Aquarium Lebendfutter dauerkulturen?

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2 Antworten

Pflanzliche kost und fertige Futtermischungen habe ich jetzt ganz außer acht gelassen. Mit Absicht, denn es ging ja um Lebendfutter. 

Artemien muss man immer ansetzten und ist somit wie du schon richtig erkannt hast keine Dauerkultur. Dafür sehr Nährstoffreich und auch als Dauerfutter geeignet.

Die Eier kann man in guter Qualität über Vereine kaufen. In der Gefriertruhe halten die sich auch über Jahre ohne Qualitätsverlust.

Nährstofftabelle zu Lebendfutter hab ich irgendwo auf dem Pc. Wenn du willst, lass mir deine e-mail Adresse zukommen, ich schau nach und sende Sie dir zu. Kann aber ein paar Tage dauern, da ich im Moment nicht sehr oft an den Pc komme. 

Nochmal zum Thema Dauerkulturen:

Die Meisten Dauerkulturen sind eigentlich nicht sehr Sinnvoll für die “normale“  Zierfischhaltung. Entweder ist es sehr fettreich oder einfach zu kleines Futter. Bedeutet in beiden Fällen eher für Züchter geeignet.

Natürlich spricht nichts dagegen Futter wie Micro- oder Bananenwürmchen zwischendurch zu Füttern und wenn du den Ansatz hast, würde ich den auch weiter Pflegen. Nur ob der Aufwand zu Füttern und immer wieder neu anzusetzen dafür lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Rettichtierchen und andere Infusorien sind einfach zu klein um das es Sinn machen würde. Die sind eher für die Zucht kleiner Arten Interessant.

Natürlich kannst du auch ein extra 54er oder 80er Becken aufstellen und Wasserflöhe als Zuchstamm einsetzten. Die Erfahrung zeigt aber das die Wasserflöhe wohl schneller verfüttert sind, als sie sich Vermehren...

Was ich dir zu vermitteln versuche ist, es gibt in diesem Punkt m.M.n. kein richtig oder falsch. Es gibt nur die Frage: 

Lohnt der Aufwand für den Zweck.

Gruß Florian

Hexer92 12.09.2016, 04:11

Danke. Schätze du hast recht. Wir hatten die Mikrowürmchen damals mitbestellt, weil wir (in einem Forum) noch ein paar Pflanzen gesucht hatten.

Hatte schon eine Nährstofftabelle gefunden. Irgendwo auf www.tuempeln.de . Da waren aber keine Mikrowürmchen drauf. Aber ist auch nicht so wichtig, wissen ja, dass diese sehr fettig sind.

Soviel Aufwand finde ich so eine kleine Kultur nicht, selbst Artemien wären es für mich wert. Es ist ja ein Hobby und soll spaß machen. Und mir macht es nunmal am meisten spaß vieles selbst zu machen.

Demnächst möchten wir (meine Freundin und ich. übrigens) unseren eigenen Garnelenpudding herstellen. Und Algensteine.

Hast du vielleicht einen Link für so einen Verein, Forum oder sonstiges, wo man gute Artemia-Eier beziehen kann ?

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Floher 12.09.2016, 05:07
@Hexer92

Ich bin selbst Mitglied in der DKG. Das ist ein Deutschland weiter Verein (Deutsche Killifisch Gemeinschaft)

Vielleicht einfach mal im Forum anmelden und nachfragen. Es gibt dort öfter mal Sammelbestellungen.

Die Seite findest du im www unter killi.org 

Hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen ;)

Gruß Florian

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Hallo 

Rettichtierchen sind eigentlich ungeeignet als “Dauerfutter“. Sie sind eher als erstfutter für viele Arten geeignet. Davon abgesehen ist eine abwechslungsreiche Ernährung nicht unbedingt von Nachteil. Nebenbei Micros zu verfüttern, ist nicht falsch.

Ich füttere Witterungsbedingt was sich in der Regentonne befindet + Wasserflöhe aus guter Quelle (Fischfreier “Tümpel“), Artemia, Micros, und alles was mir sonst so unter kommt...

Wenn die Arbeit mit zu viel ist würde ich aber Artemia als Dauerlösung empfehlen. 

Gruß Flo

Hexer92 11.09.2016, 15:30

Hallo,

Wie sind denn die Nährstoffe von den Artemien und von den Nauplien ? Hast du da vielleicht eine Nährstofftabelle für die einzelnen Futtertiere ?

Btw, braucht man für Artemien nicht immer Eier ? Also sind das doch genau genommen keine Dauerkulturen, oder ?

Edit: Wir haben leider keine Regentonne griffbereit.

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Hexer92 11.09.2016, 15:34

Wir füttern abwechselnd Garnelenpudding, Blütenpollen, NovoPrawn, NovoGranocolorMini,
Sera viformo (Welstabletten) und ab und zu verschiedenes Frostfutter,
darunter weiße, schwarze und rote Mückenlarven, Artemia und Cyclops.

Achja, natürlich auch Seemandelbaumblätter, Erlenzapfen und eben die Mikrowürmchen.

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