Aquariumsand schwarz

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5 Antworten

Hallo Neddylein - leider schreibst du viel zu wenig Infos über dein Aquarium. Gut wäre es zu wissen, welchen Besatz du darin pflegst, auch wie viele Fische und die Wasserwerte wären interessant. Ebenso wäre der verwendete Filter interessant.

WO genau färbt sich der Sand schwarz? Tatsächlich auf der Oberfläche - oder doch eher mehr im unteren Bereich?

Und wie und womit willst du die KH regulieren?

Je nach Besatz ist es durchaus wichtig, jede Woche einen passenden Teilwasserwechsel durchzuführen. Wenn hier jemand schreibt, er würde das nur 1 x im Jahr machen - dann ist es natürlich durchaus möglich ein sogenanntes "Altwasser-AQ" zu betreiben - allerdings entspricht dies schon lange nicht mehr den neuen Erkenntnissen über erfolgreiche und funktionierende Aquaristik.

Ferndiagnosen über mögliche "Fehlerquellen" in einem fremden AQ sind immer schwierig, ohne ausreichende Infos im Grunde unmöglich und das würde nur dem berühmten Blick in die Kristallkugel gleichen. Damit ist weder dir noch den Fischen geholfen.

Bitte schreib mal einige Infos mehr - dann kann man der Ursache sicher besser auf den Grund kommen.

Gutes Gelingen

Daniela

Du hast hier den völlig falschen Tipp mit der Mulmglocke bekommen.

Einen Sandboden darf man NICHT mit einer Mulmglocke "bearbeiten" wie z.B. einen Kiesboden. Hinter einem Sandboden steckt ein völlig anderer "Mikrokosmos", der durch diese Mulmglocken, die die oberen Bodenschichten ja völlig durcheinander wirbeln, nicht durcheinander gebracht werden darf.

Im Gegensatz zu einem Kiesboden, der duchlässig ist, bildet sich in einem Sandboden ein sauerstoffarmes "Klima", Dadurch leben dort ganz spezielle Bakterien, die ganz spezielle Abbauaufgaben übernehmen. "Gräbt" man den Sandboden nun durch die Benutzung einer Mulmglocke um, so stört und vernichtet man die gesamte Bodenbiologie.

Einen Sandboden darf man nur vorsichtig "absaugen" und muss gut üben, bis man den Abstand raus hat - damit man nicht zuviel Sand mit wegsaugt.

In einen Sandboden kann - im Gegensatz zum Kies - kein organisches Material eindringen, keine Futterreste, kein Mulm und auch kein Fischkot. Deshalb muss er - wenn überhaupt - nur oberflächlich gereinigt werden.

das ist wirklich unglaublich. Wir hatten bisher nur Pech mit Aquariumböden. So viel versucht und immer kam es iwie zu Ablagerungen oder milchiges Wasser. Wir haben in Büchern und im Netz gelesen und dachten es müsse doch jetzt endlich alles in Ordnung sein. Ich hab schon überlegt ob die Wasserhärte dran schuld sein kann? Das Licht haben wir auch nicht zu lang eingestellt. Die armen Fischis :/

Das Licht haben wir auch nicht zu lang eingestellt.

Ein tropisches AQ muss aber - ebenfalls ein wichtiger Faktor für ein funktionierendes biologisches Gleichgewicht - mindestens 10, besser noch 12 Std. gut ausreichend beleuchtet sein - denn so lange dauert ein tropischer Tag.

Haben die Pflanzen z.B. zu wenig oder zu kurz nur Licht, dann können sie nicht ordnungsgemäß wachsen, nehmen somit viel zu wenig Nährstoffe aus dem Wasser - Erfolg: die Algen, die da nicht so anspruchsvoll sind, freuen und vermehren sich fleißig. So greift eines ins andere.

Und dass der Bodengrund an euren aquaristischen Problemen schuld sein soll - wage ich zu bezweifeln, denn man kann ein AQ auch völlig ohne Bodengrund ins Gleichgewicht bekommen. Du solltest mal genau schreiben, wie groß das AQ ist, welche und wie viele Fische ihr pflegt, Wasserwerte, Filterung etc. pp. Dann kann man der Ursache mit ziemlicher Sicherheit auf die Spur kommen.

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@dsupper

Auf diese Angaben bin ich auch gespannt, vor allem auf den Besatz, wenn das

Der KH-Wert ist schwer zu regulieren.

ein Problem sein sollte?

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Danke nochmal für all die schnellen und hilfreichen Antworten 😊 wir haben den Sand entfernt und Kies genommen der atmungsaktiv ist. Zusätzlich haben wir bagteriezid (so hieß es glaub ich) mit ins Becken gegossen. Bis Dato ist alles supi. Die Fische zeigen mehr Energie und sehen farblich deutlich besser aus 😊

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Das sind Algen.

Also ich wechsel 1x im Jahr mein wasser zu 60% . Das reicht.

Am wichtigsten ist der Filter ( ich persönlich halte nichts von Innenfilter ) an meiner 2 wichtigsten stelle, steht eine Strömungspunpe und der Heizstab. Dann sollte noch das licht stimmen. Bei mir ist die Zeitschaltuhr von 8-12 uhr eingestellt und von 15 bis 19 uhr. Bei mehr licht, habe ich wieder zu viel Algenwachstum.

Schnecken kommen mir nicht ins Becken und so eine Glocke habe ich auch noch nie gebraucht. Durch eine Strömungspunpe wird jeder dreck irgendwann am Filtereinzug vorbei gejagt , also ist dann auch das Becken immer sauber :-)

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Das können Mulmablagerungen sein.. reinigst du den Bodengrund regelmäßig mit einer Mulmglocke? Hast Du keine Schnecken im Aquarium? Entweder Militärhelmschnecken oder Turmdeckelschnecken. Die helfen bei der Bodenpflege. Genau so wie der Wels ( im Volksmund als Fensterputzer bekannt).

Von der Glocke hat uns leider keiner was im ,,Fachgeschäft" gesagt. Schnecken haben wir etliche. Dann werde ich mal nach solch einer Glocke schauen. Vielen Dank :)

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@Nasenkeule

Einen Sandboden darf man NICHT mit einer Mulmglocke "bearbeiten" wie z.B. einen Kiesboden. Hinter einem Sandboden steckt ein völlig anderer "Mikrokosmos", der durch diese Mulmglocken, die die oberen Bodenschichten ja völlig durcheinander wirbeln, nicht durcheinander gebracht werden darf.

Im Gegensatz zu einem Kiesboden, der duchlässig ist, bildet sich in einem Sandboden ein sauerstoffarmes "Klima", Dadurch leben dort ganz spezielle Bakterien, die ganz spezielle Abbauaufgaben übernehmen. "Gräbt" man den Sandboden nun durch die Benutzung einer Mulmglocke um, so stört und vernichtet man die gesamte Bodenbiologie.

Einen Sandboden darf man nur vorsichtig "absaugen" und muss gut üben, bis man den Abstand raus hat - damit man nicht zuviel Sand mit wegsaugt.

In einen Sandboden kann - im Gegensatz zum Kies - kein organisches Material eindringen, keine Futterreste, kein Mulm und auch kein Fischkot. Deshalb muss er - wenn überhaupt - nur oberflächlich gereinigt werden.

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@Hollandgroede
Einen Sandboden darf man nur vorsichtig "absaugen" und muss gut üben, bis man den Abstand raus hat - damit man nicht zuviel Sand mit wegsaugt.

Das geht aber durchaus auch mit einer Mulmglocke, unter Umständen sogar besser, wie mit einem Schlauch!

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@Norina1603

Das ist wohl richtig - aber diese Mulmglocken "verführen" dazu, richtig in den Bodengrund zu "bohren", so wird der Bodengrund in der Glocke aufgewirbelt, meist aber nicht hochgesaugt, sondern fällt dann ja zurück. Und DAS ist bei einem Sandboden nicht Sinn der Sache. Kommst du mit einem normalen Absaugschlauch zu "tief", wird der Sand mit weggesaugt - da passt man dann viel besser auf den Abstand auf.

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