Arbeiten an einem verschimmelten Fahrzeug.

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7 Antworten

Ich würde dieses Problem meinem Arzt schildern und der soll dann entscheiden, ob diese Arbeiten auch mit meinem Gesundheitszustand vereinbar sind. Allerdings wird dann das Verhältnis zum Chef nicht besser. Aber man ist auch nicht verpflichtet, gesundheitsgefährdende Arbeiten auszuführen. Ich denke, Gesundheit geht vor Arbeitsplatz.

Schimmel dieser Art ist gesundheitsschädlich, auch wenn man kerngesund ist. Er kann sich wahrscheinlich nicht weigern, solange er vom Betrieb eine entsprechende Schutzausrüstung bekommt. Also Atemschutz, Schutzanzug und -handschuhe. Der Arbeitgeber hat schließlich eine Fürsorgepflicht seinen Arbeitnehmern gegenüber. Ich glaube daß sich auch die Berufsgenossenschaft dafür interessieren würde wenn es Probleme gibt. Die sind schließlich für die Einhaltung des Arbeitsschutzes zuständig.

Schutzausrüstung gibt es keine! Und das fahrzeug stht sein einer Woche in der Werkstatt und ist nach nicht mal abgedeckt.

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@Thubauville

Wie gesagt, ich würde mich ohne nicht rantrauen. Und das nicht nur weil ich eh asthmagefährdet bin.

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Sicherlich ist Schimmel schädlich. Die Sporen befinden sich in der Luft, werden eingeatmet und schon hat man den Salat. Ich würde mich weigern.

In einer KFZ-Werkstatt kann er auch mal ein Fahrzeug überholen oder reparieren müssen, in dem noch das Blut der Unfallopfer verteilt ist oder in dem jemand nach einem Selbstmord noch wochenlang gelegen und sich langsam aufgelöst hat oder eben auch mal eines, das verschimmelt ist.

In dem Job darf er nicht zu pingelig sein und wenn er speziell wegen des Schimmels und seiner Krankheit besondere Probleme befürchtet, dann muss er mit einer Atemmaske arbeiten, die die Sporen zurückhält.

Weigern kann er sich da sicher nicht, solange nicht ein Arzt schriftlich von sich gibt, dass er da nicht arbeiten dürfte - Frage ist nur, wie lange er den Job dann noch hat.

Bei einem Behinderungsgrad von 70% dürfte die Kündigung sich wohl als nicht so einfach für den Arbeitgeber erweisen!!!!!

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@Thubauville

@Thubauville:

Von den 70% hattest Du nichts erwähnt.

Ausserdem kann auch einem Schwerbehinderten gekündigt werden, wenn etwa in einer kleinen Werkstatt es nachweislich keine Möglichkeit gibt, ihn ausschliesslich mit Dingen zu beschäftigen, die zu seiner Behinderung passen.

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Wenn ein Arzt des Gesundheitsamtes bestätigt, dass die Arbeiten daran gesundheitsschädlich sind, dann kann dein Freund die Arbeit verweigern.

Aber ansonsten muss er auf das Entgegenkommen des Chefs vertrauen.

Es wäre empfehlenswert dabei eine Atmenschutzmaske zu tragen

Wenn er krank ist ist es nicht gut.Ich würde es machen ist doch egal was man arbeiten muss.

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