Apfel und Birne, welche?

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9 Antworten

Allen ganz lieben Dank für die schnellen Antworten. Ich habe mal ein bissl gegoogelt und bei allen von euch genannten Apfelsorten, Rubinette, und Kronprinz Rudolf , wird gesagt dass sie säuerlich schmecken. Einen Braeburn Apfel hatte ich im Garten den ich aber aufgrund des Alters und der Höhe entsorgen mußte. Also diese Äpfel waren sauer und keiner wollte sie so richtig essen. Zum Backen oder Einkochen waren sie Spitze.

Aber durch Zufall stoß ich im Internet auf den Fuji (Apfel) wo Wiki schreibt:

Der sehr süße Fuji ist der weltweit am häufigsten angebaute Apfel. Die Frucht ist mittelgroß, meistens groß. Der Geschmack ist sehr süß mit nur wenig Säure, die im Laufe der Lagerung sogar fast vollständig abgebaut wird. Er ist sehr knackig und saftig. Das cremefarbene Fruchtfleisch ist feinzellig und vergleichsweise fest und saftig.

Kennt jemand diese Sorte??

Aber ich werde mich auch auf jeden Fall in einer Baumschule erkundigen.

Ich weiß, dass man eigentlich im Herbst Obstbäume pflanzt aber letzten Herbst hatte ich leider nicht die Gelegenheit bzw. Zeit. ABER, ich habe auch schon im Frühjahr Obst angepflanzt und, Gott sei Dank, sind die auch gut gekommen. Also vertraue ich auch diesmal darauf.

Habt noch einen schönen Abend

http://www.obsthof-hertle.de/index.php/aepfelsorten

Rubinette

Rubinette ist eine Kreuzung aus Golden Delicious & Cox Orange von 1966 aus der Schweiz. Kleiner Apfel mit sehr starkem Aroma aufgrund der hohen und ausgewogenen Zucker- und Säurewerte. Knackig und fein säuerlich-süß. Wird gerne anstelle von Cox-Orange gekauft, da er ähnlich aussieht aber haltbarer und geschmackvoller ist. 1982 wurde die Sorte eingeführt, hat jedoch aufgrund der kleinen Frucht nie eine bedeutende Stellung im Handel eingenommen, ist aber bei Direktvermarktern sehr beliebt. Reif ist Rubinette ab Mitte bis Ende September und lässt sich bis Ende April lagern.

Braeburn

Braeburn ist eine vergleichsweise neue Apfelsorte, die ursprünglich aus Neuseeland stammt.Braeburn wurde als Zufallssämling 1952 von O. Moran, einem Obstbauern aus Neuseeland am Wegesrand entdeckt und dann von der Baumschule Williams Brother in Braeburn angebaut. Die Früchte sind sehr fest, sehr aromatisch, leicht säuerlich und gut haltbar. Aufgrund unseres kühleren Klimas reift Braeburn erst sehr spät. Erntebeginn ist Ende Oktober und die Lagerung ist bis Ende Mai möglich.

Einen Birnbaum kann ich dir nicht empfehlen. Die neigen alle zum Birnengitterrost.

Ebenfalls ein gutes Neues Jahr. Ich habe u. a. 1984 den Apfelbaum Alkmene gepflanzt. Es ist ein Super schmeckender Apfel, vergleichbar mit dem Elstar. Für den Winter habe ich den Pilot gepflanzt. Er hat eine feste Schale und ist bis,ins Frühjahr essbar. In meinem kühlen Keller halten sie sich bis in den März hinein ohne zu runzeln. Beide Sorten werden nie gespritzt. Sehr empfehlenswert. Den Birnbaum Williams Christ habe ich schon lange entfernt, da er von den Hornissen sehr geliebt wurde. Die haben immer das süße Fruchtfleisch um den Stiel angefressen, dann fielen zu viele Birnen auf den Boden und gingen kaputt. Sie war sehr schmackhaft. Sehr empfehlenswert ist auch der Benedicte Busch, ein weißfleischiger Pfirsichbaum. Er wird auf ca. 3 Meter Höhe gehalten und nimmt somit wenig Platz ein. Schmeckt wunderbar.

Wenn du richtigen Wert auf das Obst legst was du von deinem Baum erntest, ist es wichtig dass du dich um deine Bodenbeschaffenheit erkundigst, denn danach richtet sich die Unterlage des Obstbaumes, Sorten gibt es viele da kannst du dich am besten regional erkundigen. Vielleicht gibt es in deiner Region noch eine Baumschule, die dich beraten kann und dir dann den richtigen Baum verkauft. Das beste wäre, ihr hättet in eurer Nähe einen Obstbauern, der könnte dich am besten beraten. Für einen gescheiten Baum musst du auch tiefer in die Geldbörse greifen. Ist dir das zu viel Arbeit kannst du dir auch einen Baum im Gartencenter oder Discounter kaufen, da steht was tolles auf dem Etikett, aber wenn er dann Früchte trägt ist es meistens was anderes oder halb wildes Zeug. Dann wäre es schade um die Jahre wo du den Baum pflegtest. Ich hoffe dir geholfen zu haben

Ich würde an deiner Stelle die Apfelsorte Kronprinz Rudolf nehmen weil die mir auch persönlich am meisten schmeckt. Bei Birnen kenne ich mich leider nicht aus... LG

Von Birnen sind zu empfelen Clapps Liebling und williams Christ bei Äpfeln James Grieve oder den Klar Apfel auch Kaiser willhelm ist zu empfelen

Die beste Pflanzzeit wäre der Herbst gewesen.

Wegen deiner Sortenwahl berät dich die Baumschule. Denke an den Unterschied zwischen Tafelobst und Einmachobst. Oder irgendwas in der goldenen Mitte. Ich hab nen alten Obstbaum mit Essäpfeln, die sich max. 1 Woche lagern lassen. Das rasche Verbrauchen kann nervend sein. Eingekochte Birnen sind auch verdammt lecker den Winter über.

Zwecks der Reifezeit: Frühe Äpfel und späte Birnen oder umgekehrt, da habt ihr mehr davon

Lass dich am besten in einer ansässigen Baumschule beraten, die wissen welche Sorten bei dir zuhause geeignet ist

Ich habe Dir zur anderen Frage schon geantwortet - ergänzen kann ich hier: Zu süßen Birne fällt mir "Rote Williams Christ" ein - aber ähnlich wie bei Äpfeln kann man die Sorte nicht einseitig nach Süße beurteilen.

Auch hier würde ich Baumschule als Ansprechpartner und als Kultivierung Säulen-Gehölz oder Halbstamm empfehlen.

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