Anzeige Zurücknehmen, wird es auch in den Führungszeugnis und akten auch zurückgenommen?

5 Antworten

Das ganze war eine Straftat, nämlich Körperverletzung. Bei einer Straftat wie Körperverletzung ist es egal, ob Du ihn anzeigst. Die Polizisten müssen (laut Gesetz!) von Amtswegen eine Anzeige schreiben und dies zur Staatsanwaltschaft geben.

Ebenso MUSS dann die Staatsanwaltschaft (laut Gesetz) die Ermittlung in dem Fall aufnehmen, sobald sie davon erfahren.

Am Ende liegt es bei der Staatsanwaltschaft, ob Sie Klage wegen Körperverletzung erheben oder den Fall wegen Geringfügigkeit schließen.

Das Ganze ist ein Strafverfahren, in dem Du maximal Zeuge und Geschädigter bist, aber nichts zu sagen hast. Wenn Du selber eine Klage einreichst, ist das ein Zivilverfahren und das kannst Du jeder Zeit wieder beenden (musst dann aber die Kosten dafür tragen).... aber in einem Strafverfahren kannst Du nichts zurück nehmen.

Des weiteren gibt es erst ein Eintrag ins Führungszeugnis, sobald er rechtskräftig von einem Gericht verurteilt wurde und diese Strafe ein gewisses Maß überschreitet.

Das Ganze liegt nun nicht mehr in deiner Hand. Eine Strafe, min. eine kleine Geldstrafe, hat er auf jeden Fall verdient. Ich denke auch für die Tat alleine wird er eine kleine Strafe erhalten, da Du nicht großartig geschädigt wurdest, wird es wohl keine große Strafe geben und die kleine wird vermutlich im Führungszeugnis nicht auftauchen oder wenn, dann nur kurz.

Wenn er nicht aus Deutschland raus will dann soll er sich gefälligst entsprechend benehmen, der Kopfnuss verteilende Engel.

Sie müssen Dich nicht fragen ob Du eine Anzeige erstattest. Die Polizei wird hier automatisch aktiv und einen Strafantrag stellen, nennt sich auch Antragsdelikt . Das müssen die, weil es ist ja auch eine Straftat letztendlich gewesen (Körperverletzung).

Du kannst da nichts machen, das läuft von Amtswegen so. Evtl. wird die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen aber das kann ich mir in diesem Fall nur sehr schwer vorstellen. Einen Eintrag in sein Führungszeugnis bekommt er nur bei einer Verurteilung. Wie sich das auf seine "Duldung" auswirkt, das steht auch in den Sternen

Einen Tipp für den lieben Kerl. Er möge sich in Zukunft etwas beherrschen und sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wäre es geschickt wenn er sich reumütig zeigt.

das war richtig so und er hat es nicht anders verdient! mal ganz ehrlich, sowas darf nicht passieren!!! Ich vermute das es auf jedenfall in der Akte stehen bleibt auch wenn du keine Anzeige aufgibst

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