Anzeige wegen weitere Arten des Warenkreditbetruges?

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1 Antwort

Deine Geschichte klingt schon etwas merkwürdig!

aber vielleicht liegt es an der momentanen Situation, der Aufregung usw., dass du dich etwas unglücklich ausgedrückt hast.

Also erst mal der Reihe nach:

Du hast eine Anzeige wegen wiederholten Warenkreditbetrug am Hals? Weißt du was Warenkreditbetrug bedeutet und welche Personen wegen Warenkreditbetrug angezeigt werden?

Ich versuche es mal einfach zu erklären. Im Internet findest du aber auch ausführliche Erklärungen.

Wenn jemand seine Rechnung nicht bezahlen kann, ist das zwar nicht schön, weil Schulden entstehen und der Verkäufer Verluste hat. Doch deshalb wird niemand wegen Betruges angeklagt!

Schließlich kann so etwas wirklich jedem pasieren. Anders sieht es da bei Leuten aus, die bereits eine eidestattliche Versicherung (früher Offenbahrungseid) geleistet haben.

Deshalb gehe ich mal davon aus, dass auch du früher schon einmal nicht zahlen konntest und die eidesstatliche Versicherung abgeben musstest.

Das passiert aber auch nicht, weil man 2 oder 3 Rechnungen nicht bezahlen konnte.In der Regel liegen die Forderungen da im  4-stelligen Bereich und höher.

Ist aber eigentlich auch logisch. Jemand der seine Schulden nicht bezahlen kann und deshalb seine Vermögensverhältnisse regelmäßig offenlegen muss, wird wohl kaum in der Lage sein, neue Schulden zu bezahlen. Und selbst wenn Geld da ist, besteht die Pflicht, so gut es geht zunächst die alten Schulden zu tilgen.

Darüber hat mich dich aber auch informiert. Trotzdem hast du erneut etwas auf Pump gekauft und nicht bezahlt. Und jetzt das Gleiche schon wieder?

Das es keine gute Idee war bei deinen gesundheitlichen Problemen ein Gewerbe zu betreiben brauche ich wohl kaum zu erwähnen.

Allerdings frage ich mich wie das alles in der kurzen Zeit zusammenpasst?

Vor nur 2 Monaten hast du dich selbständig gemacht. Und in dieser Zeit haben dich bereits so viel Kunden geprellt, dass die Zahlungsausfälle dich finanziell ruiert haben?

  • Um welche Beträge geht es überhaupt?
  • Wie viele Kunden haben jeweils welchen Betrag nicht überwiesen?
  • Hast du gegen diese Kunden bereits entsprechende Mahnverfahren eingeleitet?
  • Und was sagt eigentlich deine gesetzlich bestellte Betreuerin dazu?

Es ist eigentlich ihre Aufgabe zu erkennen dass du den Belastungen einer Selbständigkeit aufgrund deiner Lebensumstände überhaupt nicht gewachsen bist.

Ich überleg mir mal was und melde mich später nochmal.

Schwierig, den genauen Betrag kenn ich momentan nicht. Der Gläubiger gibt keinerlei Rückmeldung.

Es sind derzeit 5 oder 7 Kunden die nicht zahlen, mahnverfahren ist noch nicht eingeleitet. Anzeige bei der Polizei hat bei dem erstetn Täter nichts gebracht.

Meine Betreuerin ist nie zu erreichen, wenn ich anrufe ist sie im urlaub krank verhindert ect. Also da komme ich also auch nicht weiter.

Zu der Eidestatt. Ich wurde über nichts informiert. Und offen legen musste ich seit der Unterschrift auch nichts mehr.

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@Patrick13120

Hallo Patrick,

deine Situation ist wahrscheinlich inzwischen so komplex und umfangreich, dass du selbst bereits den Überblick verloren hast.

Die gesundheitliche Belastungen, das Abwickeln einer gescheiterten Existenzgründung nach nur 2 Monaten. Zusätzlich zur normalen Alltagsbewältigung kann es da sehr schnell zu Stress- und Panikzuständen kommen.

Insbesondere wenn die Leute, die  sogar einen öffentlichen Auftrag haben dich zu unterstützen, nicht verfügbar sind.

Tipp:

Was bisher passiert hast, kannst du nicht mehr ändern. Doch du kannst dafür sorgen, dass du deine Vorwürfe gegen die Betreuerin und Co auch belegen kannst.

Erreichst du die Frau nicht telefonisch, schreib ihr einen Brief. Wichtige Sachen per Einschreiben/Rückschein.

Telefonische Kontakte solltest du dokumentieren. Ein paar Notizen, Wann - Weshalb - Worüber wurde gesprochen?

Denn eins ist wohl klar. Wenn deine Aussagen stimmen, müssen die Veratnwortlichen sich bestimmt auch irgendwann rechtfertigen müssen.

Da sie wohl kaum zugeben, dass sie gegen Bestimmungen verstoßen haben, wirst du nachweisen müssen, wann und warum du die Hilfeleistung nicht in Anspruch nehmen konntest.

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