Arbeite 450basis und eltern beziehen hartz 4 , wird geld gekürzt?

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4 Antworten

Es werden Leistungen gekürzt,aber nicht von deinen Eltern,sondern von dir !

Wenn du 250 € verdienst,kannst du die ersten 100 € Grundfreibetrag ohne Abzüge von deinen Leistungen behalten. Von den übersteigenden 150 €,hast du noch einmal 20 % ohne Anrechnung auf deinen Bedarf,also noch einmal 30 €.

Dir bleiben also von deinen 250 € im Prinzip nur 130 € für dich übrig,weil du die verbleibenden 120 € deinen Eltern geben musst,damit sie die Kürzung die sie wegen deiner Beschäftigung bekommen,wieder ausgleichen können.

Solange du noch die Schule besuchst,hast du aber die Möglichkeit in den Ferien bis zu 1200 € in bis zu 4 Wochen Ferienarbeit zu verdienen,ohne das etwas von deinen Leistungen abgezogen wird. Voraussetzung ist allerdings,das du danach weiterhin die Schule besuchst,also zum Beispiel keine Ausbildung beginnst.

Würdest du danach nicht weiterhin zur Schule gehen,würde dir aber von diesem Verdienst nur dein Anteil des Regelsatzes und dein Kopfanteil der Kosten für Unterkunft und Heizung gestrichen,den müsstest du dann deinen Eltern aus deinem Verdienst selber zahlen.

Hättest du dann noch Anspruch auf Kindergeld und dein Einkommen ist nach dem Abzug deiner Freibeträge noch so groß,das du dein Kindergeld zur Deckung deines eigenen Bedarfs nicht mehr benötigen würdest,würde das Kindergeld voll auf den Bedarf der anderen BG - Mitglieder verteilt und die Leistungen vom Jobcenter dementsprechend gekürzt.

Das ganze trifft aber nur auf das nicht mehr benötigte Kindergeld zu,welches du zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigst.

Ja, es wird gekürzt. Ich meine, dass 100 oder 120 Euro anrechnungsfrei sind und der Rest wird gekürzt. Deine Eltern würden, wenn Du 250 Euro ausgezahlt kriegst, also 130 bis 150 Euro weniger kriegen.

Du hast einen Freibetrag von 100 € plus 20 % des Mehrverdienstes. Mit dem Rest trägst du dann zum Familienunterhalt bei.

Selbstverständlich müssen deine Eltern deinen Nebenverdienst UMGEHEND melden.

Nicht das Geld deiner Eltern wird gekürzt, sondern dein Anteil den sie für dich bekommen.

Die ersten 100 Euro sind anrechnungsfrei, vom Rest noch 10% - in dem Fall also nochmal 15 Euro.

Demnach könntest du 115 Euro für dich behalten, den Rest deines Geldes musst du an deine Eltern abgeben, weil ihnen das Geld ja fehlt um Essen und Nebenkosten etc. für dich zu bezahlen.

Würdest du mehr verdienen als das Amt für deinen Bedarf zahlt würdest du komplett aus der Bedarfsgemeinschaft rausfallen. Aber das bedeutet dann ebenfalls, dass du den entsprechenden Betrag an deine Eltern abgeben müsstest, denn dein Mietanteil, Essen, Kleidung, Strom, Wasser usw. kostet ja was.

isomatte 02.12.2013, 10:52

Er hat einen Freibetrag von 130 €,wenn er 250 € verdient !

Nach dem Grundfreibetrag von 100 €,hat man vom übersteigenden Teil bis 1000 € Brutto,noch einmal 20 % ohne Anrechnung,nicht 10 %. Das gilt erst ab dem übersteigenden 1000 € Brutto bis 1200 € / 1500 €.

Das er aus der Berechnung der BG - raus ist,wenn er mehr verdient als die Eltern für ihn bekommen,stimmt in diesem Fall auch nicht. Dies würde zutreffen,hätte er kein Kindergeld mehr.

Die Eltern bekommen ja in diesem Fall schon weniger für ihn gezahlt,weil er eben das Kindergeld auf seinen Bedarf angerechnet bekommt. Er müsste also wirklich mehr verdienen,als sein tatsächlicher Bedarf ist,nach dem Abzug seiner Freibeträge auf Erwerbseinkommen.

Erst wenn er nach dem Abzug seiner Freibeträge noch so viel anrechenbares Einkommen übrig hätte,das er das volle Kindergeld zu seiner eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würde,wäre er aus der Berechnung der BG - raus.

Dafür würden aber dann den anderen BG - Mitgliedern die Leistungen gekürzt,weil das volle Kindergeld auf sie verteilt würde.

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