Arbeiten Headhunter üblicherweise auf Provisionsbasis?

2 Antworten

Provision- das ist so üblich. Meiner Erfahrung nach ca. 1-2 Monatsgehälter des neuen Mitarbeiters. Bei Führungspersonal noch mehr. Dafür spart man Kosten für Inserate (sollte Headhunter übernehmen) und nicht die Rede von der vielen Zeit, die mit Interviews vergehen. Headhunter haben auch ihre "Mittel" um Mitarbeiter bei Konkurrenzfirmen direkt anzusprechen.

In der Personalberatung (Headhunting) werden die Honorare häufig anteilig am Jahresgehalt der vermittelten Führungs- bzw. Fachkraft festgemacht und liegen je nach Anbieter zw. 20% und 35% des Brutto-Jahresgehalts.

Bezüglich der Honorarfälligkeit gibt es zwei verschiedene Honorarmodelle. Das klassische Modell ist die sogenannte Drittelregelung. Danach wird ein Drittel des Honorars direkt bei Auftragserteilung fällig, ein weiteres Drittel bei Präsentation des/-r ersten Kandidaten und das verbleibende Drittel bei Unterschrift des Arbeitsvertrages zwischen dem Unternehmen und dem vom Personalberater vermittelten Kandidaten. Die Rückzahlung der ersten beiden Drittel ist bei diesem Modell i.d.R. auch bei letztendlichem Misserfolg ausgeschlossen.

Diese für Unternehmen recht ungünstige bzw. unsichere Regelung hat dazu geführt, dass sich mittlerweile immer mehr Personalberater/ Headhunter an Ihrem Erfolg messen lassen und ein Erfolgshonorar berechnen.

Wer mehr über diesen Beruf und die Branche wissen möchte kann diesen sehr umfassenden Artikel im Personalberater-Blog lesen:

http://www.personalberater-blog.de/personalberatung-und-headhunter/

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