Anzeige wegen Beleidigung widersprechen

6 Antworten

  1. Es gibt das Rechtsmittel Widerspruch nicht in diesem Zusammenhang.
  2. I.d.R. beinhalten Rechtsschutzversicherung keine Deckung für Strafsachen. Gerichtskosten hättest du im Falle einer Verurteilung selbst zu tragen.
  3. Solltest als Beschuldigter grundsätzlich keine Angaben zur Sache machen ohne mit einem Strafverteidiger gesprochen zu haben (§ 55 StPO).

Man kann sich aber vom Anwalt geraten lassen. Wenn man schon eine rechtschutz hat, wozu bezahlt man, wenn man die nicht nutzt? Quatsch!

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@Tara86

Für Privatrechtsschutz, evtl. Arbeits-, Verkehrs und Mietsrechtsschutz, je nach Ausgestaltung des Vertrages.

Wer im Strafverfahren schuldig gesprochen wird hat i.d.R. keinen Anspruch auf Kostenerstattung.

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I.d.R. beinhalten Rechtsschutzversicherung keine Deckung für Strafsachen. 

I.d.R. beinhalten Rechtsschutzversicherungen Deckung für Strafsachen - soweit es sich nicht um Vorsatztaten handelt. 

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Da stellt sich zunächst die Frage, ob Du wirklich jemanden beleidigt hast.

Nach einer Anzeige kommt es erst zur Anhörung. Da musst Du keine Angaben machen, wenn Du dich dadurch selbst belasten könntest. Das macht sich jedoch nie wirklich gut, da, obwohl man es Dir nicht negativ auslegen darf, davon ausgegangen wird, dass Du etwas zu verbergen hast. Wer zu unrecht beschuldigt wird, würde sich doch verteidigen.

Wenn die Beschuldigung zutrifft, kommt es natürlich darauf an, wie schwerwiegend die Beleidigung denn war.

Trifft die Beschuldigung jedoch nicht zu, wird es schwierig, falls Du keinen Zeugen oder ein Alibi vorweisen kannst. Kannst Du ebenfalls einen Zeugen oder gar ein handfestes Alibi präsentieren, dann kannst Du der Sache gelassen entgegen sehen.

Die Rechtschutzversicherung deckt deine Anwaltskosten, die der Gegenseite sowie die Gerichtskosten, sofern man Dir keinen direkten Tatvorsatz nachweisen kann.

Meist verlaufen Anzeigen wegen Beleidigungen im Sand.

 Da musst Du keine Angaben machen, wenn Du dich dadurch selbst belasten könntest. Das macht sich jedoch nie wirklich gut, da, obwohl man es Dir nicht negativ auslegen darf, davon ausgegangen wird, dass Du etwas zu verbergen hast. Wer zu unrecht beschuldigt wird, würde sich doch verteidigen.

Na endlich auch mal einer, der nicht reflexartig zur Aussageverweigerung rät. 

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@furbo

Um ehrlich zu sein, halte ich von der generellen Aussageverweigerung nicht viel. Natürlich muss sich ein Beschuldigter nicht selbst belasten. Deshalb hat er ein Aussageverweigerungsrecht. 

Damit sind wir bei einem der Grundzüge unseres Zivilrechts, nach dem Schweigen ein gewisses Maß an Zustimmung bedeutet. 

Aber, wer unschuldig ist, wird sich in der Regel entlasten wollen. Will sich der Beschuldigte nicht entlasten, stimmt etwas nicht und es wird weiter gebohrt, da bei der Aussageverweigerung eben in der Regel etwas an den Vorwürfen dran ist. 

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Klar kannst du widersprechen, aber was bringt's dir?! Das Verfahren läuft, was dabei rauskommt wird sich zeigen.

Du wirst dich dazu äußern dürfen, wenn das Verfahren nicht wg. Geringfügigkeit eingestellt wird. Ansonsten hast du das Recht die Aussage zu verweigern. Die Rechtsschutz würde ich dabei noch nicht einbinden, denn eine Rechtsschutzversicherung neigt dazu nach Abschluss des Verfahrens und Beauftragung eines Anwalts ein Sonderkündigungsrecht geltend zu machen.

Aber großartig passieren wird dir bei einer Beleidigung nichts.. Das ist nicht einmal Vorstrafenbewährt.

habe bereits einen brief bekommen, wo drin steht dass ich 1000 euro zahlen muss.

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@jihnjo

Was ist das? Ein Strafbefehl? Oder ist das eine Auflage um das Verfahren einzustellen?

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@elmundoesloco

Strafbefehl mit Zahlungsaufforderung falls keine Antwort innerhalb 2 Wochen.

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@jihnjo

Je nachdem was du verdienst, würde ich evtl. prüfen ob die Tagessatzhöhe nicht zu hoch bemessen ist. Dann würde ich nur hinsichtlich der Tagessatzhöhe Einspruch einlegen, nicht gegen den Strafbefehl an sich. Rechne mal aus, wie viel Geld zu Netto am Tag verdienst.

Wenn du natürlich über 90 Tagessätze hast, dann würde ich doch mal zum Anwalt gehen. Hoffentlich deckt deine Rechtsschutz auch Strafverfahren. Anscheinend ist der Zeuge glaubwürdig, sonst hätte es keinen Strafbefehl gegeben.

Solltest du binnen 2 Wochen dem Strafbefehl insgesamt widersprechen, kommt es zu einem Strafprozess. Das wird noch teurer, solltest du verurteilt werden. Ein Strafbefehl ist günstiger als eine Hauptverhandlung. Wenn du die Beleidigung begangen hast, dann akzeptiere deine Strafe.

Kannst du die 1000 Euro nicht direkt zahlen, so mach eine Ratenzahlung aus und komme der Vereinbarung regelmäßig nach bis die Strafe gezahlt ist. Ansonsten kann und wird der Rechtspfleger bei der Staatsanwaltschaft ganz schnell Ersatzfreiheitsstrafe anordnen und einen Haftbefehl gegen dich rauslassen.

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