Anwendungsbereiche von Schwarzkümmelöl, welche gibt es?

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3 Antworten

Quelle:http://www.phytodoc.de/heilpflanze/schwarzkuemmeloel/wirkung/Schwarzkümmel(öl)

Wirkungsweise

In der Volksmedizin wird Schwarzkümmel seit langem gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. In neueren Veröffentlichungen konnten folgende Effekte nachgewiesen werden:

  • blutzuckersenkend
  • antioxidativ (gegen freie Radikale)
  • leberschützend
  • schmerzstillend
  • antithrombotisch (gegen Verstopfung von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel)
  • krampflösend
  • bronchienerweiternd
  • gegen Tumoren gerichtet
  • antibakteriell

AllergieIn der arabischen, asiatischen und afrikanischen Volksmedizin wird Schwarzkümmelöl gegen Allergien eingesetzt. Dazu wurden vier klinische Studien mit insgesamt 152 Patienten durchgeführt, die an allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma, Allergiedermatitis) litten. In den Studien erhielten sie täglich Schwarzkümmelöl-Kapseln in Dosierungen von insgesamt 40 bis 80 mg/kg. Schwarzkümmelöl erwies sich als wirkungsvoller Zusatz bei der Behandlung von allergischen Erkrankungen.

BlutfetteIn kultivierten Mäuseleberzellen verringerten bestimmte Inhaltsstoffe des Schwarzlümmels, die Nigellamine, den Fett (Triglycerid) - Gehalt. Ein Nigellamin erwies sich in seiner Aktivität vergleichbar mit einem Medikament, dem Lipidsenker Clofibrat.

DiabetesIm Reagenzglas fördert ein fettarmer Extrakt die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Ratten, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Die verantwortlichen pharmakologischen Verbindungen sind bisher unbekannt.Bei diabetischen Ratten senkte Schwarzkümmelöl den Blutzucker. Eine erhöhte Insulin-Freisetzung wurde nicht beobachtet.

EntzündungenDie entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften des Schwarzkümmels konnten mit einem wässrigen Extrakt der Pflanze an Mäusen bestätigt werden. Im Reagenzglas hemmte der wässrige Extrakt von Schwarzkümmel die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO), einem an Entzündungsreaktionen beteiligten Stoffwechselprodukt.

Im Reagenzglas-Versuch wurde festgestellt: Thymochinon, ein wichtiger Inhaltsstoff des Schwarzkümmels, hemmt die Bildung von Leukotrienen in menschlichen Blutzellen. (Leukotriene sind körpereigene Signalstoffe, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Asthma und Entzündungen spielen). Eine andere Forschergruppe stellte fest, dass Schwarzkümmelöl die Produktion eines Enzyms, 5-Lipoxygenase, hemmt. Dieses Enzym ist an der Bildung von Leukotrienen beteiligt.

Erhöhter Homocysteinspiegel

Bei dieser Stoffwechselstörung ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht. Dadurch steigt das Risiko für Erkrankungen der Herzkranz-, Gehirn- und peripheren Blutgefäße.Bei Ratten, die an dieser Stoffwechselstörung litten, erhöhten sich die Fett- und Cholesterinkonzentrationen, die Lipidperoxidation und einige Enzymaktivitäten stiegen. Die Vorbehandlung mit einem wichtigen Inhaltsstoff von Schwarzkümmels, dem Thymochinon, verhinderte fast vollständig die krankhaften Reaktionen. Auch die Vorbehandlung mit dem käuflichen Schwarzkümmelöl wirkte zum großen Teil vorbeugend.

InfektionenBakterienIm Reagenzglas wurden die Wirkungen einiger Schwarzkümmelextrakte auf verschiedene Bakterien getestet, die gegen Antibiotika resistent waren. Einige Bakterien waren dagegen empfindlich. PilzeTraditionell wird Schwarzkümmel gegen Pilzinfektionen angewendet. In einem Experiment wurde Mäusen der Sprosspilz Candida albicans injiziert, worauf sich Kolonien dieses Pilzes in Leber, Milz und Nieren bildeten. Das Wachstum dieses Pilzes wurde durch Behandlung der Mäuse mit einem wässrigen Schwarzkümmelextrakt gehemmt.

WürmerIn einer Studie wurde die Wirkung von Schwarzkümmelöl auf mit Schistosomiasis mansoni (subtropische Saugwurmgattung) infizierte Mäuse untersucht. Nach einer 2-wöchigen oralen Verabreichung von Schwarzkümmelöl verringerte sich die Anzahl der Würmer in der Leber ebenso wie die Gesamtzahl der Wurmeier in Leber und Darm.

KrebsWissenschaftler nehmen an, dass Tumorzellen die Fibrinolyse fördern, das bedeutet, sie begünstigen die Auflösung von geronnenem Blut. 2005 wurde mit menschlichen Tumorzellen im Reagenzglas nachgewiesen, dass Schwarzkümmelöl diese auflösenden Proteine der Tumorzellen hemmt.

Bei Mäusen, bei denen durch eine Chemikalie (20-Methycholanthren) ein Tumor ausgelöst wurde, hemmte Thymochinon im Trinkwasser zum Teil das Auftreten des Tumors und die Tumorbelastung. Auch der Ausbruch des Tumors wurde verzögert. Weiterhin verbesserte Thymochinon - im Vergleich zu den Mäusen, die kein Thymochinon erhielten - die Leberaktivität.

Bei Ratten wurde festgestellt, dass der flüchtige Anteil des Schwarzkümmelöls die Entstehung von Dickdarmkrebs hemmen kann. Dabei wurden keinerlei Nebenwirkungen beobachtet. Im Reagenzglas hemmt der Inhaltsstoff Thymochinon auch das Wachstum von Krebsze

Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde und vermehrt in der evidenzbasierten Medizin z.B. als Heilmittel zur Linderung von Allergien, Neurodermitis oder auch Psoriasis (Schuppenflechte) verwendet. Schwarzkümmelöl hilft bei der Regulierung des Immunsystems, in der Behandlung von Asthma und anderen Atemwegsbeschwerden und –krankheiten (Keuchhusten), da es bronchienerweiternd ist.In Begleitung von Chemotherapien soll es die Nebenwirkungen mildern, damit es erst gar nicht so weit kommt, kann es prophylaktisch eingenommen werden, da es antioxidative Wirkung hat.

http://www.schwarzkuemmel.cc/schwarzkuemmeloel/die-anwendung-und-wirkung-von-schwarzkuemmeloel.html

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Röschenflechte! Hilft Schwarzkümmelöl?

Lies dich mal hier ein: http://www.schwarzkuemmeloel360.net. Schwarzkümmelöl hat soo viele Anwendungsgebiete, wäre zu viel des Guten, hier alles aufzuschreiben. LG Damiana

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