Apple (Macs): Software gut rest sch*** Wie entstand der Irtum?

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6 Antworten

Weil Windowsnutzer gerne mit Halbwissen und Halbargumenten daherkommen.

Das einzige Argument, das stimmt betrifft das Gaming. Aber Apple hat nie „Gaming-Macs“ bauen wollen. Das überlassen sie völlig entspannt den Windows-Kids!

In spezieller Hinsicht ist das Argument mit der größeren Softwareauswahl ebenso halb durchdacht. Nutzer brauchen ein Schreibprogramm, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationsprogramm, ein Datenbanksystem und eine handvoll spezieller Tools … Wozu also eine „Riesenauswahl“ an Software, wenn sie nutzlos in den Regalen brach liegt?

Intel und AMD entwickeln beinahe wöchentlich neue CPUs und GPUs. Von daher veralten gerade diese allerwichtigsten Komponenten eines Computers schneller wie man es wahrhaben mag.

Alle anderen Komponenten betrifft es doch faktisch nicht. Mäuse und Sound haben die Hersteller von Windows-Rechnern erst durch Apple kennengelernt, da kann man praktisch nichts verbessern.

Bei der Nutzung großer Festplatten hatten insbesondere Windowsrechner anfangs größte Probleme, weswegen sie das Partitionierungs-Feature einführten, das jetzt langsam verschwindet!

Apples System defragmentiert seit der Einführung von OS X vor über 10 Jahren im Hintergrund, ohne dass sich der Anwender um solche Fragen kümmern muss.

Auch die Preisinformationen vieler Windowsnutzer sind veraltet: http://de.scribd.com/doc/101019719/Das-Marchen-vom-teuren-Mac Der Artikel ist inzwischen schon älter, aber der Trend stimmt noch immer!

Was die Sicherheit betrifft, haben hauptsächlich Windowsrechner das Problem!!

Apple verteilt Upgrades bis auf Ausnahmen kostenlos; Microsoft verlangt noch immer für seine Systeme eine ganze Stange Kohle!

Wegen des geschickteren Programmformats kann man auf Macs leichter Programme installieren oder bei Nichtgefallen restlos!! entfernen. Bei Windowsrechnern geht das praktisch nur, wenn man das System komplett platt macht und alle anderen Programme neu installiert. Sonst wird man der bescheuerten DLL-Müllhalden nicht Herr!

Kein Mensch mit Hirn behauptet, daß die Hardware "schei55e" sei. Du nennst einige der besonderen Stärken, die jedoch auch kein Alleinstellungsmerkmal von Applegeräten ist. Teil der Qualität der Software ist dabei natürlich, daß sie nur auf einer sehr überschaubaren Menge an Hardwarekonfigurationen funktionieren muss.

Richtig ist, daß Apple besonders in den letzten Jahren zuweilen kaum entschuldbar schwache Komponenten verbaut für ihren Preis, die sie auch noch unendlich lange nicht aufgerüstet haben.

Das ist OK bei einem Macbook, das eh nur eine Facebook-  und Schreibmaschine ist, und wo das "Feeling" und Akkulaufzeit wichtiger als Performance ist.

Aber insbesondere bei Produkten, wo "Pro" draufsteht, ist das eben nicht mehr so einfach. Und ganz besonders dann nicht, wenn Apple wie die wahnsinnigen Mobile-Teile selbst in Desktopgeräten verbaut, bei denen ganz klar die Funktionalität leidet, um ein bestimmtes Design (und Profitmarge) zu erreichen.

janniki123 17.01.2017, 22:02

Was? für FB?!! Die teile sind (zumindest die meisten Macs) zum arbeiten gedacht die teile laufen so schnell die sind gür professionelle sachen wie videoschnitt und Fotobearbeitung da. Selbst mit den ehr schlechterem 12" Macbook kann man noch nicht so anspruchsvollen Videoschnitt betreiben.

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Gaming-Laptops hat Apple schon deswegen keine, weil sie dafür das falsche Betriebssystem haben...

Ich bin selbst kein Apple-Fan, ist mir einfach zu teuer. 

Wenn man sich die Komponenten eines Macs anschaut, kommt man natürlich zu dem Schluss, dass man für das gleiche Geld woanders mehr kriegt. Was da aber nicht mit eingerechnet ist, ist die Verarbeitung, für ein ThinkPad zahle ich auch mehr als für vergleichbare Komponenten woanders, und die abstimmung zwischen Soft- und Hardware.

Apples Vorteil, den Microsoft niemals haben kann ist nämlich, dass sie beim entwickeln des Betriebssystems genau wissen, für welche Hardware sie programmieren und das perfekt abstimmen können, sodass es am Ende flüssiger läuft. Das geht bei Windows nicht, da es für eine unüberschaubare vielzahl von Systemen entwickelt ist.

Auf der anderen Seite liegt hier der Vorteil von Windows, da man eben auf verschiedene Hersteller zurück greifen kann und nicht nehmen muss was Microsoft vorgibt.

Ich selbst halte übrigens von beidem gleich wenig, bei mir läuft Linux auf einem ThinkPad. 

janniki123 17.01.2017, 22:05

Endlich mal einer der meine Meinung teilt. Ich dachte schon ich wär der einzigste...

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Was heißt Hardware ist sche***. Sie ist einfach nicht auf Augenhöhe von Windows Rechnern. Bestes Beispiel Mac Pro, der seit 2013 nicht mehr verbessert wurden. Da kann schon ein 800€ Pc mithalten. :/ Und deshalb entstehen diese Kommentare über einen Mac. Man bekommt für weniger mehr Leistung.

janniki123 17.01.2017, 22:03

Für weniger Geld mehr Leistung. Aber nur auf dem Papier...

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mitsch12 18.01.2017, 16:03

Naja macOS ist halt auf die Hardware abgestimmt. Deswegen läuft der Mac auch flüssig aber wenn es an Software geht .... sieht es schlecht aus

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Naja, über die Optik kann man streiten, ich persönlich finde so was das nach Gaming ausschaut um einiges besser, als so nen Nobel-Mac ^^ außerdem hat Apple bei den neueren Macbooks kaum noch ports und ist generell nicht grade kompatibel. Und außerdem ist macOs (für mich) der größte Dreck, weil da eben kaum was läuft was ich brauche.

LiemaeuLP 17.01.2017, 19:14

Js Gaming Notebooks haben was, aber der Look passt definitiv nicht zu nem Arbeitsnotebook xD

Also "kaum noch Ports" würd ich nicht sagen, nachdem Apple beim aktuellen Pro 4 "Super Ports" (Thunderbolt 3 in USB Typ C, was meiner Meinung nach das beste überhaupt ist, Thunderbolt ist eh schon geil, TB 3 dann nochmal um einiges schneller, das endlich in nem USB Port und der dann noch als Typ C, endlich 😀 meine Träume wurden wahr).
Die aktuelleren sind nicht "unkompatibler" als die alten, man braucht momentan halt leider viele Adapter, da die ganzen Zubehörhersteller (Logitech, Speedlink, etc) leider noch kein passendes USB C Zubehör anbieten da die anderen Pc Hersteller noch im Mittelalter hängen geblieben sind.
Aber Apple bekommt wieder alles ab...

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Prinrx 17.01.2017, 20:49

Also sind die Zubehör-Hersteller schuld, wenn Apple einen Port benutzt, für den es kaum was gibt? Ok. Außerdem kosten Ports bei Apple nochmal gefühlt 3 Riesen mehr.

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BenzFan96 17.01.2017, 22:06
@Prinrx

In der Tat sind da die Zubehör-Hersteller schuld. USB-C wird zum Standard, das ist unvermeidlich.

Bloß sind manche eben schneller dabei, andere langsamer...

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janniki123 17.01.2017, 22:13

@Prinxr ja und alle anderen Herrsteller. Es ist 2017 und USB-C ist die Zukunft. Und irgendeiner muss ja anfangen. Die anderen trauen sich nur nicht diesen Schritt zu gehen, aber apple kriegt dann halt die ganze kritik ab. Obwohl ich auch sagen muss das Apple ein bisschen zu extrem ist. Nen SD Karten leser hätten sie in den Macbooks schon nach drin lassen können. Und Apple ist auch sowas von inkonsequent. Was soll dass, dass Apple bei den iPhones auf Lightning statt USB-C Setzt. Jetzt kommen die ganzen iPhone 7 besitzer mit ihren neuen Lightning Kopfhörern und wollen diese am Macbook verwenden und bemerken oh das geht ja gar nicht.

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BenzFan96 18.01.2017, 02:34
@janniki123

Lightning hat für Mobilgeräte ja auch gegenüber USB-C durchaus noch Vorteile, zuallererst die konstruktionsbedingt höhere Stabilität von Stecker und Buchse.

Ich erwarte daher nicht, dass USB-C jemals im iPhone landen wird. Lightning wird bleiben, bis der Anschluss irgendwann komplett wegfällt – das könnte früher der Fall sein, als man vielleicht denken würde.

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Das ist kein Irrtum, wobei die Software eigentlich auch schlecht ist. Jeder, der schon mal ein Business Klasse Notebook hatte, wird das bestätigen können.

Aluminium ist weder hochwertig noch sonst was, Alu ist nichts als Billigmaterial. Gute Kunststoffe sind wesentlich robuster und leichter. Die Tastatur ist verglichen mit den ThinkPad Tastaturen erbärmlich und ein TrackPad ist sowieso nutzlos, entweder Maus oder TrackPoint. Die Tastaturbeleuchtung ist nichts besonderes, genauso wenig wie die "guten" Lautsprecher und etliche ThinkPads wie das T560 halten wesentlich länger durch (11h Office/Browser, mit größerem Akku sogar über 18h). Und fürs Arbeiten sind die auch nicht besonders gut, wie schon oben angemerkt ist das ein Consumer Gerät.

Und zuletzt noch die Leistung, die ist wirklich der letzte Witz. Bei Lenovo bekommt man zum Beispiel mit dem T560 (welches bei der restlichen Hardware wie gerade erklärt viel besser ist) bei gleichem Preis wesentlich höhere Leistung.

LiemaeuLP 17.01.2017, 19:27

Man merkt du hattest noch nie ein Macbook^^
Gerade im Mittelteil

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androhecker 17.01.2017, 19:39

Natürlich habe ich schon welche getestet, aber du offensichtlich noch nie ein Business Notebook.

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BenzFan96 17.01.2017, 22:03

Trackpads für nutzlos erklären, aber Lenovos "Trackpoint" auf eine Stufe mit der Maus stellen? Wow...

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androhecker 17.01.2017, 22:13

Da hat wieder jemand keine Ahnung... Der TrackPoint ist beim Arbeiten viel schneller und präziser als ein TrackPad, vor allem weil man mit beiden Händen auf der Tastatur bleibt. Man kann mit dem Teil sogar gut Shooter spielen, das ist mit einer TrackPad so ziemlich unmöglich. Die Maus hat das gleiche Problem, beim Tippen muss man die ganze Zeit die Hand zwischen Maus und Tastatur bewegen, was viel Zeit kostet. Ein trainierter TrackPoint Nutzer kann mit dem Teil schneller arbeiten als jeder mit Maus oder TrackPad. Bloß bei Anwendungen bei welchen keine Tastatur benötigt wird, bleibt der Vorteil aus.

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BenzFan96 18.01.2017, 02:29
@androhecker

Schneller mag es mit dem Trackpoint ja gehen, wenn man ein trainierter Nutzer ist, aber an die Präzision einer Maus oder eines anständigen Trackpads wird man damit kaum herankommen.

Dass man mit dem Ding "gut" Shooter spielen kann, wage ich mal stark zu bezweifeln... Mit Trackpad übrigens auch kein Problem, solange du Schießen/Zielen auf andere Tasten legst – nicht toll, aber geht.

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androhecker 18.01.2017, 06:33

Da sieht man es wieder, uninformiert... Ein TrackPad ist nicht gerade präziser als ein TrackPoint, eher sogar in Gegenteil. Und wenn man präzise arbeiten will, dann hat man sowieso eine Maus. Shooter gehen mit einem TrackPoint sehr gut, wenn man die Geschwindigkeit auf Maximum hat, das kann mit einem TrackPad einfach vergessen, egal wie gut man damit umgehen kann. Und wenn man es dennoch nicht einsehen will haben ThinkPads auch ein gutes TrackPad, aber solange man so einen TrackPoint nicht lange benutzt hat, sollte man hier nicht versuchen ihn zu berurteilen, weil es dafür einfach viel Training braucht.

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BenzFan96 18.01.2017, 17:36
@androhecker

Ein TrackPad ist nicht gerade präziser als ein TrackPoint, eher sogar in Gegenteil

Am Trackpad wird jedenfalls die Bewegung des Fingers direkt in die Bewegung des Mauszeigers umgesetzt, also eine Weg-Weg-Beziehung genau wie bei einer Maus.

Beim Trackpoint dagegen wird die Druckstärke des Fingers umgesetzt in die Geschwindigkeit des Mauszeigers. Wie soll das präziser sein als die direkte Umsetzung Weg zu Weg?

Um beim Shooter-Beispiel zu bleiben: Meinst du etwa auch, man könne per Analogstick besser aimen als mit der Maus?

weil es dafür einfach viel Training braucht

Mit Maus oder Trackpad lässt sich aber ab der ersten Sekunde präzise arbeiten, da braucht es überhaupt kein Training.

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androhecker 18.01.2017, 18:33

Ich habe das Gefühl du hast so ein Teil noch nie benutzt, dann kannst du es auch nicht beurteilen. Ein TrackPad ist allein schon wegen der relativ großen Fläche des Fingers recht inakkurat, der TrackPoint erkennt dabei schon besser minimalste Bewegungen. Für präzises Arbeiten braucht man eben Übung. Mit einem TrackPoint kann man fast auf dem Level einer Maus Shooter spielen, aber wie schon gesagt, es braucht Übung. Wenn man jahrelang eine Maus benutzt und dann ein paar Minuten den TrackPad testet, wundert es keinen, dass dabei nicht viel raus kommt. Es geht hier auch nicht um Maus gegen TrackPoint, jeder weiß dass die Maus bei längerer Benutzung und keinem tippen mit zwei Händen am angenehmsten ist. Aber mit dem TrackPoint kann man wesentlich schneller arbeiten als mit einem TrackPad.

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BenzFan96 18.01.2017, 23:24
@androhecker

Benutzt durchaus, allerdings nicht lange genug für das dir zufolge notwendige Training.

Ein TrackPad ist allein schon wegen der relativ großen Fläche des Fingers recht inakkurat

Die Fläche des Fingers ist doch vollkommen egal, wir reden hier ja nicht von Touchscreens, wo wir keinen Mauszeiger hätten.

Auf einem vernünftigen Trackpad lassen sich selbst kleinste Zeigerbewegungen präzise ausführen, auch mit Wurstfingern.

Dass jemand auch mit dem Trackpoint praktisch pixelgenau arbeiten kann, viel Training hin oder her, glaube ich erst wenn ich es sehe...

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androhecker 19.01.2017, 00:17
@BenzFan96

Dieser Antwort zufolge hast du noch nie einen TrackPoint getestet, denn das geht mit Leichtigkeit. Oder du hattest ein schlechteres Modell von anderen Herstellern, kannst es dir gerne aussuchen. Jedenfalls diskutiere ich hier nicht mit jemandem, der keine Ahnung von dem Thema hat.

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BenzFan96 19.01.2017, 21:26
@androhecker

Klar, war eins von Lenovo. Bei anderen Herstellern heißt das Ding m.W. auch nicht "TrackPoint".

Genauso könnte man meinen, du hättest noch nie mit einem anständigen Trackpad gearbeitet, bei Aussagen wie "Ein TrackPad ist allein schon wegen der relativ großen Fläche des Fingers recht inakkurat".

Aber von Ahnung redet da ja gerade der richtige, bei deinen Auslassungen à la "Software schlecht", "Trackpad nutzlos" oder "Leistung letzter Witz"...

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androhecker 19.01.2017, 22:43

TrackPoint ist der einzige richtige Begriff dafür, wie sollte ich es sonst nennen, Joystick zwischen der G und H Taste? Falls es dir nicht aufgefallen ist, haben die ThinkPads ein gutes TrackPad, das Problem hat mit dem TrackPad im allgemeinen zu tun und nicht mit der Qualität der einzelnen Produkte, denn es wird aus der Auflagefläche die Mitte berechnet, wodurch akkurate Bewegungen wesentlich schwieriger sind als mit einem TrackPoint. Da du nicht im geringsten auf die Aussagen argumentativ eingehst, kannst du sie auch nicht als irgendwas abstempeln. Dass man bei einem MacBook für den gleichen Preis wie zum Beispiel dem T560 eine schwächere Hardware bekommt ist schlichtweg ein Fakt. Du reduzierst hier meine gesamte Antwort auf einen genannten Punkt und hackst dabei nur auf Kleinigkeiten rum, das T560 hat ein mindestens genauso gutes TrackPad und einen TrackPoint.

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BenzFan96 20.01.2017, 22:46
@androhecker

"TrackPoint" heißen die Dinger bei IBM bzw. jetzt Lenovo, andere Hersteller verwenden für ihre Pendants eigene Markennamen.


denn es wird aus der Auflagefläche die Mitte berechnet, wodurch akkurate Bewegungen wesentlich schwieriger sind

Gerade dadurch sind akkurate Bewegungen sehr einfach auszuführen, denn für kleinste Zeigerbewegungen reicht es, die Fingerkuppe leicht hin und her zu rollen.

Mit deinem Argument könnte man genauso behauptet, mit einer Maus seien präzise Bewegungen schwierig, da deren Auflagefläche ja viel größer ist als der eigentliche Sensor...


Da du nicht im geringsten auf die Aussagen argumentativ eingehst, kannst du sie auch nicht als irgendwas abstempeln.


Worauf sollte man denn da "argumentativ eingehen", wenn überhaupt gar nicht erst eine Argumentation vorhanden ist, sondern lediglich platte Aussagen wie "die Software ist schlecht"?

Aber na gut, ich will es bei folgender mal versuchen:

Dass man bei einem MacBook für den gleichen Preis wie zum Beispiel dem T560 eine schwächere Hardware bekommt ist schlichtweg ein Fakt.


-> siehe nächster Kommentar, leider ist man auf 5000 Zeichen beschränkt

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BenzFan96 20.01.2017, 23:07
@androhecker

Dass man bei einem MacBook für den gleichen Preis wie zum Beispiel dem T560 eine schwächere Hardware bekommt ist schlichtweg ein Fakt.

Das T560, ist das jetzt dein Ernst? Und da sagst du, bei Macs sei die Leistung ein Witz? Dass ich nicht lache...

Nehmen wir mal das Topmodell des T560, konfiguriert mit dedizierter Grafik (940MX) und 16 GB RAM, damit liegt dessen UVP bei 2400,40 €. Bei 299 € mehr fängt das 15" MacBook Pro an, dann vergleichen wir doch mal:

  • Beides sind 15" Geräte
  • Die Bildschirmauflösung ist in etwa die gleiche, 2880x1800 auf 15.4" beim MacBook und 2880x1620 Pixel auf 15.6" beim ThinkPad. Pixeldichte also etwas höher beim MacBook
  • Unterschiedlich das Seitenverhältnis: 16:9 beim ThinkPad, für ein Business-Notebook wäre m.E. 16:10 wie beim MacBook sinnvoller.
  • Ansonsten ist das Display des MacBook in fast jeder Hinsicht klar überlegen, sei es Helligkeit, Kontrast oder Farbwiedergabe. Insbesondere letztere ist beim MacBook exzellent, dagegen beim ThinkPad eher mittelmäßig.
  • Prozessorseitig bietet das ThinkPad einen i7-6600U, ein 15 Watt Dual Core. Der i7-6700HQ im MacBook, ein 45 Watt Quad Core, ist je nach Benchmark fast dreimal so leistungsstark.
  • Beide Geräte haben dedizierte Grafikchips an Bord. Das ThinkPad eine GeForce 940MX, das MacBook eine etwa doppelt so leistungsstarke Radeon Pro 450. Beide sind mit 2 GB GDDR5-VRAM ausgestattet. Auch bei den prozessorintegrierten Intel-GPUs, die für leichtere Aufgaben zum Einsatz kommen, ist das MacBook mit einer HD 530 (etwas) besser ausgestattet als das ThinkPad mit HD 520.
  • Beide kommen mit 256 GB Flash-Speicher. Im MacBook ist das der schnellste, der in überhaupt irgendeinem Notebook derzeit zu haben ist. Dieser ist je nach Test bis zu viermal schneller als der Flash im ThinkPad.
  • Über 16 GB RAM verfügen beide, den Unterschied macht auch hier die Geschwindigkeit: Im ThinkPad ist DDR3L-1600 verbaut, im MacBook sparsamerer und deutlich schnellerer LPDDR3-2133.
  • Die Tastaturen beider Geräte werden von Testern hoch gelobt, ausschlaggebend dürfte hier der persönliche Geschmack sein. Ich z.B. empfinde geringen Tastenhub als angenehmer.
  • Ein anständiges Trackpad verbaut Lenovo wohl auch, aber niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Apples Trackpads nach wie vor den Maßstab darstellen. Beachtenswert ist der Größenunterschied, die Trackpadfläche ist beim MacBook grob geschätzt dreimal so groß wie beim ThinkPad.
  • Mit etwas vergleichbarem zur Touch Bar kann das ThinkPad nicht aufwarten. Mancher mag das leichtfertig als Spielkram abtun, ich selbst war anfangs skeptisch, wurde jedoch schnell eines besseren belehrt: Der Nutzen der Touch Bar ist nicht von der Hand zu weisen.
  • Fingerabdruckscanner besitzen beide. Anders als der Swipe-Scanner des ThinkPads ist Touch ID im MacBook Pro allerdings ausrichtungsunabhängig und auch sehr viel schneller.
  • Etwa beim Surfen über WLAN liegt das MacBook von der Akkulaufzeit her deutlich vorne. Lediglich unter Vollast hält das ThinkPad dank schwächerer Hardware länger durch.
  • Sowohl im Leerlauf als auch unter Last erreicht das ThinkPad trotz Kunststoffgehäuse und schwächerer Hardware außen deutlich höhere Temperaturen als das MacBook.
  • An die überragend guten Lautsprecher des MacBook kommt das ThinkPad bei Weitem nicht heran.
  • Mit nur 1,55 cm ist das MacBook knapp ein Drittel dünner als das ThinkPad, zudem ist es deutlich kompakter mit gut 3 cm weniger Breite und 1 cm weniger Tiefe.
  • Das MacBook ist mit 1,8 kg immerhin 450 Gramm leichter als das Thinkpad.
  • Anschlussseitig ist das MacBook mit 4x USB 3.1 Typ C / 4x Thunderbolt 3 eindeutig zukunftssicherer ausgestattet, das ThinkPad dafür vielfältiger mit HDMI, USB Typ A, SD-Steckplatz und Ethernet.
  • Ob du nun Aluminium für "Billigmaterial" hältst oder nicht, was Verarbeitung und Konstruktion angeht ist das MacBook der Maßstab. Da kann das ThinkPad einfach nicht mithalten.Leistungsmerkmale mit wesentlichen Unterschieden habe ich mal extra fett geschrieben.Alles in allem ist also hier ein preislich vergleichbares MacBook tatsächlich in jeder Hinsicht (teilweise um ein vielfaches) leistungsstärker, trotz viel geringerer Dicke, geringerer Wärmeemissionen und geringerem Gewicht. Dabei ist es sogar auch in den meisten anderen Aspekten noch überlegen...Womit dein angeblicher "Fakt", dass man bei einem MacBook zum gleichen Preis schwächere Hardware bekäme, wohl eindeutig widerlegt und sogar ins Gegenteil verkehrt wäre.
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