April 1986 Tschernobyl

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3 Antworten

  1. Folgen gibt es viele. Der Umkreis von 100km und alles, was sich darin befindet (Tiere, Menschen, Pflanzen etc.) ist verstrahlt. Viele Menschen, vor allem Mitarbeiter des AKW und freiwillige Helfer, die nach dem Unfall beim Aufräumen helfen, sterben an der Strahlenkrankheit. Es gibt viele Missbildungen und Fehlgeburten. Eine radioaktive Wolke breitet sich über fast ganz Europa aus. Bestimmte Lebensmittel können bzw. sollen nicht mehr gegessen werden. Die Kinder sollen nicht mehr draußen Spielen. Und noch viel mehr.
  2. Der Reaktorblock 4 ist explodiert. Wegen der Erschütterung denken die Mitarbeiter, es sei ein Erdbeben. Als sie die Rauchwolken sehen, denken sie an einen Luftangriff. An den Reaktor denkt noch keiner; dass dieser explodiert ist, bemerken sie erst später.
  3. Man will einen Sicherheitstest durchführen, den man eigentlich bei einer Leistung von 700-1200 Watt durchführen muss. Da sie die Wattzahl aber nicht hoch genug bekommen, führen sie ihn bei nur 200W durch.

Hier mehr dazu (mehrteiliger Film; hier Teil 1):

Das schlimme an Tschernobyl ist, dass es nur passierte, weil Djatlow, die Idee hatte im vollem Betrieb einen Sicherheitstest durchzuziehen. Welcher zur Überhitzung und zur Explosion des Reaktor führte. Unnützer Unfall ...

XxxxgurkexxxX 01.04.2012, 18:49

danke für deine Antwort

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CountDracula 01.04.2012, 19:12

Nein, der Reaktor war nicht im vollen Betrieb. Die Voltzahl war sogar zu niedrig.

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Ricaro 01.04.2012, 22:01
@CountDracula

Der Reaktor wurde von 3200 Megawatt auf 800 heruntergefahren, stoppte dort jedoch nicht, sondern erreichte sogar! nur 30MW! Doch man brach den Test nicht ab, sondern schaffte die Turbinen auf unzureichende 200MW. Die Simulation sollte einen Stromausfall simulieren, da ist es kein Wunder dass man die Reaktorturbinen runterfuhr! Doch leider ohne Kenntnisse der verwendeten Materialien und die Folgen.

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