Anwendungsbereiche, Vorteile und Nachteile von kontinuierlicher und nicht kontinuierlicher Messtechnik?

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2 Antworten

Wieso ist denn diskontinuierliche Messtechnik an Orten einsetzbar, die schlecht zu erreichen sind? Das erscheint mir nicht grad sinnig, da ja hier ständig - zumindest zum Auf- und Abbau - Personal dort benötigt wird.

Eine gewisse Zugänglichkeit muss in jedem Fall gewährleistet sein.

Die Vor- und Nachteile ergeben sich häufig aus der konkreten Anwendung. In der Regel bedeutet eine diskontinuierlichen Messtechnik eine kostengünstige Lösung (rein die Technik, ohne Personal usw.). Dazu ist man oftmals auch flexibler was messbare Konzentrationsbereiche und vor allem Bestimmungsgrenzen angeht. (Braucht man tiefere GRenzen, kann man häufig einfach das Probevolumen und/oder Messdauer erhöhen)

Allgemein ist man mit der diskontinuierlichen Variante etwas flexibler und apparativ günstiger.

Nachteil ist der idR höhere personelle Aufwand, die Analysendauer (Tage oder gar Wochen, je nach Laborauslastung)

Neben der reinen "Schadstoffkontrolle" wie zB nach §26 BISchG gibt es natürlich auch die Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle. Temperaturen, Volumenströme, pH-Werte usw. sind für viele Prozesse überaus wichtig. Auch komplziertere Anwendungsfälle gibt es da sicherlich.

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Kommentar von Laie2016
11.07.2017, 12:29

Als ich schlecht erreichbare Lokalisationen erwähnte, dachte ich an die Passivsammler, die an diesen Orten personell angebracht werden können. Aber so gesehen haben Sie natürlich recht. Vielen Dank für Ihre zusammenfassende Antwort. Sie ist sehr hilfreich!

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Vor allem stellt sich doch die Frage, was zu welchem Zweck gemessen wird! Zur Vorhersage des Wetters benötigt man keine kontinuierliche Erfassung von Temperatur, Luftdruck und Windgeschwindigkeit - sehr leicht zugänglich sind diese Werte durchaus.  ;)

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Kommentar von TomRichter
11.07.2017, 10:01

> sehr leicht zugänglich

Nicht, wenn es um die Werte in höheren Luftschichten geht.

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