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4 Antworten

Das ist eher ein Fall für den sozialpsychiatrischen Dienst, als für die Polizei. Bei dem lärmverfolgten Menschen seint es sich um einen Kranken zu handeln.

B könnte auf jeden Fall noch einmal mit der Polizei sprechen und mit dem Vermieter. Wenn es dann zum Verfahren kommen sollte, kann man immer noch die erfassten Daten (Tickets, Anwesenheitsbescheinigungen) vorzeigen um der Gegenklage entgegenzuwirken.
Auch anwaltlicher Beistand kann helfen.

Ich denke, dass es nicht sinnvoll ist, B anzuzeigen. Wegen was auch?

Für eine Klage wegen Körperverletzung müsste B gesundheitliche Schäden, die aufgrund des Lärms entstanden sind, nachweisen.

Das Lärmprotokoll wird, falls es vor Gericht verwendet wird, durch die Beweise von A sehr unglaubwürdig (so auch der Kläger), weswegen die Klage wohl keinen Erfolg hätte.

Mein Tipp wäre: einfach abwarten (außer wenn A aus irgendeinem Grund nicht mehr zu ertragen ist -> dann weitere Schritte einleiten).

Körperverletzung wegen Lärmbelästigung? Witzig.

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