Apple Macbook Air 13 oder Asus Zenbook 13?

6 Antworten

Hallo Mongofish,

die bisherigen Antworten scheinen mir eher ein Schlagabtausch zwischen Apple-Fans und Microsoft-Fans zu sein. Da du da anscheinend noch keine Lieblingsmannschaft hast, gebe ich auch nochmal meinen Senf dazu...

Jedoch eine Rückfrage: Meinst du mit "videos" professionelle (!) Videobearbeitung oder Videos angucken?

Grundsätzlich möchte ich vorweg anmerken, dass (falls du nicht Videobearbeitung gemeint hast) beide Geräte von der Performance her für deine Zwecke ziemlich überdimensioniert sind. Für Anwendungen, wie Office, E-Mails, Cloud-Computing, etc. sind selbst die meisten Budget-Geräte für 400€ theoretisch völlig ausreichend...

Jetzt aber zum eigentlichen Vergleich...

(1.) Performance

Hier liegt das ASUS Zenbook meilenweit vorn (viel besserer Prozessor, besserer Arbeitsspeicher, dezidierte Grafikkarte).

Das Macbook Air hat was diese Bauteile betrifft sogar ein ausgesprochen schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, da Prozessor und Arbeitsspeicher technisch leicht veraltet sind. Andere Hersteller würden das nicht mal mehr in einem Mittelklasse-Gerät für 600€ verbauen.

Praktisch kann dir das aber völlig egal sein, da, wie gesagt, deine Office- und Internet-Anwendungen beide Geräte im Alltag kaum auslasten dürften - wie gesagt, selbst Budget-Geräte würden's tun.

(2.) Festplatte

Das ASUS Zenbook hat die größere "Festplatte" (genau genommen sind in beiden Geräten SSD's verbaut und keine Festplaten)...

Praktisch solltest du dir deshalb überlegen, ob mehr Speicherplatz für dich tatsächlich ein Vorteil wäre oder eher keine Rolle spielt.

(3.) Displays

Sind beide gut.

(4.) Betriebssystem

Sicherheit:

Microsoft Windows: schlecht

  • Mehrere Millionen Schadprogramme in "freier Wildbahn"
  • Obwohl der "Windows-Defender" in Windows 10 erheblich verbessert wurde, ist ein zusätzliches (meist gebührenpflichtiges) Antiviren-Programm zur Nutzung vieler Firmen-Netzwerke und fürs Online-Banking meistens vorgeschrieben.
  • Einige grundlegende Sicherheitstechnologien sind nicht implementiert (z.B. Dateizugriffsrechte - eine Technologie aus den 1970er Jahren)
  • fast vollständig unfreie Software (d.h. IT-Experten, die nicht bei Microsoft Arbeiten, dürfen den Quellcode nicht einsehen)
  • Selbst für öffentlich bekannte Sicherheitslücken wurden Updates tlw. erst viel zu spät bereitgestellt

macOS: mittelmäßig

  • teilweise unfreie Software (d.h. IT-Experten, die nicht bei Apple arbeiten, können nur einen Teil des Quellcodes überprüfen)
  • Auch Apple stellt Updates für öffentlich bekannte Sicherheitslücken tlw. erst viel zu spät zur Verfügung
  • Wird bei gezielten Angriffen meist recht schnell geknackt...

Datenschutz:

Windows 10: schlecht

  • System verschickt Nutzerdaten an Microsoft (lässt sich nicht manuell abstellen)
  • schwammige Datenschutzvereinbarung (schlechter als Google)

macOS: weiß nicht...

Hardwareunterstützung für Notebooks:

Windows NT: meistens sehr gut (kein anderes Betriebssystem hat zur Zeit bessere Stromspar-Techniken)

Darwin (ist in macOS drin): sehr gut, wenn das Gerät von Apple ist...

Auf neue Macs warten! Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist es schon nächsten Monat soweit.

Anstelle des technisch überalterten MacBook Air würde ich ohnehin, sofern du dieses nicht extrem günstig bekommst, dringend zum 12" MacBook (dessen Leistung dürfte bei dem Anforderungsprofil absolut reichen) oder 13" MacBook Pro raten!

Was kostet das macbook pro mit 13 zoll und 256gb dann ca wenn es neu rauskommt in den nächsten Wochen ?

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@Mongofish105

Darüber lässt sich aktuell natürlich nur spekulieren, solange es nicht vorgestellt wurde.

Das aktuelle Modell bekommst du z.B. bei Mactrade.de neu mit 256 GB ab 1485 €, also deutlich unter Apples UVP.

Dagegen ist das 12" MacBook bereits in der Basis mit 256 GB ausgestattet und dort schon ab 1279 € zu haben, je nach Farbe bei anderen Händlern teilweise noch etwas günstiger. Gegenüber dem MacBook Pro ist es deutlich leistungsschwächer (sollte für den von dir beschriebenen Einsatzzweck aber vollkommen ausreichend sein), aber wiegt dafür nur 920 Gramm und misst an der dicksten Stelle gerade mal gut einen Zentimeter. Ebenfalls zeichnet es sich gegenüber dem MacBook Air durch Retina-Display, exzellente Lautsprecher sowie moderneres Trackpad und Tastatur aus.

Es ist durchaus denkbar, dass Apple die Preise der Nachfolger etwas senkt, um das MacBook Air endgültig zu ersetzen. Und MacTrade.de unterbietet die UVP mit Rabattaktionen meist schon weniger Wochen nach der Präsentation sehr deutlich. Ansonsten dürften natürlich die jetzt aktuellen Modelle dann auch noch mal günstiger zu haben sein.

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Ein MacBook hat natürlich den Vorteil, dass macOS drauf läuft und Software ist wesentlich wichtiger als Hardware. Außerdem ist das Gerät Perfekt angepasst, so wird es immer schnell und zuverlässig arbeiten. Gerade wenn du keine Spiele machen willst ist es bestens geeignet. Allerdings vom MacBook Air würde ich abraten, nimm lieber das MacBook 12" oder MacBook Pro. Das MacBook Air ist ein Auslaufmodell und wahrscheinlich das letzte dieser Art, es hat noch nichtmal einen Retina Display.

bei dem Asus Fällt mir negativ auf: Die Prozessorbezeichnung endet mit U also ist es ein langsamer Mobile Chip. Die Displayauflösung ist gerade mal Full-HD, außerdem ist er Matt was immer die Bildqualität einschränkt. Zu der SSD gibt es keine Infos, wahrscheinlich weil die langsam ist, aber gerade dieses Bauteil ich wichtig für schnelles starten von Programmen.

Also man sieht, dass es kein Premiumprodukt ist, und an einigen Ecken gespart wird.

Also ein normales macbook oder eher die pro version die zeitnah rauskommt ? Dad Gerät sollte außerdem mindestens 4-5 JaHre gut laufen

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"Außerdem ist das Gerät Perfekt angepasst"

Was heißt "Perfekt angepasst"? Woran? Für was? Für wen?

Die Prozessorbezeichnung endet mit U also ist es ein langsamer Mobile Chip

...ein stromsparender Mobile-Chip. Langsam ist ein Intel Core i7-Prozessor der 8. Generation definitiv nicht. Ja, der Chip ist langsamer, als ein Prozessor für Destkop-PCs, wo Stromsparen keine Rolle spielt. Trotzdem ist er schneller als alles, was Apple zur Zeit in seine Macbooks verbaut.

Zu der SSD gibt es keine Infos, wahrscheinlich weil die langsam ist,

...nein, das liegt an dem Online-Shop. Eine Google-Suche ergibt: Das Ding ist schneller, als das, was im Mac Book Air verbaut ist.

Also man sieht, dass es kein Premiumprodukt ist, und an einigen Ecken gespart wird.

Definitiv nicht. Also man sieht, haltlose Polemik eines Apple Fans... Ich kann's nicht verstehen: Es geht um Computer - nicht um Fußball!

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@Gruenkohl28

Aufmerksamen Lesern der obigen Antwort von MCRastaman wäre aufgefallen, dass er vom überalterten MacBook Air abrät.

Dass du nun in deinem Kommentar seine Kritik am Zenbook in Bezug zum MacBook Air setzt um sie ad absurdum zu führen, ist nicht ganz fair.

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@BenzFan96

Ich habe die Antwort aufmerksam gelesen. Den Vergleich zum MB Air habe ich lediglich bei der SSD gezogen. Der Prozessor des Zenbooks hat eine höhere Perfomance, als j e d e r Prozesssor, den Apple zur Zeit in seinen Subnotebooks verbaut.

Meine Kritik ist auch nicht unfair: Zu behaupten beim Zenbook sei "kein Premiumprodukt" und es sei an allen Ecken und Enden gespart worden ist schlichtweg völliger Unsinn.

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@Gruenkohl28
Den Vergleich zum MB Air habe ich lediglich bei der SSD gezogen.

Der Flash im Zenbook ist wirklich langsam für heutige Verhältnisse – sogar das MacBook Air ist hier bis zu dreimal so schnell, und das schon seit drei Jahren, du liegst also falsch mit deinem Vergleich.

Um ein MacBook Air mit langsamerem Flash als im Zenbook zu finden, musst du bis 2012 zurückgehen...

Der Prozessor des Zenbooks hat eine höhere Perfomance, als j e d e r Prozesssor, den Apple zur Zeit in seinen Subnotebooks verbaut.

Von Subnotebooks schriebst du allerdings nicht, sondern von allen MacBooks, einschließlich 15" MBP.

Zu behaupten beim Zenbook sei "kein Premiumprodukt" und es sei an allen Ecken und Enden gespart worden ist schlichtweg völliger Unsinn.

Da würde ich MCRastaman durchaus zustimmen – das Teil mag ja ein ganz vernünftiges Gerät sein, aber als Premium-Produkt würde ich es nicht bezeichnen.

Natürlich wurde da an diversen Ecken gespart – das zeigt sich besonders am langsamen Flash. Auch das Gehäuse ist natürlich nicht auf MacBook-Niveau. Anschlussseitig ist alles drin was billig ist, dagegen auf teuren Thunderbolt-Controller, überhaupt Anbindung des einzigen USB-C Ports an die GPU oder auf USB Power Delivery verzichtet man. Tastatur, Display, auch alles kein Premium-Niveau.

Es hat schon seine Gründe, dass ein 13" MacBook Pro mehr kostet als dieses Zenbook – deutlich mehr, wenn ebenfalls ausgestattet mit 512 GB Flash und 16 GB RAM.

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Office, MS Office, läuft am besten auf Microsoft Betriebssystemen...

Klar kann man auf nem Mac auch Windows installieren - die Frage aber, wozu ?

Webseiten brauchen auch kein Mac OS...

Nicht mal heutige Video und Audioprogramme brauchen unbedingt eine Mac...

Die Speicherverwaltung eines Mac ist besser, ja - aber Speicher ist günstig geworden...

Ich sehe keinen Grund, 3x mehr Geld auszugeben, für einen Rechner, der offensichtlich nur das Ansehen heben soll...

Tut mir leid, aber ich werde nie ein Applefan, denn ich sehe den Sinn darin nicht - alles was man heutzutage macht, kann auch auf "nicht Apple" Geräten passieren...

Klar kann man auf nem Mac auch Windows installieren - die Frage aber, wozu ?

Sicher nicht für Office 😉

Nicht mal heutige Video und Audioprogramme brauchen unbedingt eine Mac...

Final Cut und Logic durchaus, und die sind für viele ausschlaggebend.

Ich sehe keinen Grund, 3x mehr Geld auszugeben, für einen Rechner, der offensichtlich nur das Ansehen heben soll...

Man bekommt, was man bezahlt. Einem Mac insgesamt vergleichbare Rechner, von der Software ganz abgesehen, kosten grundsätzlich auch ähnlich viel Geld. Das MacBook Air mag dafür nicht das beste Beispiel sein, beim MacBook Pro trifft es absolut zu.

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Hi, es hängt würde ich sagen von deinem bevorzugten Betriebssystem ab.

MS office läuft auf beiden Systemen problemlos.

Die hardware wird dich bei beiden systemen keineswegs einschrenken.

jetzt musst du wissen ob windows 10 oder mac osx. (ich mag keines von beiden wirklich)

wenn du mich vor die wahl stellen würdest würde ich aber immer das mac osx wählen, da windows 10:

  1. meine daten an M$ versendet und nicht maln nach fragt
  2. eine (subjektive meinung) unübersichliche menü führung hat
  3. regelmäßig nicht angeht weil es erst noch ne halbe stunde braucht weil es sich einbildet gerade jetzt updates zu machen und 3 mal neu zu starten :-(

bei mac hast du ein einfach gehaltenes bedien konzept, und er fragt nach wann du deine updates machen möchtest und macht es nicht einfach wenn du dreimal jetzt nicht angeklickt hast.

Das heißt einfach ein Mac/macbook / macbook pro whatever wäre einfacher und ist sozusagen immer ready for work ?

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@Mongofish105

genau erkannt hardware nimmt sich nicht viel bei mac hast du ein ganz leicht schlechteres preis leistungs verhältniss dafür kommt is readdy to use out of the box und läuft auch echt viele jahre gut.

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