Apfel kurz ankochen, wie verändert sich die Konsistenz?

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11 Antworten

Ein ganzer Apfel 3 Minuten - der verändert sich bestimmt nicht,, der ist auch in so kurzer Zeit nicht durchgekocht - ein Bratapfel braucht ca 45 Minuten im Backofen, bis er fertig ist. Ansonsten, es kommt auf die Sorte an. Wenn Du einen Boskop nimmst, der bleibt recht lange fest, selbst wenn Du ihn in kleine Stücke schneidest. Ist eben von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Übrigens, Apfelmus schmeckt prima, auch ohne zusätzlichen Zucker, dafür Zimt oder echte Vanille. Und wenns nur um gekochtes Obst geht - Apfelkuchen sind lecker, Bratäpfel sind lecker, gebratene Apfelringe ...

Du kannst versuchen, den Apfel in der Mikrowelle zu garen. Je nach Größe sollte er in 2-3 Minuten durch sein. Er wird auf jeden Fall anders, als wenn du in konventionell kochst, weil die Hitze nur kurz einwirkt. Ausprobieren! Am besten legst du den Apfel dazu in ein Twist-Off Glas mit eine wenig Wasser. Du kannst es ruhig gut zuschrauben. Der (durch Lack isolierte) Deckel schlägt garantiert keine Funken. Ich koche so immer Obst ein, und es wird lange nicht so matschig wie mit der konventionellen Methode.

Ja, das kann ich schon verstehen, dass es doof ist, einen Apfel nur verarbeitet essen zu können. Nach 3 Minuten ist nur die äußere Schicht des Apfels gar. Kann sein, dass das für dich dann schon eßbar ist, aber sicher wäre ich da nicht. Probiere es mit einem kleinen Stück.

Vielleicht kannst du mal die Sorte Santana suchen und versuchen, denn die Allergie auf Äpfel ist erklärbar:

http://www.berlin1.de/essen-und-trinken/berlin-geniessen/article82270/Die-Berliner-Obst-Kuratorin.html

Schätzungsweise isst jeder Deutsche pro Jahr 30 Kilogramm Äpfel. Es könnten noch mehr sein. Doch ungefähr zwei Millionen Menschen in Deutschland reagieren beim Biss in einen Apfel allergisch. Schuld daran ist in vielen Fällen der Mangel an Polyphenolen in modernen Züchtungen. Diese Stoffe haben zwei Eigenschaften: Sie schalten die natürlichen Apfelallergene aus und sorgen dafür, dass Äpfel nach dem Anschneiden braun werden.

Mit der Säure wurde der natürliche Allergieblocker rausgezüchtet. Deshalb bekam ich schon als Kind immer die Probleme mit "Golden Delicious", konnte Boskop, Holsteiner und Orange Cox, Gloster oder Glockenapfel aber gut vertragen.

Ich kenne aber auch Leute, die ihre Allergien durch einen Homöopathen losgeworden sind. Allergie gegen Mandeln, Zitrusfrüchte, Apricosen. Sogar eine Fischallergie. Vielleicht versuchst du diesen Weg?

Wenn dir die genannte alte Sorte auch nicht hilft, ist es egal, wie du den Apfel zubereitest, frisch kannst du ihn dann so oder so nicht essen, weil dabei eben diese nätürlichen Allergene des Apfels nur durch die Verarbeitung vernichtet werden.

Eine Abwechselung wäre vielleicht sonst heiß getrocknete Apfelschnitze, das funktioniert auch am besten mit sehr sauren Sorten.

Ich kann zum Glück inzwischen die meisten Äpfel (der richtigen Sorten) essen, weil ich weiß, worauf es dabei ankommt und ich kann gut verstehen, dass du das vermisst - also viel Glück für den Weg dahin!

koch234 16.01.2012, 19:24

http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/fruechte/pflanz_m/malus/malusdom.htm

Polyphenole blockieren die Allergie-auslösende Wirkung des Proteins Mal d 1 in Äpfeln [16]. Da Polyphenole mit der Luft zu braunen Verbindungen reagieren, wurden manche neuere Tafelapfel-Sorten auf einen geringen Polyphenol-Gehalt hin gezüchtet. [.../...] Als Schnelltest auf die allergisierende Wirkung einer Apfel - Sorte kann eine Apfel - Spalte mit der Schnittfläche mit den Lippen in Kontakt gebracht und die Reaktion beobachtet werden. Nach an die Ortsgruppe Lemgo im Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) berichteten Erfahrungen werden von Allergie - Betroffenen die Sorten Alkmene, Prinz Albrecht von Preußen und Goldparmäne besonders gut vertragen, die Sorten Jonagold, Golden Delicious und Granny Smith besonders schlecht [17]. Das oben genannte Allergie-auslösende Protein wird durch Hitze oder Sauerstoff zerstört.

Also müsstest du wohlmöglich tatsächlich getrocknete Apfelspaltn vertragen können, und wenn das schön gemacht ist, ist es wenigstens eine Abwechslung zu gekocht, gebraten, gebacken.

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Der Apfel wird weich, aber nicht ganz. Innendrin wird er noch hart bzw. roh sein.

Ich kenne das Problem, da ich selbst Allergiker bin. Ich habe mich daran gewöhnt, so etwas nur denaturiert, also gekocht, gebacken, etc. zu essen. Gebraten sind Äpfel übrigens der Hammer.

Klatschmohnx3 15.01.2012, 23:11

schon, aber nichts geht über frisches Obst ^^

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bluekitty 16.04.2012, 19:17
@Aldoka01

Seid froh, dass ihr überhaupt Obst dürft, egal wie zubereitet :) Ich darf weder Obst noch Gemüse :(

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Apfel danach noch wirklich gut schmeckt. Ich denke er wird matschig werden.

Viertel den Apfel und lege die teile in eine Pfanne, leicht angebraten schmeckt sie gut.

Sie werden auf jeden Fall weich und matschig.

Klatschmohnx3 15.01.2012, 23:10

schade, habe gehofft, dass die Äpfel nach nur ein oder zwei Minuten vllt noch einigermaßen genießbar sind^^

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4 Äpfel, saftige 8 Scheibe/n Toastbrot 80 ml Milch 1 Pck. Puddingpulver, Vanille 4 Ei(er) 60 g Zucker etwas Zimt 1 EL Zitronensaft

Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Toastscheiben ebenfalls würfeln. Die Milch mit dem Puddingpulver verrühren und die Brotwürfel dazugeben. Alles vermischen. Die Eier trennen, das Eigelb mit dem Zucker, Zimt und dem Zitronensaft schaumig rühren. Dann das Brot hinzufügen und verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Brotmasse heben. Äpfel untermischen. Die Masse in eine feuerfeste Form füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 40 Minuten backen.

kannst ihn ja kleingeschnitten in der Pfanne braten und dann irgendeine Nusscreme dazu, lecker!

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