Arbeit an der Kasse Fehler, Abzug vom Lohn?

2 Antworten

Im Einzelhandel liegen die Löhne in einem Spektrum, welches nicht viel Spielraum für Verluste lässt. So kann ein Stundenlohn von 7,00 EUR Brutto bei einem Kassenminus von 10 EUR auf unter 6 EUR fallen. Gerade in Bereichen des Einzelhandels, wo es zu Fluktuationen in den Kundenzahlen kommen kann (zB bei Tankstellen, bei denen sich der Kundenfluss nach den Spritreisen richtet), können solche Differenzen auftreten. Um bei dem Beispiel einer Tankstelle zu bleiben, kann eine 400-EUR-Kraft bei einer Kassendifferenz, die ob des plötzlichen Andranges von Kunden entstanden ist, einen Tag umsonst hinter der Kasse stehen, wenn es dabei zu einem Minus kommt. Nach §280 Abs. 1 BGB kann der Gläubiger (in diesem Fall der AG) den Ersatz des Schadens verlangen. Dies gilt NICHT, wenn der Schuldner die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat (vgl. §280 Abs. 1 Satz 2 BGB). In den meisten Fällen wird der AG nicht in der Lage sein, diese mindestens mittlere Fahrlässigkeit (vgl. Reichold, Arbeitsrecht, 2. Auflage §9 Rn. 37ff) und somit die Pflichtverletzung insgesamt zu beweisen. Dieser Beweisnotstand entlässt den Schuldner aus der Zahlpflicht eines Kassenminus.

Diese Umstände sind den wenigsten AN aber bekannt. So finden sich häufig Vereinbarungen, die den AN dazu bestimmen eine Differenz zu ersetzen. In der Wirtschaft besteht die Auffassung, dass der Kassierer für die Kasse verantwortlich ist. Alles, was mit dieser Kasse passiert, hat er Kassierer zu verantworten. Doch dieser Einstellung kann an aus besagen rechtlichen Anforderungen nicht folgen.

Versichert? - nein... der Arbeitgeber darf dies aber nur dann einbehalten, wenn es dazu im Arbeitsvertrag eine Vereinbarung über Mankogeld gibt!


Mit Mankogeld wird eine Zahlung bezeichnet, die ein im Kassenbereich tätiger Arbeitnehmer aufgrund einer Mankoabrede zum Ausgleich dafür erhält, dass er für Fehlbeträge in der Kasse (= Manko) auch bei leichter Fahrlässigkeit haftet (Haftungserweiterung).

Dabei muss der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an der Abrede haben

  • (1. Voraussetzung) und der Arbeitnehmer darf aufs Jahr gemittelt nur in der Höhe einstehen müssen, in der er auch Mankogeld erhält. D.h. erhält ein Arbeitnehmer monatlich 50,- Euro Mankogeld, darf er im Zeitraum eines Jahres auch nicht für mehr als 600,- Euro einstehen
  • (2. Voraussetzung). Ein berechtigtes Interesse wird angenommen, wenn der Arbeitnehmer alleinigen, unkontrollierten Zugriff auf die Kasse hat.

Quelle lexexakt.de


Keine Vereinbarung = kein Abzug zulässig

Nach unkorrekter Buchung in die Kasse will der Chef den Differenzbetrag vom Lohn einhalten ist das rechtens?

Hallo,..habe gestern einen Betrag falsch in die, Kasse gebucht der Kunde mußte nur 1,57€ anstatt 157€ zahlen per ec zahlen ! Weil es meine Unachtsamkeit war ,will mein Chef es mir vom Lohn abziehen ist das rechtens ?

...zur Frage

Aushilfe an der Kasse - Taschenrechner erlaubt?

Hallo Leute,

Ich habe morgen Probearbeit bei Edeka . Und die Chefin meinte zu mir , dass ich an der Kasse arbeiten werde. Ich werde dort an der Kasse angelernt.

Ich bin Studentin. ich habe davor NIE einen Nebenjob gehabt. Und ich werde als Aushilfe an der Kasse arbeiten.

So meine fragen. Ich habe Angst Fehler zu machen und wollte mir zur Hilfe einen Taschenrechner neben die Kasse stellen. Darf man das ?

...zur Frage

EC-Karte verloren jetzt Konto leer

Hallo ich habe gestern morgen in einem Großen Supermarkt eingekauft. Dort muss ich die Karte vergessen haben oder ich habe sie verloren. Als es uns heute auf gefallen ist haben wie gleich bei der Bank angerufen und die Karte sperren lassen, aber es wurde schon über 6000€ eingekauft. Wer haftet ? Die Bank meinte sie nicht :( morgen gehen wir erstmal zur polizei

...zur Frage

Ist das Mobbing? Wie gehe ich mit dominantem Kollegen um?

Wie gehe ich mit einem dominanten Kollegen um, der mich als Aushilfe verarscht wo es nur geht und mir das Gefühl gibt "dumm" zu sein? Ich bin eine ruhige Person und will keinen Konflikt. Ich fühle mich ziemlich untergebuttert von ihm, weil er mit seiner überfreundlichen, dominanten, lauten Art (arbeiten im Verkauf) so unglaublich künstlich auf mich wirkt. Ich weiß, ich bin "nur" die Aushilfe, aber was soll ich denn entgegnen, wenn von ihm ein Auslachen vor Kunden (!) gegenüber mir kommt und ich dann so verunsichert bin, dass ich Fehler mache, die gar nicht sein müssen, weil ich es besser kann. Zum einen das Ereignis, dass zwei Damen gleichzeitig an der Kasse standen und sich sichtlich angekeift haben, wer denn nun zuerst da gewesen sei. Ich wusste nicht so recht was ich tun soll. Mein Kollege stand daneben als die eine Frau meinte sie wären Freundinnen, das war nur ein Spaß gewesen. Kollege: verächtliches Lachen, nach dem Motto: DAS hättest DU aber wissen können, Marie. Dann habe ich mir nun das zweite Mal mit diesen Pieksgeräten zur Befestigung von Preisschildern in den Finger gestochen. "Tja, Skills sind halt wichtig Marie! Die muss man schon haben!" Und das dann in einem sarkastischen Ton, mit Betonung auf meinem Namen. So geht das ständig, dass er, wenn er was will, meinen Namen so komisch betont. Dann wollte eine Kundin einen weiteren Gutschein kaufen. Sie wollte einen der zu dem, den sie gekauft hat, motivmäßig passt. Da hat mein Kollege ein Motiv vorgeschalgen, welches von ihm nur ein Witz war. Ich habe ihr den gemeinten Gutschein trotzdem gezeigt und dann kam von ihm ein lauter Lacher und ein verächtliches "Ach Marie das war doch nur ein Wi-hiiitz". Am selben Tag sollte ich Preisschilder für einen Artikel ausdrucken und wir verwenden dafür farbiges Papier. Ich habe es aber vergessen in den Drucker einzulegen und dann kam wieder ein "Das hat die liebe Marie aber spät gemerkt" und wieder dieses dämliche Grinsen. Meine Kollegin war bei allen Vorfällen dabei und hat bei allem geschwiegen. Ich versuche ja irgendwie mit ihm umzugehen, ich will mich nicht verkriechen. Auf der anderen Seite fühle ich mich total verarscht von ihm. Ich habe ihm nichts getan, mache meine Arbeit gewissenhaft. Jaja, ich bin nur die Aushilfe, aber trotzdem ein Mensch. Als der Vorfall mit dem Pieksding für die Fixierung von Preislabels war, hatte er danach versucht, Paperflieger in den Mülleimer zu bugsieren. Er hat nicht getroffen und ich hab mir in Herz gefasst und meinte: "Wie war das nochmal mit Skills?" Ich weiß einfach nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ist das Mobbing? Ich bin dankbar für Antworten... PS: Ich arbeite dort erst seit 3,5 Wochen...

...zur Frage

Handy zerstört EC - Karte?

Vorhin an einer Kasse im Supermarkt gab es eine lange Schlange weil bei einer Kundin die EC Karte nicht funktionierte. Dabei sagte die Verkäuferin, es wurde Ihr gesagt, das ein Smartphone , wenn es mit der EC Karte zusammen aufbewahrt wird, den Magnetstreifen der Karte unlesbar macht. Ich selbst glaube da nicht wirklich dran, da das eventuelle Magnetfeld bestimmt zu schwach ist. Aber vielleicht gibt es hier einen Experten, der das richtig erklären kann. Im Netz gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Danke

...zur Frage

Sparkasse P-Konto mit EC Karte oder Fehler?

Hallo

Neulich habe ich von meiner Sparkasse eine neue Karte mit neuer PIN erhalten (die alte war abgelaufen)

Nun habe ich ein P-Konto bei der Sparkasse, die alte Karte ist/war somit eine weiße Kundenkarte, die neue aber eine EC Karte.

Ist nun mein Pfändungsschutz aufgehoben oder warum diese normale EC Karte?

Hoffe jemand kann mir helfen, ich bekomme morgen Lohn und habe Angst das er direkt gepfändet wird.

Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?