Aprikosenkerne gegen krebs... Erfahrungen?

15 Antworten

Es gibt weder den Grund Krebs zu bekommen noch das Wundermittel gegen Krebs ...

Krebs entsteht weil die Natur (leider) nicht alle Fehler - die sie selber verursacht - trotz ausgeklügelter Sicherheitsmassnahmen auch wieder reparieren kann. (In den aller-, allermeisten Fällen geht das ja auch gut - denn beim Menschen finden pro Tag bei ca. 10 hoch 11 resp. pro Sekunde ca 10'000'000 Zellteilungen statt)

Wenn aber bei einer Zellteilung

  • ein Kopierschaden entsteht
  • beide Sicherheitsmassnahmen (Zelltod & Abwehrzellen) die schadhafte Zelle nicht erfolgreich beseitigen können
  • und der gutartige Tumor zu einem bösartigen heranwächst,
  • (erst) dann ist es Krebs.

Dieser Kopierschaden kann überall im Körper vorkommen - und es interessiert die Zellen herzlich wenig ob die Energie die sie bei der Zellteilung resp. dem anschliessenden übermässigen Wachstum nutzen durch Obst, Gemüse, Fleisch etc kommt.

Etwas ausführlicher (aber noch immer auf einer Seite zusammengefasst) - http://www.helsana.ch/docs/krebs.pdf

Es wird immens viel Forschung betrieben und beinahe täglich gibt es neue Erkenntnisse. Die Schulmedizin hat sich in den letzten 20-30 Jahren signifikant gewandelt - verwendet bei einer Chemotherapie zB Cytostatika aus verschiedenen Generationen (zB aus 70er, 90er und 2010er) - und heute werden ja nach Krebsart aber auch individuellem Krebsstatus des/der Betroffenen unterschiedliche Therapien angewandt.

Für sehr viele Onkologen sind heute auch ergänzende, naturheilkundliche Methoden (Misteltherapie, Homöopathie, Anthroposophie, Phytopharmacie, Mikronährstoffen, chin. Medizin und weitere) = Komplementärmedizin selbstverständlich.

Denn bei jeder Krebstherapie ist das Wohlbefinden des Betroffenen sehr wichtig - und was ihm hilft (und dabei nicht schadet) ist gut! Und wenn es 10 Äpfel am Tag sind oder 100g Blaubeeren (überspitzt gesagt).

Ich bitte Dich Deine Freundin auf ihrem Weg vorbehaltlos zu unterstützen - denn es ist ihre Entscheidung!

Du kannst Dich auch über komplementäre = ergänzende Therapien informieren und sie ihr vorschlagen - dränge sie jedoch nicht.
(Und bitte lass Dich nicht auf alternative, die Schulmedizin "verteufelnde" Methoden ein - damit hilfst Du Deiner Freundin in dieser schwierigen Zeit nicht im geringsten)

Ich wünsche der/dem Betroffenen viel Kraft und Energie - wie auch Dir und Gelassenheit :)

Das mit der Blausäure Vergiftung ist eine Falsch Meldung. Nur in den Krebszellen entsteht Blausäure. Somit wird die Krebs Zelle absterben. Die Natur macht das im Grunde genau so.

Das Vitamin B 17 ist auch in anderen Nahrungsmitteln drin. Stell dir mal vor, dass dort wo Kleine Kinder geboren werden (in der Gebärmutter) auch zuerst solche Wucher Zellen gebildet werden. Wenn alles gut läuft wird der Körper diese Wucher Zellen dann wieder beseitigen. Und das geht nur mit Vitamin B 17.

In unserer Nahrung ist viel zu wenig von den wichtigen Stoffen drin, darum kann eine Unterversorgung entstehen. Die Aprikosen Kerne sind eine gute Vorsorge für gesunde Menschen.

Bei Krebs Patienten helfen die Kerne nicht mehr. Da muss das Vitamin B 17 stark konzentriert gespritzt werden um noch Erfolg zu haben. Soviele Kerne kannst du nicht essen. Vitamin B 17 gibt es flüssig und das belastet die Verdauung nicht.


Lass den Schrott mit derartiger Quaksalberei!

Falls Du mit Deiner Behauptung:

...obwohl ich es nur geldmacherei für die pharmaidustrie

Auf diesen ach so tollen Rassisten Dr. Geerd Hamer anspielst - ach, ich vergaß, eben selbigen wurde ja die Appropation verboten! - dann sei Dir bewußt, dass dieser Typ ein hochgradig Rechtsradikaler ist! Weder zum Wohle der Menschheit noch der Gesundheit - ihm geht es NUR um sein braunes Gedankengut, dass alle Onkologen Juden seien, die ihre Medikamente (also Chemo) an den Ungläubigen testen und selbst nie eine Chemo nehmen würden.

Interessant auch hier: http://www.mdr.de/fakt/alternativmedizin112.html

Wenn Du Deinem/r Bekannte/n helfen willst, dann steh ihr in dieser schweren Zeit bei. Mehr kannst Du nicht tun und nein Aprikosenkerne helfen nicht gegen Krebs - es sei denn Du willst Dich über kurz oder lang mit Blausäure vergiften...

Ich hatte Krebs und ja, ich hatte auch Chemo und jupeidie! Ich lebe noch. Und ja, es gab auch Leute aus dem so grünalternativen Lager, die mir um die Ohren hauten, ich hätte keine Krebs gehabt - weil eine Chemo einen umbringt bzw. den Krebs nicht heilt.

Ähm.... Nee, die Chemo hat mich nicht umgebracht aber ich bin der felsenfesten Meinung, dass sie die Zellen, die evtl. noch vorhanden waren, platt gemacht hat. Und ja, dass einem bei einer Chemo die Haare ausgehen ist auch ein sehr logisch erklärbares Symptom und hat mit "Teufelszeug" nichts zu tun. Nein, auch keine Geldmacherei für Perückenhersteller.

Du kannst - und das heißen mittlerweile die ach so bösen chemieorientieten Onkologen für gut - wenn sich Dein Bekannter von einem Heilpraktiker unterstützen läßt. Sei es um die Psyche etwas zu stabilisieren, die Übelkeit (so man hat) zu lindern oder Mittel, die die Schleimhäute etwas schützen. Hier kann man durchaus auf viele Mittel aus der Natur zurückgreifen.

Aber mit Aprikosenkernen und der Behauptung, du müßtest nur die psychischen Blockaden lösen, wirst Du den Krebs nicht bekämpfen.


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