AOK verweigert Geld für die Betreuung meines kranken Kindes - was kann ich tun?

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16 Antworten

Also sorry, aber ich habe zwei Kinder und die haben sich gerade in dem Alter gerne auch mal gegenseitig angesteckt.

Aber mein Mann ist nie von der Arbeit zu Hause geblieben. Es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund warum ein vierjähriges Kind von zwei Erwachsenen gleichzeitig gepflegt werden muss. Deine Frau hättest du halt nach der Arbeit entlasten müssen, wenn sie davon so gestresst war.

Die Entscheidung der KK ist somit vollkommen richtig und da wirst du nichts dagegen machen können.

Kommentar von lenzing42
31.07.2016, 17:26

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Sorry, als mein Großer 4 war, hatte ich noch ein Kind mit 15 Monaten und ein Neugeborenes.

Mein Mann musste nie von der Arbeit zuhause bleiben, da es der Job der Hausfrau ist, hier das Kind zu betreuen.

Ein 4jähriges Kind braucht bestimmt nicht beide Elternteile zuhause um bei einer Krankheit "gepflegt" zu werden.

Die Krankenkasse zahlt hier zurecht nicht!

Wenn deine Frau daheim ist und in der Lage, sich um das erkrankte Kind zu kümmern, steht dir gar kein Sonderurlaub zur Kinderbetreuung zu... allenfalls unbezahlter Urlaub. Aber ganz sicher keinen, den die Krankenkasse bezahlt.

Wenn man ein Kind hat, sollte man (im Falle deiner Frau) auch in der Lage sein, es bei Krankheit zu pflegen. Dass das anstrengend ist, steht außer Frage. Wenn du sie in solchen Fällen unbedingt unterstützen willst, dann musst du entweder ganz normal Urlaub nehmen oder deinen Arbeitgeber um unbezahlten Urlaub bitten. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.




Anspruch auf Kinderkrankengeld

Ist das kranke Kind bei den Eltern mitversichert, haben diese Anspruch auf Kinderkrankengeld unter Freistellung von der Arbeitspflicht. Für die Fortzahlung des Arbeitsentgelts oder von Krankengeld müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Es muss eine ärztliche Bescheinigung vorliegen, dass der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes der Arbeit fernbleiben muss. Eine andere im Haushalt des Beschäftigten lebende Person kann die Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege nicht übernehmen.Das erkrankte Kind ist noch nicht zwölf Jahre alt. Diese Altersgrenze gilt nicht, wenn das Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist.


Quelle: https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/krankes-kind-fakten-zu-freistellung-und-entgeltfortzahlung\_76\_299548.html

Gar nicht, denn das Kind benötigte garantiert keine 24 Stunden rund um die Uhr - Dauerbetreuung. Fein, Du hast Deine Frau unterstützt und hast somit wohl einige Tage Urlaub weniger.

Hallo,

Du kannst nicht einfach daheim bleiben, wenn Deine Frau auch zur Betreuung daheim ist, nur weil Du meinst, Du musst sie jetzt ablösen. Das hättest Du Dir aber auch denken können.

Weißt, wenn das jeder so machen würde oder sie Dir keinen "Riegel" vorgeschoben hätten, dann würdest Du das sicherlich wieder machen, weil es so schön geht.

Kann es nicht sein, das Du dies einfach als Vorwand nimmst, weil Du keine Lust hattest?

Deine Frau ist Hausfrau, da wird sie ja wohl ohne Dich zurecht kommen, sorry.

An Dein Geld kommst Du sicherlich nicht, weil es dafür keine wirkliche Begründung gibt, warum Du einfach zu Hause geblieben bist.

Gruß

Nein da gibt es kein Geld. Für eine Frau ist es nicht zu viel, ein Kind zu pflegen.

das ist korrekt so.

man bekommt nur dann etwas von der Krankenkasse erstattet, wenn keine andere im Haushalt lebende Person für die Betreuung vorhanden ist. da deine Frau aber Hausfrau ist, ist auch eine Person vorhanden, die die Betreuung ausüben kann.

da hat auch ein Widerspruch keine Chance.

ist auch gesetzlich so festgehalten: §45 Abs. 1 SGB V

...Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, daß sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann.

wenn deine Frau selbst krank gewesen wäre, würde die Situation schon wieder ganz anders aussehen.

Das Geld steht dir nicht zu. Also wirst du es auch nicht bekommen.

gar nicht .. es war eine Betreuungsperson da ... warum sollte die Krankenkasse für noch eine Person zahlen ... außer Deine Ehefrau wäre "nachweislich" krankheitsbedingt auch nicht in der Lage gewesen das Kind zu pflegen ...

Kommentar von frodobeutlin100
30.07.2016, 13:36


http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/45.html


§ 45 SGB V Krankengeld bei Erkrankung des Kindes


(1) Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, daß sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann unddas Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. § 10 Abs. 4 und § 44 Absatz 2 gelten.



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In diesem Falle Geld von der KK zu bekommen wäre nur möglich, wenn die Mutter selber nicht in der Lage gewesen wäre das Kind zu pflegen. Dazu hätte es eines ärztlichen Attestes bedurft, mit dem bestätigt wird, dass die Mutter krankheitsbedingt das Kind nicht pflegen konnte. Schwer nachzuvollziehen, warum ein 4 jähriges Kind von zwei Erwachsenen gepflegt werden muss, wenn es mal krank wird. Das Argument der KK ist demzufolge auch nachvollziehbar. Du kannst gegen dies Entscheidung bei der Geschäftsleitung der KK Widerspruch einlegen, glaube aber kaum, dass dies von Erfolg beschieden sein wird.

Bezahlen die wirklich für so etwas? Hast Du das aber gut. Meine Kasse kennt so etwas gar nicht.

Kommentar von frodobeutlin100
30.07.2016, 13:35

sowas kennt jede Kasse ....

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/45.html


§ 45 SGB V Krankengeld bei Erkrankung des Kindes


(1) Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, daß sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. § 10 Abs. 4 und § 44 Absatz 2 gelten.




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Sieht schlecht aus.

Hier stehen die bedingungen: https://www.aok.de/inhalt/krankengeld-bei-erkrankung-eines-kindes/

Eine davon ist eine Beschenigung vom Arzt das das Kind gepflegt werden muss die andere ist das kein anderer Pflegen kann.

Bei einer Hausfrau die für die Pflege des Kindes nicht dem Job fernbleibt sieht das schlecht aus. Da könnte man allerhöchstens versuchen nachzuweisen das diese außerstande war zu Pflegen z.B. weil Sie selbst zu dem zeitpunkt nachweislich Krank war.

Du bist ein Troll: mal Azubi, dann hats du Mitarbeiter, mal bist du 17, dann hats du einen Sohn , dann arbeitest du etc.

Lass den Quatsch!

sind so die Gesetzte , wenn jemand einspringen kann gibt es kein geld das ist nur für notfälle vorgesehen.

Normalerweise regelt man solche Pflegemaßnahmen vorher.

Ich weiß ja nicht was dein Kind für eine Krankheit hat, aber warum sollte eine Frau, welche die Möglichkeit hat, nicht mit dem Kind zurecht kommen?

Ich denke du mußt nachweisen können, das es für deine Frau nicht machbar war, sich alleine um das Kind zu kümmern, dann würde die Krankenkasse eventuell noch einlenken.

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