Apple macbook pro fürs Studium - rebuy?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Überleg dir das mit den 15" fürs Studium zumindest nochmal. Nutze selbst ein Mid 2012er MBP mit 13" fürs Studium und möchte es nicht mehr missen. Allerdings ist das Gerät dank seines Gehäuses vergleichsweise schwer. Ich würde auf keinen Fall ein 15er mit in die Vorlesung schleppen wollen. 

Auch der dedizierte Grafikchip ist bei den meisten Ausstattungsvarianten eher Nervensäge (Temperatur, Akkulaufzeit) als Mehrwert. Solange du kein Videoschnittprogramm benutzt, dass immens von CUDA und/oder dediziertem VRAM profitiert, spricht in deinem Fall viel für ein 13er (und ggf. einen zusätzlichen Monitor für den Schreibtisch). 

Die Hardware ist auch bei Apple MacBooks kein Hexenwerk. Prozessoren und iGPUs kommen aus den Regalen von intel, dedizierte Grafiklösungen fast immer von Nvidia. Erst die aktuelle Generation hat AMD-Grafikchips verbaut. Ob du nun einen Dual-, oder Quadcore benötigst hängt von deinen Anforderungen an das Gerät und nicht zuletzt von deinem Budget ab. 

Achten solltest du bei den Retina-Modellen ab Ende 2012 auf die Größe des RAMs. Ab dieser Generation sind die Chips fest auf dem Logicboard verlötet und können nicht mehr aufgerüstet werden. Das wäre insbesondere für die Videobearbeitung sehr ärgerlich. Entsprechend teuer kommen natürlich gebrauchte Versionen mit viel RAM.

Mein Gebraucht-Tipp: 

In die letzte Generation mit aufrüstbarem RAM (Mid 2012) passen bis zu 16 (2x8) GB. Diese Geräte kann man daher relativ günstig in der Standardvariante (i5 DualCore, 4GB RAM) bekommen und nach und nach aufrüsten. Auch eine SSD kann man einfach selbst nachrüsten. Diese macht sich dank der schnellen Anbindung mit S-ATA 6 deutlich bemerkbar. Wer viel Speicherplatz benötigt, kann auch das verbaute SuperDrive durch eine zweite HDD oder SSD ersetzen. Dessen S-ATA-Schnittstelle läuft auch mit 6 GB/s. 

Zudem ist nicht viel verklebt, Ersatzteile sind teuer, aber nicht sauteuer und der Rechner ist damit einigermaßen reparaturfreundlich (auch wichtig für den Uni-Einsatz).

Der i5er ist noch recht flott und unterstützt USB 3.0 (2x), sowie Thunderbolt (1). Wenn man auf einen schnellen Grafikchip hohe interne Displayauflösung verzichten kann (1280x800px), bieten diese MBPs momentan noch das Meiste an "Bang per Buck". Das einzig nervtötende ist der fehlende HDMI-Port. Das lässt sich allerdings über einen Thunderbolt-HDMI-Adapter lösen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?