Arachnoidalzyste / Wurzeltaschenzyste

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Wurzeltaschenzysten führen nur selten zu Beschwerden, weshalb die Indikation zur OP genau geprüft werden sollte. Bei LW 4/5 rechts sollte bei intraforaminaler Lage ein Schmerz im rechten Bein (Oberschenkel vorne über's Knie und Unterschenkel vorne eher innen ) ziehen. Bei intraspinaler Lage bei LW4/5 sollte ein Schmerz an der Außenseite des OS und Schienenbein außen/vorne bis über den Fußrücken zur Großzehe ziehen. Rückenschmerzen erklären sich nicht durch eine Wurzeltaschenzyste! Operiert werden sollte nur, wenn die Schmerzen nicht mehr auszuhalten sind oder die Kraft im Bein schlechter wird. Konservative Therapie oder PRTs bringen hier nichts. Aufenthalt im Krh ca 3-5 Tage. Risiko der OP ist eine Instabilität bei LW4/5 und nachfolgende OP mit Versteifung des Segments. Das Risiko ist aber nicht so hoch. Vor OP noch mal 2. Meinung einholen, ob Beschwerden zum Befund passen. Es stimmt zwar, dass generell etwas zu viel operiert wird, aber aus dieser Angst heraus werden mittlerweile viele notwendige OPs nicht durchgeführt. Den Schaden hat dann der Patient. Mfg. Pannier

vielen Dank für die Antwort :)

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OP nach Leidensdruck hört sich nicht gut an. 50% der OP’s in Deutschland sind überflüssig und werden nur des Geldes wegen gemacht. Also vor der OP unbedingt eine zweite Meinung einholen. http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zu-viele-Ruecken-Operationen,rueckenop100.html

vielen Dank für die Antwort :)

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Schmerzen im Lendenwirbel aber wodurch?

Hallo liebe Gemeinde, ich leide seit meinem Hexenschuss im April 16 unter schmerzen im LWS Bereich. Beim gehen sind die Schmerzen da, beim laufen sind die Schmerzen da, bei den kleinsten Hausarbeiten sind die Schmerzen da. Ich habe 20 oder 30 mal Krankengymnastik hinter mir, 12 oder 18 mal manuelle Therapie + Fango. Nichts hat sich geändert. Dann war ich beim Neurologen und der konnte nichts feststellen. Beim Neurochirurgen, meinte der dann, dass ich eine Bandscheibenerkrankung habe. Haben dann eine Facetteninfiltration gemacht, aber diese hat auch nicht geholfen. War dann im Dezember für vier Wochen auf Reha, aber auch die hat nichts gebracht. Viele meinten es kann auch ein Psychologisches Problem sein, aber ich kenne meinen Körper und weiß das da irgendwas sein muss. Ich spüre es doch. Auf der Reha haben die dann noch was am Herzen festgestellt, aber das ist ein anderes Thema. Diese Schmerzen hatte ich vor acht Jahren das erste mal. Zwischendurch waren sie mal weg und mal wieder da, aber seit April letzten Jahres sind die konstant da. Die haben bislang nur MRT von der HWS und LWS gemacht. Meine Frage wäre jetzt ob man gesehen hätte, wenn da ein Tumor wäre? Meine nächste Frage wäre mit welcher Sache man die Organe überprüfen könnte? Das wäre doch das CT? Weil ich würde gerne meine Organe überprüfen lassen, weil ich gelesen hatte, dass eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse auch schmerzen am Rücken verursachen kann. Ich glaube das war die Pankriaszyste. Oder hätten die beim MRT von der LWS die Bauchspeicheldrüse sehen können?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen...

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Hallo Leute, vor 3 Jahren wurde o.g. Diagnose durch ein MRT diagnostiziert. Hatte als Kind Skoliose (Gipsschale gelegen) und Morbus Scheuermann. Schmerzen (welche ich eigentlich jahrelang nicht ernst genommen habe), hatte ich schon immer. Hier mal kurz meine Symptome, die sich in den letzten Wochen verschlimmert haben: dazu gekommen: - fast ständiges Kribbeln in Armen und Beinen, manchmal auch rechte Gesichtshälfte - Schmerzen verstärkt im Halsbereich - Schmerzen rechtes Bein u. Fuß - Knie knickt manchmal ein - Arme werden plötzlich schwer und schmerzen - muß öfter auf Toilette - Schmerz- u. Schlaftabletten (durchschlafen höchstens 4 h). Seit der Diagnose war ich schon bei 3 Neurochirurgen, jetzt nun steht die OP an und ich zweifle etwas. Könnt Ihr mir sagen, wie geht es einem danach? Wann in etwa kann man wieder ein normales Leben führen (nach REHA usw.). Seit der Diagnose bin ich in einem Fitnessstudio angemeldet ( selbst. Spezialtraining) und gehe zur Ostheopatie, beides hat mir die Jahre soweit gut geholfen. Im Moment verstärken sich die Symptome und der Neurochirurg hat mir die OP empfohlen, da auch schon ein Nerv "angekratzt" ist. Die OP soll imn St. Georg Leipzig gemacht werden.

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Nelly

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Hallo,

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Seit einem Verkehrsunfall, wobei eine Autofahrerin mich (Fahrradfahrerin) umgefahren hat als ich bei grüner Ampelschaltung einen Fahrradüberweg überquerte habe ich Knieschmerzen. Zunächst hatte ich starke Hämatome, danach einen Meniskusschaden (vielleicht durch die Fehlhaltung entwickelt od. direkt durch den Unfall zugezogen) und hierbei stechende, reißende Schmerzen an der Innenseite des Knies (im Hinterhorn des Innenmeniskus). Ein Riss ist auf den MRT-Aufnahmen nicht erkennbar aber seit der zweiten Aufnahme eine Degeneration. Ich hatte einige Zeit nach dem Unfall mein Tanztraining (Tango Argentino und Standard/Latein) wieder aufgenommen. Dies kann neben der Fehlhaltung die Degeneration begünstigt haben oder die Degeneration ist auf der ersten Aufn. nicht zu sehen, da das Gerät schlechter war (es wurde vor der zweiten Aufnahme gegen ein besseres ausgetauscht). Die Knieschmerzen haben zugenommen. Seit 3,5 Monaten tanze ich gar nicht mehr und schone mich, trotzdem merke ich das Knie. Der Alltag ist erträglich, Tanzen bringt große Schmerzen. Meine Fragen: Helfen Elektrotherapie, Akupunktur od. Ultraschalltherapie? Was sind eure Erfahrungen? Was hilft noch? Orthopäden raten mir teilweise zur OP, teilweise tun sie es nicht. Die Begründung von ersteren lautet: ohne OP verschlimmert sich der Schaden und es entstünden Folgeschäden und manche Risse sind auf MRTs nicht zu erkennen erst bei einer Gelenkspiegelung. Ich kann mir ein Leben ohne Tanzen gar nicht vorstellen, trotzdem ist das Wichtigste, das der Alltag funktioniert und durch eine OP kann es auch sehr viel schlimmer werden als es jetzt ist. Danke. Ich bin gespannt auf Antworten.

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