Anzeige wegen Betrug, gefälschte Verzehrkarte

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3 Antworten

Wo ist hier der Tatbestand der Betruges bzw. Urkundenfälschung gegeben? Als warum soll hier eine Fälschung vorliegen. Ich sehe hier vielmehr eine Fundunterschlagung nach § 246 StGB. Höchstwahrscheinlich wird das Verfahren nach § 248aStGB behandelt. Bei einem Gegenstandswert von unter 30 € liegt meines Erachtens Geringfügigkeit vor, wonach eine Einstellung des Verfahrens nach §§ 153 ff StPO, gegebenenfalls gegen Erfüllung einer Auflage, in Betracht kommt.

http://dejure.org/gesetze/StGB/246.html

Gute Antwort.

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Vielen Dank schonmal für die gute Antwort!

Sollte ich denn dann zu einer Verhörung erscheinen, um das noch einmal klar zu stellen, dass die Karte gefunden wurde und nicht geklaut o.ä. oder sollte ich lieber wirklich gar nicht erscheinen oder eine Aussage verweigern?

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@4velvet

Es macht sich immer besser zu einer Vernehmung als Beschuldigter bzw. als Zeuge zur Polizei zu gehen. Klar stellen solltest Du bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft gar nichts. Sonder Deine Aussage zum Tathergang machen. Und zwar die Warheit.

Wie kommst du eigendlich auf Betrug bzw. Urkundenfälschung?

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@berndsdl

Das habe ich mir ehrlich gesagt selbst zusammen gereimt, weil ich davon ausgegangen bin, dass wohl darüber die Anzeige aufgenommen wurde, weil ich die gefälschte Karte hatte. Da läge es normalerweise ja nah, dass ich diese angefertigt habe.

Ich hab heute allerdings noch erfahren, dass wohl schon länger diese gefälschten Karten dort aufkommen und einer der Mitarbeiter verdächtigt wird.

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Ich weiß leider nicht, wie ich eine Frage bearbeiten kann.

Zusatz: Person A ist noch durch keinerlei Probleme rechtlich aufgefallen

Geh einfach nicht hin wenn die dich anschreiben, da wird eh nicht viel kommen.

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