Aquarium. Sand oder Steine?

3 Antworten

Hi

und nehm dann auch gleich 100l da ich denke in 60l fühlen sie sich bisschen eingeengt.. 

Richtig so- denk gleich über ein 100x40x40 (160 l) oder 100x40x50 (200l) nach das ist besser.

Vlt steige ich auch auf goldfische um 

Noch ein Grund gleich ein 160/200 l zu nehmen. Aber auch ein solches Becken ist für die dauerhafte Haltung von Goldfischen noch unter Umständen zu klein, denn Goldfische können, vor allem bei guter Fütterung, 20-25 cm groß werden und manche noch größer. Goldfische müsstest du also aus einem 100 cm Becken weitervermitteln sobald sie eine Größe von etwa 14-15 cm erreicht haben, dann wird es hässlich eng. Sie müssten also als kleinere Jungfische einziehen damit man sie 1-2 Jahre gut halten kann. Und es sollten keine Schleierschwänze, Orandas,Teleskopfische, Ryukin usw sein falls man sie abgeben möchte, denn diese wird man schwerer los da sie im Teich nicht robust genug sind. Möchtest du solche Goldfischhochzuchten halten, dh dauerhaft behalten, nimm gleich ein noch größeres Becken oder sei dir zumindest bewusst dass das irgendwann vielleicht ins Haus steht. ODER such nach abzugebenden älteren Goldfischen, die nicht groß gewachsen sind.

 (also wenn alle alten jetzigen verstorben sind in paar jahren oder monaten)

Gibt es keine Jungfische?

hab gehört die sind null empflindlich und muss dann nicht so acht auf wasser werte und auch temperatur geben (stimmt das eig?)

Nein, das ist irrelevant. Fisch ist Fisch, Goldfische brauchen genau so sauberes Wasser. Nur in der Tat, man kann sie bei Zimmertemperatur halten, dh wenn das Zimmer von der Temperatur her für nen Menschen ok ist dann auch für nen Goldfisch.

jetzt was ist wenn ich statt kies einfach weissen sand rein tu in das neue aq? 

Das ist gut. Nimm Poolfiltersand 0.4-0.8 aus dem Baumarkt. Man kann da ggf. Dreck leichter absaugen, da er nicht so versinkt. Ich persönlich sauge im Moment zB keinen Dreck ab- ist mir egal, er sammelt sich kaum und fällt zwischen den Pflanzen kaum auf... ich mach die Becken eher alle 2 Jahre oä neu und sie sind nicht dicht besetzt.

Du kannst dich mal nach Mulmglocken/Mulmsauger umschauen.

Die Antennenwelse mögen Sand. Sie graben darin auch gern herum, genau wie im Kies.

Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Idee, sich Tiere anzuschaffen, mit dem Gedanken, dass man sie in ein 1 Jahr wieder abgeben muss, etwas problematisch. Abnehmer findet man zwar durchaus, aber man ist halt immer abhängig und diese Abhängigkeit baden dann, wenn es blöd kommt, die Tiere aus. Gerade, wenn man das langfristig machen will, ist "der Markt" (also Teichbesitzer in der näheren Umgebung) schnell mal gesättigt.

Falls jemand jetzt so ein Goldfisch-Fan ist, dass er unbedingt welche halten möchte, aber keinen Zugang zu einem Teich hat - ok. Da ist die Methode wohl eine gute Lösung. Aber dem Durchschnittsaquarienbesitzer würde ich wohl eher empfehlen, einfach eine andere Art zu wählen. Mir fiele jedenfalls neben der außergewöhnlichen Goldfischphilie kein Grund ein, weshalb es nicht andere Fische sein sollen.

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@Ansatisfied

Prachtbarben sind ein netter Ersatz. Ebenfalls keine Heizung nötig. Auch Brokatbarben.

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@Grobbeldopp

Ach und wie gesagt- ein Blick auf den Kleinanzeigemarkt kann auch nicht schaden. Ein paar leider nicht so gut gewachsene, älteree Schleierschwänze aus nem Minibecken ich denke da ist man schon mit 200 l dabei, allein schon wegen dem Markt- es gibt einfach kaum jemand der solche Fische ernsthaft hält.

Der Minderwuchs ist auch so ne Sache, man merkt es bei den Koiliebhabern- die tun zt alles dafür damit die Fische mindestens 70 80 cm erreichen, und optimieren dafür krass die Fütterung usw- während es der gleiche Fisch im Prinzip auch gut haben könnte wenn man ihn ab ca. Geschlechtsreife knapp bei Futter hält und er dann vielleicht nicht mehr als 50 cm erreicht- alles durch drei teilen und man ist bei Goldfischmaßen 😃

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@Grobbeldopp

...auch der gewöhnliche Teichgoldfisch ist ja eher klein wegen der Massenvermehrung.

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Oke also mal der Reihe nach.

Der weiße Sand wird dein Problem nicht lösen. Da bleibt der "Dreck" eher oben aufliegen, als beim Kies. Es gibt auch dunklen Bodengrund, Sand sowie Kies. Finde ich persönlich auch schöner, aber ist leider auch ein kleines bisschen teurer. Dann siehst du den "Dreck" nicht so stark. Wenn du aber so viel und regelmäßig Dreck (Mulm) am Boden hast, dann stimmt irgendwas nicht. Ich vermute du fütterst zu viel, evtl liegt es auch an zu hohem Besatz. Normalerweise entsteht nicht sooo viel Mulm, dass man den Boden wirklich (oft) reinigen muss. Aber natürlich sieht man es am hellen Boden auch stärker.

Dass du dir ein größeres Aquarium kaufst, ist super! Denn dein jetztiges ist leider zu klein für die Mollys und Antennenwelse. Wieviele Welse hast du denn überhaupt? Denn auch das 100er ist noch grenzwertig. Der Sand macht ihnen jedoch nichts. (Wurzel hast du ja bestimmt drin oder?)

Goldfische kannst du in dem Becken nicht halten. Es stimmt, dass die relativ robust sind, allerdings auch nicht wirklich Aquarien-geeignet. Sie brauchen viel Platz und werden schnell zu groß, du brauchst ja auch eine Gruppe. Außerdem sind es Kaltwasserfische und das Wasser entsprechend zu kühlen ist fast unmöglich (zumindest mit enormem Aufwand verbunden). Also lass es besser :)

Denn auch das 100er ist noch grenzwertig.

Jepp seh ich auch so.

Goldfische und Kaltwasserfische dagegen...nun ja. Warum sollte man das Wasser kühlen? Mir fällt kaum ein Grund ein außer dass es eben...in der Natur einen Winter gibt. Aber der Golsfisch braucht die Jahreszeiten offenbar nicht zur Vermehrung, und der Winter ist eigentlich eine Zeit wo viele Goldfische sterben.

In sommerkalten Gewässern können sich Goldfische nicht fortpflanzen, tropische Populationen dagegen gibt es.

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@Grobbeldopp

Mit kühlen meine ich auch eigentlich nur eine Temperaturabsenkung im Winter, nicht das ganze Jahr über. Warum? Genau, weil es in der Natur einen Winter gibt. Bei Tieren aus gemäßigten Zonen halte ich zeitweise Temperaturabsenkungen für sinnvoll, da sich in dieser Zeit der Stoffwechsel verlangsamt. Das beudeutet von Grund auf schon mal ein längeres Leben (was den Goldfischen und vielleicht auch dem Goldfischhalter, wenn man ihre doch ganz stattliche Lebenserwartung ansieht, vielleicht egal sein mag), ebenso wie die begleitenden Umstände (verminderte Nahrungsaufnahme, etc) Einfluss auf den gesamten Körper haben. Da gibt es jetzt wieder ganz ganz viele Studien über Tumorentwicklung, Fasten, blabla, alles nicht, bis kaum am Fisch erforscht. Mein Zugang ist: soweit wie möglich die Natur nachbilden. Da ist natürlich der Goldfisch, der ja seit langem ein Zuchttier ist und seine Herkunft schwer nachvollzogen werden kann, ein schwieriger Kandidat, also gebe ich dir Recht, man muss das nicht unbedingt machen und ich habe meine Antwort etwas einseitig formuliert. Allerdings ändert das nichts daran, dass die Goldfische in diesem Aquarium nichts zu suchen haben und auch in welchen, ein paar Nummern größer nicht.

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@Ansatisfied

~ die Untergrenze für Goldfischhaltung liegt bei 160-1000 Liter je nach dem wen man fragt 🤣

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@Grobbeldopp

...dürfte daran liegen dass die Endgröße so enorm von Futter und Wasser abhängt.

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@Grobbeldopp

Ja, gibt halt wenig "Handfestes" zur Fischhaltung. Da kann man meist nur von eigenen Erfahrungen bzw denen anderer Aquarianer ausgehen^^ Echte wissenschaftliche Forschung dazu wäre mal spannend.

Bei der Aquariengröße bin ich allerdings tatsächlich ein starker Verfechter von viel viel Platz für die Fische. Natürlich der Art angepasst (Njet, ich setze keinen Betta splendens in ein Standard 300 L Becken), aber hier gibt es eben einige nachgewiesene Gründe, weshalb man nicht am Platzangebot sparen sollte. Einerseits der naheliegende Grund: Hohe Populationsdichten machen das Wasser anfälliger für starke Belastung, Krankheiten und (evtl?) Kümmerwuchs sind die Folge. Das kann man zu einem gewissen Maße durch entsprechende Filterung ausgleichen. Das ist aber nicht der einzige Grund, denn ein Tier braucht auch ausreichend Platz für Bewegung. Ob der Fisch das jetzt bewusst wahrnimmt, darüber kann man streiten, aber ein Mangel an Bewegung schadet der Gesundheit und (wobei sich das auch auf "langweilige", unstimulierende Umgebung zurückführen lässt) kann zu depressionsartigen Zuständen führen.

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@Ansatisfied

Ich mach das nur noch am Auge aus. Ich finde man sieht wann der Fisch in einem zu kleinen Becken ist, wenn er sich nicht mehr so sehr an den Gegenständen im Becken orientiert als an den Scheiben, und wenn er rein optisch zu schnell gradeausschwimmt für das Becken.

Meine Goldfische hatte ich in einem 120x50x50. Der "Fische sind zu schnell" Eindruck ist da klar vorhanden, für große Goldfische ist das ein klar zu kleines Becken imho. Für 10 11 cm Jungfische dagegen sieht es gut aus.

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@Grobbeldopp

Ja, so ca schätze ich das auch ein :) Man kann auch mit der Einrichtung in vielen Fällen einiges machen, da sind wirklich pauschale Antworten schwierig.

Aber gerade Anfängern kann auch schwer sagen "schau halt, was noch gut ausschaut", die Erfahrung kommt halt erst mit der Zeit und dafür muss man finde ich mal gesehen haben, wie sich die Fische bewegen, wenn sie ausreichend Platz haben. Macht dann ja auch viel mehr Spaß, zuzuschauen!

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Goldfische brauchen nicht so hohe Temperaturen.

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