Arbeit: Krankmeldung kam erst abends?

3 Antworten

Wenn der Betrieb tagsüber nicht informiert war, dass der Beschäftige arbeitsunfähig ist, ist das natürlich ein Verstoß gegen die Meldepflichten laut Entgeltfortzahlungsgesetz, nach denen man sich unverzüglich melden muss. Das würde dann eine Abmahnung rechtfertigen. Diese macht aber wenig Sinn, wenn das Arbeitsverhältnis ohnehin schon gekündigt ist.

Ein Recht auf Lohnabzug gibt es nicht, denn der Beschäftigte war ja entschuldigt, wenn auch verspätet.

Hängt von euren Regelungen ab.

Wenn zum Beispiel die Krankschreibung erst am 3. Tag da sein muss, dann ist er hier seiner Pflicht nachgekommen.

Dann muss man eruieren ob der AN in der Lage gewesen wäre die AUB zeitnah einzureichen und/oder den AG zu unterrichten (bei z.B. einem Notfall ist es recht schwierig).

Ansonsten hängt es auch hier von eurem Arbeitszeitenreglement o.ä. ab was da drin steht.

Der AG hat natürlich dann das Mittel der Abmahnung. Der AN kann dagegen klagen usw. Es gelten die arbeitsrechtichen Gesetze.

Da der AN aber schon ordentlich gekündigt hat, würde ich (wenn das Arbeitsverhältnis gut war), da jetzt nicht so ein Drama machen. Alles andere könnte die letzten 4 Tage zu bösem Blut führen.

Der Tag muss bezahlt werden.

es liegt ja eine Krankmeldung vor.

du kannst ihm höchstens eine Abmahnung schreiben, weil zu spät eingereicht.

da aber eh gekündigt, ist es eigentlich auch egal.

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