdung für das Klientel darstellt, ist alles okay.

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Hallo, 

Ich glaube das es auf Dauer nicht funktioniert. Im sozialen Bereich kümmerst du dich um andere Menschen. Dabei sollte man psychisch schon stabil sein.

LG 

ladymilli0n 30.04.2016, 11:13

Danke.

Auch wenn man in psychologischer Betreuung ist und im Beruf und den jeweiligen Tätigkeiten 'normal' ist, bzw. nachgehen kann?

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Schnitty0815 30.04.2016, 11:19
@ladymilli0n

Wie gesagt... Ich glaube auf Dauer gesehen wird das nicht funktionieren.  Das ist meine Meinung. Für einen sozialen Beruf sollte man selbst psychisch stabil sein um anderen Menschen eine stütze zu sein. Wenn du selbst größere Probleme hast kann das einfach nicht gut gehen. 

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DieKatzeMitHut 30.04.2016, 11:35
@Schnitty0815

Ich habe auch oft das Gefühl, dass Menschen in den Sozialen Bereich gehen die sagen "Ja, das hab ich auch durchgemacht, ich bin auch depressiv, ich hatte auch Suchtprobleme, ich kann mich total gut einfühlen!" - Soziale Arbeit ist aber kein Ort eigene Probleme aufzuarbeiten, im Gegenteil.

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SuzyHizer 30.04.2016, 12:31
@DieKatzeMitHut

Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Depression ist nicht gleich Depression. Es gibt ja unterschiedliche Symptome und Stärken. Man muss das bei jedem einzelnen individuell fest legen. Und ich denke schon das es in einem sozialen Beruf hilfreich sein kann wenn man sagen kann " Du kannst mir vertrauen, ich habe das auch schon erlebt, ich weiss wie dir zu mute ist " Natrülich sollte man dann schon mit seinen eigenen Problemen klar kommen und diese bewältigt haben.

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