Arbeit, ALG II und arbeitsunfähig

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1 Antwort

Also ich denke, du wirst mit einem blauen Auge davon kommen. Da die AU ja bereits bei deinem AG ist, würde ich versuchen eine Bescheinigung vom Arzt, bzw. Krankenhaus über deine Erkrankung (Dauer nicht Diagnose) zu erhalten und diese dem Jobcenter zur Verfügung stellen.

In Zukunft würde ich die AU kopieren und diese dem Jobcenter entsprechend zuschicken.

Da du ja bereits in Arbeit bist, dürfte der entstandene "Schaden" ja nicht so groß sein, da ich vermute, dass während deiner Krankheits bedingten Abwesenheit keinerlei lukrative Jobangebote für dich vorgelegen haben werden.

Ich würde mich höflich entschuldigen und darauf verweisen, dass dir nicht klar war, dass du eine AU auch dem Jobcenter vorzulegen hast, wenn du nur ergänzend AlgII beziehst und geloben in Zukunft Kopien der AU einzureichen, damit sollte das Thema erledigt sein.

Ich denke, wenn du an einen der Pedanten unter den Sachbearbeitern gerätst, droht dir denke ich höchstens eine Kürzung um 10% des Regelsatzes für eine Dauer von 3 Monaten, aber wie gesagt, ein kurzes Schreiben das Blatt Papier vom Doc und ich denke die Sache ist gegessen.

Ich denke, wenn du an einen der Pedanten unter den Sachbearbeitern gerätst, droht dir denke ich höchstens eine Kürzung um 10% des Regelsatzes für eine Dauer von 3 Monaten

Da denkst du falsch.

Für eine solche Sanktion bietet das SGB II-Recht KEINERLEI Rechtsgrundlage.

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Da du ja bereits in Arbeit bist, dürfte der entstandene "Schaden" ja nicht so groß sein, da ich vermute, dass während deiner Krankheits bedingten Abwesenheit keinerlei lukrative Jobangebote für dich vorgelegen haben werden.

ich habe eine feste Arbeit, nur da ich alleinerziehnd mit 2 Kindern bin, bekomme ich ALG "

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@Natka

Hey Virtual, dann hoffe ich, dass ein solcher Sachbearbeiter das auch weiß ;)

Ich hatte vor Jahren einen heißen Kampf mit einer solchen Sachbearbeiterin, die sich dann erst in Form eines Streitgesprächs mit ihren Vorgesetzten überzeugen ließ, dass die Kürzung meiner Kosten für Unterkunft und Heizung ungerechtfertigt war.

Das war die gute Frau, die mich unter Zeugen (ja dreist war sie auch noch!) aufforderte gefälligst nicht arbeiten zu gehen und mich um meine Kinder zu kümmern.

Eine Freude, dass sie und ich nun schon seit Jahren getrennter Wege gehen. Es gibt sie und mit dem SGBII kennen sie sich weniger aus, als du oder ich!

Gott sei Dank eine Ausnahme!!!!!! (die Kollegen waren super und ein Lächeln konnte ich mir damals auch nicht verkneifen, bei aller Verzweiflung)

Aber wenn jmd. wissen möchte, was ihm schlimmstenfalls droht, dann ist das meine Antwort, weil das die einzige Sanktion ist, die sich jemand konstruieren kann, da der §56 SGB II auch noch recht frisch ist.

Aber wie gesagt, das wird sich im Sande verlaufen und gut gehen, wie ich schon sagte ;)

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