Anzeige wegen Fake-Angaben

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1 Antwort

Grundsätzlich ist man verpflichtet, bei allen kostenpflichtigen Angeboten auch wirklich korrekte Angaben zu machen. Ansonsten wäre das strafbar nach § 269 StGB ("Fälschung beweiserheblicher Daten") in Verbindung mit § 270 StGB (Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung).

Man kann zwar sagen: wo kein Kläger, da kein Richter. Solange der Anbieter keinen Anlass hat, Dich auf dem Postweg zu kontaktieren, wird er auch nicht merken, dass die Angaben nicht stimmen. Sobald aber aus irgendeinem Grund (und das muss nicht unbedingt was mit Nichtzahlung zu tun haben...) ein Brief zugestellt werden muss, würde das auffliegen, und Du kannst Ärger bekommen.

Straffrei ist das nur bei kostenlosen Diensten, dort befindet man sich auch nicht im klassischen "Rechtsverkehr".

CrisisCore95 09.10.2010, 12:55

Okay, danke für die Antwort, dann lasse ich das lieber ;)

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CrisisCore95 09.10.2010, 13:00

Achja, was würde passieren, wenn derjenige Minderjährig wäre?

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