Arbeit - wie halte ich die letzten Wochen aus?

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8 Antworten

Hey, versuch erstmal, innerlich wieder ruhig zu werden.

Bin hier letztens schon überw en gestolpert, der probleme mit dementem Chef hatte.

Mal ehrlich: Demenz bringt Leute, die damit umgehen müssen ziemlich an ihre Grenzen. Auch liebende Angehörige unhd auch professionell pflegende sagen, dass ist ein hartes Thema, das muss man erstmal können.

Und Du bist weder Angehörige.. noch medizinischer Profi.

Super,d ass Du Dich bei der telefonaktion zurückgehalten hast.. tatsächlich wird der Mann gar nicht verstehen,w as Du dann hast.

Manchmal merken sie auch, dass irgendwas nicght passt.. und ds verunsichert sie dann total, eben weil sie merken: irgendwie..aberw as?

Langer Vorrede kurzer Sinn: es wäre verständlich, wenn Du versuchst, auszusteigen.

Was ich machenw ürde?

Zu meinen Hausarzt gehen und ihm vertrauensvoll erklären,w as los ist. Auch keine falsche Scheu: sag ihm, dass es Dir körperlich und psychsich schlecht geht dabei, dass es Dich überfordert. Beschreib solche Situationen wie die im WC.

Daraus wird nämlich klar, dass es Dich echts chlaucht und dass das gestoppt werden muss, bevor es schiefgeht (Psyche kann ja ganz wunderbar zaubern und einem ins Knie schießen).

Eine Krankschreibung?

Ja,d as ginge. Vielleicht hilft erstmal 1 Woche.. und wenn nicht, dann geht auch Krank bis Ende der Einsatzzeit.

Besser Notbremse ziehen als so richtig vor die Hunde zu gehen.

Alles GUte, halt die Ohren steif!

Und sprich mit nem Doc, okay?

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Das einzige was geht ist ihn nicht mehr als Chef ernst nehmen!

Sieh ihn vielleicht als "lieben Verwandten" für den und DUE TIERE du deinen Job machst!

Wenn er dich giessen schickt, sag ja, geh raus und mach SINNVOLKE Arbeit und geh wieder zu ihm und Wenn er fragen sollte, dann hast du die Blumen natürlich gegossen! 

Versuch dran zu denken das es jeden deiner bekannten auch treffen könnte und sieh es Vielkeucht als Übung!

Hakte den Tieren zuliebe durch!

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Kannst Du den Freiwilligendienst nicht sofort beenden? Wenn das unerträglich ist für Dich,würde ich gehen! Und ja,Dein Chef kann nichts dafür,Er bräuchte aber dringend Hilfe!

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Ojemine. Erstmal Gute Besserung, das klingt ja schrecklich.

Natürlich wäre es sinnvoll, diese 5 Wochen noch durchzustehen, aber deine Gesundheit geht vor!

Ehrlich gesagt würde ich mich einfach so lange wie möglich vom Arzt krank schreiben lassen. Dir geht es ja wirklich nicht gut!

Hast du niemanden, dem du davon erzählen kannst? Ein anderer Vorgesetzter vielleicht?

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Ja, wenn es nicht anders geht, geh zum Arzt und lass dich krankschreiben. Gibt es nicht auch eine Organisation, die die freiwilligendienste vergibt? An die könntest du dich auch wenden. Kopf hoch. Keiner kann dich zwingen dahin zu gehen, schon gar nicht bei einem Freiwilligen Dienst.

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Kommentar von Zauberfussel
15.02.2016, 11:28

Nunja, ich hätte gerne einen Monat eher gekündigt.. Aber wegen der Übergangszeit für Kindergeld und Waisenrente war mir das zu kompliziert. Als ich im Dezember gekündigt habe dachte ich, dass ich es schaffen würde. Aber Dement kann ja wirklich rasend schnell Fortschreiten..

Ich habe mich direkt bei der Stelle hier beworben, da hat sonst niemand was mit zu tun. Der Vertrag wurde eben vom Bundesamt für Familie und zivilgestellschaftliche Aufgaben abgesegnet - da sind aber eben nur Leute, die Verträge unterschreiben. Sowas interessiert die wohl nicht.

Danke!

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Kommentar von Marakowsky
15.02.2016, 11:47

Dann rate ich dir zur krankschreibung. Ehrlich, ich kenne Demenz aus der Familie, da dreht man ja schon innerlich durch und es sind keine "fremden"

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Hat dein Chef denn keine Angehörigen, mit denen du mal reden könntest? Damit du die letzten Wochen noch durchhälst?

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Kommentar von Zauberfussel
15.02.2016, 11:52

Seine 80 jährige Frau die es zwar weiß, aber sehr locker damit umgeht..

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Gibt es innerhalb der Arbeit ein Ort oder Menschen der auf deiner Seite ist/ an den/ zu dem du dich zurückziehen kannst? (Außer die Toilette)

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Darf ich dich fragen, warum du diesen "Job" überhaupt angenommen hast?

Gab es nichts anderes, bzw. bei jemand anderem?

Das muß dir doch im Anfang schon aufgefallen sein, daß mit deinem Chef etwas nicht stimmt?

bist du der einzige Mitarbeiter?

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Kommentar von Zauberfussel
15.02.2016, 11:32

Nein, als ich letzten April zum Probearbeiten da war, war alles in bester Ordnung. Er war gesund. Im August habe ich angefangen, da ist nur manchmal aufgefallen, dass er vergesslich ist. Für einen fast 80-jährigen aber wohl normal.
Dann wurde es erst schlimmer, September die Diagnose, habe es aber Unterschätzt. Im Dezember habe ich gekündigt (da Ausbildung ab April). Hätte nicht gedacht, dass es mich so fertig macht.

Kündigen kann ich nicht, habe ja die 1 -Monatige Kündigungsfrist, und da ich nur noch einen Monat habe..

Habe noch einen Kollegen, ebenfalls Freiwilligendienstler. Ihm geht das ganze aber nicht so nah. Er kann damit wohl einfach besser umgehen als ich..

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Kommentar von Zauberfussel
15.02.2016, 13:26

Ich werde über die AU nachdenken.

Aber was sage ich dann der Sprechstundenhilfe? Die will ja immer grob wissen was einem fehlt..

Und sicher, dass mir der Arzt glaubt?
Bin neu hier in der Stadt und war noch nie beim Arzt hier, es wäre also mein erster Besuch dort.
Klar, ich kann ihm erzählen wie es hier läuft.. Aber erzählen können Menschen viel. Es gibt bestimmt Leute, die sowas ausnutzen um lange frei zu bekommen.

Und wenn eine neue Patientin kommt und gleich lange "krank sein will"?

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