Arabien und das Öl

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4 Antworten

Vergleiche einfach mal einen arabischen "Ölstaat" wie Oman oder Saudi-Arabien mit einem "Nicht-Ölstaat" wie Jordanien oder Ägypten.

Die Ölstaaten haben das Geld, um der einheimischen Bevölkerung einen guten Lebensstandard zu ermöglichen und die unangenehmen Arbeiten von Gastarbeitern machen zu lassen. In den Nicht-Ölstaaten ist der Lebensstandard sehr viel geringer und die Einheimischen müssen alles selbst machen. Das wird den Ölstaaten wohl früher oder später auch wieder blühen, wenn das Öl alle ist. Denn mit dem Reichtum haben sie bisher in keiner Weise eine vom Öl unabhängige Wirtschaft aufbauen können. Im europäischen Ölstaat Norwegen z.B. sieht das anders aus.

Interessant wäre auch der Vergleich zwischen dem europäischen Ölstaat Norwegen und einem arabischen Ölstaat.

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in den Arabischen Länder hat es einen wirtschaftsboom ausgelöst und der wohlstand ist gewachsen. katar beispielsweise ist zum reichsten land im verhältnis geld pro einwohner aufgestiegen sogar vor luxemburg ,schweiz etc. heute macht das öl einen großen teil der wirtschaft dieser länder aus dh. die wirtschaft ist abhängig vom öl. in den letzten jahren hat man deshalb viel in den tourismus und in forschung investiert um diese abhängigkeit in zukunft loszuwerden.

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"Arabien " besteht ja nun mal aus einer Vielzahl von Ländern, die genau so vielschichtig sind:

Mauretanien
Marokko
Algerien
Tunesien
Libyen

Die Nil-Staaten mit antiker Ackerbautradition:

Ägypten
Sudan

Die Staaten am Horn von Afrika, die bereits seit frühester Zeit über intensive Verbindungen nach Südarabien verfügten:

Somalia (seit 1991 ist Somaliland von Somalia abgespalten)
Eritrea (kein Mitglied der Arabischen Liga)
Dschibuti
Komoren

Die Staaten am Arabischen Meer bzw. Süd- und Zentralarabiens:

Bahrain
Jemen
Katar
Oman
Saudi-Arabien
Vereinigte Arabische Emirate
Kuwait

Bei den Staaten im engeren Sinne werden fasr alle Länder nach wie vor von Königshäusern regiert.

Durch die Öleinnahmen gibt es meist ein exzellentes Gesundheitssystem, kaum Steuern, und eine gute Infrastruktur ( jesneits der Wüsten ).

Vielen arabischen Staaten ist auch die Überfremdung gemein: In Kuwait leben etwa nur noch 30 % Kuwaiter, der Rest sind asiatische Fremdarbeiter - mana lässt arbeiten.

Die arabischen Staaten versuchen auch mehr oder weniger erfolgreich eine Wirtschaft für die Zeit " nach dem Öl " aufzubauer, beim Flugverkehr hat sich dies auch teilweise bewährt ( Katar Airlines / Kuwait Airlines, Emirates ) als Drehkreuz in den asiatischne Raum.

Ansonsten sind die Investitionen relativ gescheitert - so gelingt es kaum eine Industrie aufzubauen und allein wegen der Immobilien wird Arabien auch nicht wirtschaftlich interessanter.

Wie wiet sich das Land jeweils entwickelt hänht auch von der Suslegung der Religion ab: Der Oman ist ein äußerst konservativer Staat, gleiches gilt in etwa für Saudi - Arabien, Kuwait und Abu Dhabi sind da schon eher gemäßigt.

An sich versuchen alle arabischen Länder - mangels anderer Möglichkeiten- ihre Öldollars in Form von Staatfonds mit Beteiligungen an Industrieunternhem weltweit - wachsen zu lassen - insbesonder der Staatsfondsv von Katar ist einer der größen Anleger überhaupt ) mehrere hundert Milliarden ) - insbesondere umgerchnet auf die Bevölerungszahl.

Alles andere mußt Du Dir über die einzelnen Länder zusammensuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Die machen glaube ich 90% ihrer einkommen durch erdöl

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