Arbeit beim Schlüsseldienst

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8 Antworten

Die Preisvorgaben sind allein Sache des Chefs. Solange er keinen Druck ausübt oder Leute gezielt anlügt, handelt der Mitarbeiter korrekt.

Lediglich bei einem wirklichen Notfall müsste er die Tür auch ohne Einigung über den Preis öffnen - zum Beispiel wenn drin ein kleines Kind allein ist und schreit.

Also ich glaube ja,denn er ist derjenige der den Auftrag ausführt und wenn er das Spiel von denen mitmacht haftet er mit seiner Unterschrift auf dem Auftrag dafür.Als Angestellter bekommt er ja dann auch Gehalt? Als Subunternehmer bekommt er nur Provision die zwischen 30 und 50 % vom Auftragsumsatz liegt. Warum suchen sich die großen Firmen denn Subunternehmer? Schon einmal darüber nachgedacht? Weil der dann für deren Probleme den Kopf in die Schlinge stecken muss. Also wenn er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann die Kunden so über den Tisch ziehen zu müssen dann ist das sein Problem und ich hoffe dass se auch bei Ihm einmal klick macht und sein Menschenverstand anfängt zu arbeiten.Er sollte sich einmal in die Lage des Kunden versetzen und sich fragen ob er so viel Geld für eine Türöffnung zahlen würde.

Nur wenn er sich persönlich bereichert. Also noch zusätzlich Kilometer abrechnet usw.

Peterthb 06.12.2012, 16:30

Wenn er für seinen Job bezahlt wird und dieser mit illegalen Mitteln ausgeführt wird, verdient er dran. Eine persönliche Bereicherung ist nicht mal für den Tatbestand des Betrugs erforderlich, es reicht, zum Vorteil eines Dritten zu handeln und unabhängig davon, einen anderen in seinem Vermögen zu schädigen.

Dein Rat ist nicht nur falsch, sondern für jeden, der es glaubt, auch noch gefährlich.

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Er ist immer verpflichtet, sich im legalen Bereich zu bewegen. Egal, wie die Vorgaben des Arbeitgebers lauten. Kennt er seine rechtlichen Verpflichtungen nicht, ist er gehalten, sich im Zweifel zu informieren.

Ich nehme an, er hat keine schriftlichen Anweisungen, z.B. Vertragsklauseln möglichst bedeckt zu halten oder die Endpreise möglichst zu verschweigen. Diese würden ihn zwar auch nicht vor einer möglichen Anklage/Beschuldigung als Mittäter schützen, aber die Anstiftung durch den Vorgesetzten wäre nachweisbar.

Notfalls muss er sich weigern, illegale Aktivitäten durchzuführen und seine Entlassung in Kauf zu nehmen. Falls er Nachweise erbringen kann, hätte er jedoch vor einem Arbeitsgericht gute Chancen auf eine Abfindung.

Arbeitgeber, die in diesem Bereich tätig sind, sichern sich in der Regel äußerst gut ab, denn da sind schnell Erfahrungen mit Strafanzeigen gesammelt. Sie hüten sich normalerweise vor nachweisbar illegalen Aktivitäten und schieben den schwarzen Peter meist dem kleinen Handwerker zu.

was die gemeinten unseriösen schlüsseldienste da machen ist leider rechtlich in ordnung.. das hat nix mit dubiosen machenschaften zu tun sondern eher mit unausgereiften gesetzen und der naivität oder unterinformiertheit der kunden.. also macht sich dein bekannter nicht strafbar.. das es moralisch ziemlich fragwürdig ist scheint ja keine bedeutung zu haben..

Macht er Wachsabdrücke von den Schlüsseln und steigen nachts die Chefs, mit nachgemachten Schlüsseln, in die Wohnungen ein. Oder was sind das für dubiose Geschäfte.

bibabaulilein 06.12.2012, 14:45

der verlangt sehr viel Kohle für ein einfaches öffnen! So an die 290 Euro im Härtefall...also sonntag nachts...

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Wenn er aktiv daran beteiligt ist, dann auf jeden Fall. Hat er Kenntnis von Straftaten und verheimlicht diese, dann auch. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich. Er kann also später nicht einfach sagen, dass die Chefs das so angewiesen haben.

bibabaulilein 06.12.2012, 14:49

Er führt die Aufträge aus...nach Kostenvorgabe des Chef´s!

Wie wenn dein Chef sagt lege das Papier auf die linke seite legst du es im normal Fall auch dahin. Und sein Chef meint du musst das verlangen...oder die Tür bleibt zu!

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dubios ist nicht immer strafbar

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