Anzeichen von Esssucht?

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Den Begriff "Ess-Sucht" so pauschal zu definieren ist etwas schwierig. Normal hängt Esssucht schon mit dem Kompensieren anderer Bedürfnisse durch übermäßiges Futtern zusammen. Ganz weit gegriffen kann man aber wohl auch sagen, jeder, der mehr isst als nötig und bei dem das so ein großes Thema ist, leidet gewissermaßen unter einer Form von Esssucht. Sucht ist allgemein ja das, was man nicht mehr (richtig) kontrollieren kann.

Ich würde mir an deiner Stelle angewöhnen, ganz bewusst zu essen. Nicht essen und nebenbei was anderes tun wie fernsehen oder lesen. Sich auf das Essen konzentrieren, den Geschmack wahrnehmen. Essen besser auf kleinen Tellern servieren, sieht dann nach mehr aus. Immer aufhören, wenn noch ein bisschen was da ist. Dir überlegen, wie viel Essen für den ganzen Tag denn ok wäre für dich und das dann so einplanen. Keine Lebensmittel verbieten, aber insgesamt mehr auf gesunde gehen. Obst, Gemüse, Vollkorn. Wenig Fastfood, das macht "hungrig" und hat kaum Nährwert.

Und: das ganze Thema auch nicht überbewerten. Andere, neue Tätigkeiten suchen, die Gedanken auch woanders hinlenken. lg

Wenn Du einen Fressanfall hast dann braucht der Körper das erst mal. Bei Dir wiederholen sich diese Fressanfälle. Es kann also davon ausgegangen werden dass es Deinem Körper an Nährstoffen fehlt die er jetzt braucht. Die Gegenmittel sind lecker und einfach in die Tat umzusetzen:

Sprossen lassen sich leicht züchten, versorgen den Körper mit vielen verschiedenen Nährstoffen. Nüsse sind gut für das Gehirn. Gekochte Getreidekörner helfen gesunde Knochen, Knorpel und Sehnen aufbauen. Sie können vorgekocht werden, in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank mehrere Tage aufgehoben werden. Zwei Esslöffel am Tag können sowohl in den Sprossen verzehrt werden als auch z.B. ins warme Essen gegeben werden.

Es macht Sinn Weißzucker und Weißmehl zu meiden.

Der reichliche Genuss von Tee vom Discounter ist empfehlenswert.

Unter Umständen kann es schon ausreichen den Bäcker zu wechseln. In Brotwaren können bis zu 95% andere Dinge als Treibmittel, Gewürze und Getreideanteile sein. Manche dieser anderen Dinge sind schon lange bekannt dafür dass sie sich negativ auf das Verdauungssystem auswirken. Fressanfällt ausgelöst von solchem Brot kenne ich gut. Der Wechsel des Bäckers reichte aus.

Wir brauchen maximal 200 g Fleisch inklusive Wurst in der Woche. In diesem Billigfleisch was uns so angeboten wird sind manche Stoffe welche für Fressanfälle verantwortlich sein können. Iss lieber auch mal Fisch. Und wenn dann Fleisch von Tieren die frei laufen und langsam heranwachsen konnten.

Vielen Dank ! ;)

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Essstörung, ich schaffe es einfach nicht mehr?

Hallo ihr Lieben.

Seit ich vor einem halben Jahr ausgezogen bin, ist meinen Essstörung durch die Decke gegangen. An "guten" Tagen esse ich eine normale Kalorienanzahl (ca. 2000-2500 kcal) und jogge ca. 10 km. Ich hasse Joggen wirklich, ich hasse es so sehr, aber ich hab so große Angst zuzunehmen, dass ich laufe, bis ich nicht mehr kann. Meistens habe ich selbst wenn ich 3000 kcal esse noch Hunger, esse ich aber mehr, nehme ich sofort zu.

Das halte ich so höchstens drei Tage durch. Dann fresse ich so viel und so lange bis ich nichts mehr in mich reinbekomme. Schokolade, pure Erdnussbutter, Müsli, auch Obst und Gemüse, Brot, Nüsse, alles. Ca. um die 1400 kcal pro Fressanfall. Am nächsten Tag geht es mir furchtbar, ich habe Durchfall, oft auch eine Magenschleimhautentzündung, vom psychischen Zustand ganz zu schweigen.

Meistens esse ich dann gar Nichts, wenn ich es körperlich schaffe, dann Jogge ich wieder, wenn nicht, liege ich den ganzen Tag im Bett. Wenn ich es nicht geschafft habe Sport zu machen, folgt darauf meistens eine Woche komplett ohne Sport in der mit sehr wenig Essen, bevor ich mich aufrappeln kann wieder normaler zu essen.

Es ist ein Wunder, dass ich noch kein Übergewicht habe, weit entfernt davon bin ich allerdings nicht mehr. Mittlerweile habe ich erhöhte Cholesterinwerte, die anderen gesundheitlichen Schäden will ich gar nicht wissen. Meine Noten werden immer schlechter, ich will nur noch Fernsehen, unternehme nichts mehr und soziale Kontakte sind ein Fremdwort für mich. Ich hab schon ewig viel rumexperimentiert, mir alles erlauben (5 kg in zwei Wochen zugenommen), vegan (dann halt vegane Fressanfälle), intuitives Essen (zu wenig gegessen -> wieder Fressanfall), Therapie (2x abgebrochen, weil nichts geholfen, nochmal 2 Anläufe -> Zitat: Ist doch ok die Essstörung, wenn du so mit Emtionen umgehst. Zitat Nr. 2: Also für ne Essgestörte bist du aber schon ... "wohlgenährt")

Das geht jetzt so seit über fünf Jahren. Ich kann nicht mehr. Das Leben machen mir so einfach keinen Spaß. Früher Habe ich gegessen was ich wollte, oft auch sehr ungesund, war unbeschwert und glücklich, habe einmal in der Woche nur Sport gemacht und sonst einfach ein aktives Leben geführt. Ich hatte keine Sorgen. Und ich war wirklich sehr schlank. Ich will einfach nur zurück, aber ich habe keine Hoffnung mehr es da jemals rauszuschaffen.

Bitte bitte kann mir irgendjemand helfen???? Ich bin Für jeden Tipp, Essensplan, etc. irhendwas, dankbar.

Danke und alles Liebe,

jj

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Jeden Tag fressanfälle was tun?

Ich (weiblich, 16) habe seid ca. Einem Jahr wirklich jeden Tag extreme Fressanfälle und ich kann einfach nicht aufhören. Ich schaffe kein einzigen Tag ohne fressanfälle. Das komische ist, ich nehme gar nicht so krass zu! Ich bin ca. 170 cm groß und wiege 45kg ich weiß ihr sagt jetzt wahrscheinlich alle ich sei untergewichtig und soll mehr essen aber mit den fressanfällen was ich bestimmt 3500kcal am Tag!! Habt ihr einen Tipp wie ich damit aufhören kann? Denn das ist wirklich nicht mehr normal!

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Raus aus der Magersucht, aber wie?

Hallo ihr Lieben,

ich habe mir vorgenommen wieder " normal" zu essen und mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. So weit so gut...

Kurz vorab zur Info bin 32, 170 cm, jetzt 53 Kg.

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Ein kleiner Teil in mir genießt diesen Kontrollverlust irgendwie auch und freut sich über die vielen leckeren Sachen. Meist halte ich mich die ganze Woche an die 1.700 kcal und Freitag Abend kriege ich dann einen Fressanfall. Hab immer schon Angst vor diesem Abend. An den Tagen nach dem Fressanfall esse ich dann wieder etwas weniger oder mache Sport um das "auszugleichen", damit ich nicht zuschnell, zu viel zuzunehmen. Irgendwie ein Teufelskreis.

Ich habe in den letzten Wochen 2 Kilo zugenommen, was ja nicht schlimm ist, da das ja auch der ursprüngliche Plan ist. Aber ich habe das Gefühl, dass ich die ganzen 2 Kilo am Bauch zugenommen habe, der steht total ab und ist oft total aufgebläht, sehe dann aus als wenn ich schwanger wäre. Das macht die Sache mit der Zunahme auch nicht wirklich einfacher. Ich habe das Gefühl, dass meine Gedanken jetzt viel mehr ums Essen kreisen als zu der Zeit wo ich gehungert habe. Ich denke fast jede wache Minute über meinen Körper, Essen, Kalorien, Sport etc. nach. Das macht mich langsam echt wahnsinnig und ich fühle mich so hilflos.

Kennt ihr diese Problem? Ist es euch ähnlich ergangen als ihr beschlossen habt wieder gesund zu werden? Wie habt ihr die Sache in den Griff bekommen.?

Schon mal vielen Dank für Eure Antworten

Steffi

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