Arbeit beenden, auf ärztlichen Rat?

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3 Antworten

Ein Arzt, der eine Depression und/oder einen Burnout (was in vielen Fällen eine sogenannte Erschöpfungsdepression ist) diagnostiziert, weiß in den meisten Fällen sehr genau, dass das eine Erkrankung ist, die nicht in einer Woche wieder vergeht. Allerdings schreiben die meisten Ärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bei der Erstbescheinigung kaum länger als eine oder zwei Wochen aus. Manchmal kann ja eine Pause von zwei Wochen schon einen Prozess in Gang setzen, in dem sich der/die Betroffene mit seiner/ihrer Situation auseinandersetzt und weiter Schritte einleitet.

Wenn die Erkrankung nach einer Woche, für die sie der Arzt beschinigt hat, weiterhin besteht, wird er in aller Regel eine Folgebescheinigung ausstellen. Sinn des Arztbesuches soll ja auch sein, dass eine Therapie in Gang gesetzt wird, über die man sich mit dem Arzt auseinandersetzen sollte. Nur vom Krankschreiben wird nämlich kleiner gesund.

Eine Diagnose zu stellen, die eine dauerhafte Unfähigkeit feststellt, den ausgeübten Beruf weiter zu betreiben, halte ich persönlich nach einer Woche noch nicht für möglich. Hier wäre eventuell eine klinische Abklärung notwendig. Es gibt eine Reihe von Kliniken, in die man sich stationär aufnehmen lassen kann und die therapeutisch an die Erkrankung und an ihre Ursachen herangehen.

Der Hausarzt nimmt also mit der Krankschreibung erst einmal seine Aufgabe wahr, den Erkrankten akut aus einer belastenden Situation herauszuholen. Die Therapie sollte dann den hierfür spezielisierten Fachleuten anvertraut werden.

Schwere psychische Erkrankungen können auch länger als ein halbes Jahr dauern, bis der/die Betroffene wieder arbeitsfähig ist; oftmals müssen hier auch wochen- oder monatelange Wiedereingliederungsmaßnahmen in den Arbeitsprozess angegangen werden.

In jedem Fall aber muss eine Depression behandelt werden. Von allein verfliegen die nämlich nicht!

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also bis zun 6 wochen kann der arzt krankschreiben . sollte das drauf rauslaufen das der depressive X garnicht mehr in diesem beruf arbeiten kann/sollte wird das von einem vertrauensarzt festgestellt - das wird dann von der krankenkasse veranlasst

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Das entscheidet ganz alleine der behandelnde Arzt.

Du kannst auch nicht einfach zu einem anderen gehen. Der wird dann wissen wollen, warum du nicht weiter zu dem Kollegen gehst.

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