Apfelschnecken und Posthornschnecken

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2 Antworten

Hi ! Ich muß Klaus 1940 in fast allen Dingen Recht geben. Bei der Fütterungsempfehlung für die Apfelschnecken würde ich allerdings meist Salat (vorher kurz anfrosten) geben. Gut wäre sicherlich auch Paprika oder angekochte (ohne Salz) Erbsen die man mittels einer dünnen Angelschnur auffädeln kann. Zur Not auch Blattspinat (ebenfalls kurz anfrosten) und die besagten Karotten (Möhren). Fischfutterpellets würde ich ehrlich gesagt nie nehmen da es zu schlecht vom Körper verarbeitet wird. Um den eventuellen Fleischbedarf der Schnecken zu decken könnte man rohes mageres Rinderherz füttern. Das alles ist natürlich sehr verschieden. Bei dem einen gehen die Schnecken an die Möhren bei dem anderen lieber an das Rinderherz. Das wichtigste ist aber in allen Fällen das das Zusatzfutter höchstens 48 Stunden im Wasser belassen werden sollte. Dann bitte austauschen.Im Normalfall sollte man aber nicht soviel zufüttern müssen da ja meist auch im Aquarium Algen vorhanden sind.

Viel Spass noch mit den Schneckis !!!

Apfelschnecken sind bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch und fressen fast alles, solange sie es in kleine Stückchen zerreißen und in den Mund geben können. Gemüse wie Gurken, Spinat, Karotten und Salat, Fischfutter, tote Fische, andere Schnecken und deren Eier, Algen, Meeresshrimps, sie fressen alles. Wie zuvor erwähnt, ernähren sich Pomacea bridgesii nur von weichen und toten Pflanzen und werden am besten mit Fischfutter Pellets, gekochtem Gemüse oder Dosenspinat gefüttert. Man sollte aber aufpassen, das Wasser nicht zu verschmutzen. Die Futtermenge, die man ihnen geben soll, richtet sich nach den Bedürfnissen der Schnecken. In der Praxis heißt das, man sollte ihnen nicht mehr geben als sie fressen können bevor das Futter beginnt im Wasser zu verderben. Angst vor Überfütterung ist nicht angebracht, ist aber eine gute Idee um in kleineren Aquarien übermäßige Abfallproduktion zu vermeiden. Da Apfelschnecken eine große Anzahl Mikroorganismen in ihren Eingeweiden haben, die helfen das Fressen zu verdauen, kann das Wasser leicht trüb werden, da diese Mikroorganismen auch mit dem Kot ausgeschieden werden. Das ist aber nicht direkt schädlich und kann sogar als Futter für junge Fische dienen. Ein guter Filter und das Futter richtig zu dosieren kann diesen Nebeneffekt aber unter Kontrolle halten.

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