Anzeige wegen nicht zurückzahlen von Geld?

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6 Antworten

Anzeige wegen was?; - § 246 StGB [Unterschlagung] oder § 266 StGB [Untreue]? Die Frage ist ja, ob ein Anrecht bestand, also ob das (Unter)Mietverhältnis noch galt. Dazu mußt Du nicht in der Wohnung leben. Wenn Du nicht gekündigt hast (schriftlich!) hast Du schlechte Karten. Der Umstand, daß Du noch dort gemeldet bist, spräche auch im Anschein für einen Fortbestand des Untermietverhältnisses. Eine Strafanzeige setzte voraus, daß gerichtssicher feststünde, daß das Untermietverhältnis wirksam zum 1. Oktober gekündigt wurde und dies auch die Ex wissen mußte, also die Einbehaltung wider besseren Wissens erfolgt(e).

Die Frage ist, ob möbliert (entscheidend: vertragliche Pflicht zur Ausstattung des Wohnraums) oder unmöbliert untervermietet wurde. Bei einer unbefristeten Vermietung möblierter Räumlichkeiten in der vom Untervermieter selbst bewohnten Wohnung gilt beidseitig eine Kündigung mit Zugang spätestens am 15. eines Monats zum Folgemonat als wirksam ausgesprochen. Bei unmöblierter Vermietung gilt beidseitig eine Kündigungsfrist von 3 Monaten (genauer: bis zum dritten Werktag des Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach § 573c Abs.1 Satz 1 BGB).

Damit iwäre bei nicht am 15. September nachweislich zugegangener Kündigung die Kündigung nicht wirksam zum 1. Oktober erfolgt, bei unmöblierter Untervermietung bestünden sogar weitergehende Ansprüche. Damit steht sogar die Frage im Raum, ob der Mietzins nicht rechtmäßig einbehalten wird oder gar weitergehende Ansprüche bestehen.



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Wenn Du einen schriftlichen Vertrag in der Hand hast, dann lässt sich was machen, ansonsten hat es keinen Sinn. Ohne Beweise kannst Du nichts ausrichten, daher kannst Du Dir die Mühe sparen. Nur alleine der Dauerauftrag ist kein Beweis für Deine Wohnsituation. 

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Leider wird ständig Zivilrecht mit Strafrecht brutal vermischt. Es ist hier aber eben kein Strafrecht sondern Zivilrecht. Eine Anzeige ist gar nicht möglich.

Wenn Sie nicht freiwillig zurückzahlt, kannst du ein Mahnbescheid und/oder Klage die Freundin einleiten. Das ist natürlich mit einem Prozessrisiko verbunden und du musst beweisen, dass die Zahlung nicht nur stattfand, sondern eben auch gar nicht hätte stattfinden müssen. Wenn du das nicht kannst, sollte du lieber nicht klagen.

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Wenn ihr ein (Unter-)Mietverhältnis hattet, gab es auch eine Kündigungsfrist. Die du wohl nicht eingehalten hast, sonst hättest du mehr als genug Zeit gehabt, den Dauerauftrag zu stoppen. Und "offiziell" wohnt man immer da, wo man gemeldet ist. Auch wenn man wochenlang die Oma "besucht"...

Wird schwer sein, das Gegenteil zu beweisen!

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Kommentar von selina722
05.11.2016, 07:31

Es gab keinen Mietvertrag und ich musste den Dauerauftrag eigentlich ohne meine richtige Zustimmung machen. Den wieso soll ich Miete zahlen wenn ich im Zimmer meines Bruders schlafe und noch dazu nie daheim war und das essen ich für alle zahlen musste und kochen..

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Ich würde ein Mahnverfahren einleiten, also erstmal Mahnbescheid / Mahnantrag stellen.

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Anzeige. Oder für ein kostenloses Beratungsgespräch zum Anwalt.

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Kommentar von Jewi14
05.11.2016, 08:01

Quatsch! Es ist überhaupt keine Straftat!!!!

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