Apfelgelee

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Zur Geleebereitung können Haushaltszucker (ohne Gelierhilfe nur bei sehr pektinreichen Sorten zu empfehlen!), Gelierzucker 1:1, 2:1 oder 3:1 verwendet werden.

Bei den meisten Obstarten wird jeweils eine Packung (1 kg Gelierzucker 1:1 oder 0,5 kg Gelierzucker 2:1) auf 0,750 l Saft verwendet. Verarbeitet man säuerliche oder noch nicht vollreife Äpfel mit hohem Schalenanteil (pektinreich!), nimmt man 1 l Saft auf diese Zuckermenge.

Saftmenge abmessen und zum Kochen bringen Zucker zugeben, unter rühren ca. 4 Minuten kochen und mit einem Schaumlöffel abschäumen (Schaum kann im Kühlschrank zum Frischverzehr aufbewahrt werden)

Für die Haltbarkeit des Gelees ist es wichtig, dass sehr sauber gearbeitet wird, d.h. die Gläser und alle Gerätschaften müssen heiß gespült (z.B. Spülmaschine) werden und es werden nur frische Spül- und Geschirrtücher verwendet!

Ausfüllen in Gläser: Damit die Gläser beim Einfüllen nicht springen, sollten sie auf ein feuchtes Tuch gestellt werden. Schnelles, zügiges ausfüllen ist wichtig, damit die heiße Masse nicht auskühlt, bevor das Glas verschlossen ist.

Das Glas wird kurzzeitig umgedreht auf den Deckel gestellt, damit er durch die Hitze steril wird Tipps aus der Küchenpraxis zur Geschmacksabrundung bzw. Variationen: Am besten eignen sich säuerliche Apfelsorten, bei zu süßen Apfelsorten gibt man dem Saft etwas Zitronensaft zu. Den unterschiedlichen Zucker- und Säuregehalt der verschiedenen Apfelsorten kann man bei Mischgelees ausnutzen, indem man je nach vorhandener Säure des Mischungspartners eine süße oder säuerliche Apfelsorte wählt. Bewährt haben sich folgende Mischungen bei Verwendung von Gelierzucker (1:1):

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