Anwaltskosten vom gegner bezahlen?

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12 Antworten

DU hast die Kosten verursacht, ergo bist du in der Pflicht das zu zahlen. Sei froh dass es nicht vors Gericht ging, dann wäre es noch teurer für dich

Warum sollte der andere diese Kosten tragen? Du bist doch schuld an der Situation. Also musst Du das natürlich zahlen.

Weshalb Dein Anwalt Dir in Deinen Fällen eine Kostenrechnung übermittelt hat, musst Du ihn schon selber fragen.

einige leute können nicht lesen oder?? WO STEHT DA MEIN ANWALT?? nirgendwo, ich muss angeblich die kosten von der gegenseite tragen!! und wir reden hier von keinem gerichtsprozess!!

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@vanbassken

Natürlich. Der Verursacher muss die Kosten tragen. Dazu braucht es keinen Gerichtsprozess.

Und Du hast selber geschrieben: "wenn ich immer nen anwalt IM RECHT!! beauftragt habe musste ich dennoch das honorrar zahlen" - das ist doch dann wohl Dein Anwalt, der in Deinen (angeblich von Dir erfolgreich durchgezogenen) Fällen für Dich gearbeitet hat?!?

Du hast der Gegenseite Kosten verursacht. Diese musst Du zahlen. Hättest Du das Geld sofort zurück überwiesen, wärst Du jetzt nicht in dieser Situation.

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  1. Du schließt einen Vertrag und erfüllst ihn nicht.
  2. Der Vertragspartner muss auf sein Geld warten, weil du den Betrag ausgegeben hast und leider auf dein Gehalt warten muss (was hier vollkommen belanglos ist).
  3. Der andere wendet sich hilfesuchend an einen Anwalt. Diese Beauftragung war sicher notwendig und er hat seinem Mandaten eine Rechnung gestellt, dazu ist der Anwalt verpflichtet.
  4. Aber du hast durch dein rechtswidriges Verhalten deinem Vertragspartner die Anwaltskosten verursacht, also schuldest du die Erstattung dem Grunde nach und wenn er sie einklagt wird er gewinnen, dann kämen noch die Gerichtskosten dazu, die würden mittituliert werden (Schon mal gepfändet worden?).
  5. Adressermittlungskosten sind erstattungspflichtig wenn sie notwendig waren. Wenn der Gläubiger deine Adresse hatte, kann es sein, dass du drum rum kommst.
  6. Das Anwaltshonorar bis zu einer 1,0 Gebühr (2300 VV RVG), ist durch dich erstattungspflichtig (nebst Auslagen, ggf. USt. 19% und Post- und TK-Pauschale).
  7. Du kannst froh sein, dass du nicht noch eine Anzeige bekommen hast, denn das roch verdammt nach einem versuchten Betrug, was du abgezogen hast.

Was willst du denn hören? Du hast was verkauft, aber nicht geliefert, offenbar hast du auch nicht auf Rückfragen des Käufers reagiert, wo denn die Ware bleibt. Es gibt zwar die Schadenminderungspflicht, aber das heißt noch lange nicht, dass der Käufer sich in die juristische Materie selbst einarbeiten muss.

Er hat also zu Recht einen Anwalt beauftragt und diese Kosten musst du übernehmen. Zwar müsste erstmal der Käufer die Anwaltskosten übernehmen und auf dem Klageweg von dir zurückholen, aber das bedeutet für dich noch mehr Kosten.

Da du auch wieder offensichtlich nicht auf das Schreiben des Anwalts reagiert hast, ist es absolut berechtigt, beim Einwohnermeldeamt eine Auskunft einzuholen, ob du überhaupt da wohnst. Die gesamten Kosten sind also gerechtfertigt und bei deinem Verhalten kannst du froh sein, dass es nicht auch noch zu eine Anzeige wegen Betruges kam.

Ich weiß gar nicht, worüber du dich beschwerst. Du bist doch derjenige, der sich pausenlos falsch verhält. 

So einfach ist das nicht, wie manche das hier darstellen.

Da wäre mal die Schadenminderungspflicht. Wurde denn zunächst mal die Mahnfunktion von ebay benutzt? Wurdest du in Verzug gesetzt?

Warum hast du den verkauften Artikel nicht versendet? Warum musste die Adresse übers Einwohnermeldeamt ermittelt werden? Welche Fristversäumnisse liegen vor?

Wer anschafft bezahlt. Also wer einen Anwalt beauftragt, muss ihn zunächst auch bezahlen. Anwälte stellen zwar gerne gleich die Rechnung an den Adressaten, aber das ist oft zunächst nur ein Versuch und begründet nicht automatisch eine Zahlungspflicht. Warum sollte die Bezahlung ein Grund dafür sein? Hast du irgendetwas rechtliches damit zugegeben oder unter Vorbehalt gezahlt? Was stand in dem Anwaltsschreiben?

Fragen über Fragen, die alle eine Rolle dabei spielen, ob du bezahlen musst oder nicht. Wahrscheinlich ist eher, dass du nicht zahlungspflichtig ist, laut meiner Erfahrung, bin aber kein Rechtsanwalt. Würde erstmal einen Brief an den Anwalt schreiben, dass du seine Kosten nicht bezahlen wirst, da du dafür keine Rechtspflicht erkennen kannst, ohne irgendetwas näher zu erläutern oder gar zu begründen, weil dir daraus evtl. irgendein Strick gedreht werden könnte. Da reicht im Prinzip ein Zweizeiler. "Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt. Ihre Forderung werde ich nicht begleichen, da ich keine Pflicht erkennen kann, dies tun zu müssen. Mit freundlichen Grüßen....."

Dann wird er sich die Mühe machen müssen, seine Forderung näher zu begründen.

Da wäre mal die Schadenminderungspflicht.

Der Gang zum Anwalt verstößt dagegen i.d.R. nicht, schon gar nicht wenn der Gläubiger Verbraucher ist.

Wurde denn zunächst mal die Mahnfunktion von ebay benutzt? Wurdest du in Verzug gesetzt?

Mahnungen unterliegen keinem Formerfordernis. Ggf. kam der Verzug anderweitig zustande, wenn ein konkretes kalendarisch eindeutiges Fälligkeitsdatum ausgemacht war.

Anwälte stellen zwar gerne gleich die Rechnung an den Adressaten

Damit würde der Anwalt aber seine Zulassung risikieren. Er MUSS dem Auftraggeber ein Honorar berechnen und erst wenn dieses geflossen ist, steht dem Gläubiger ein Kostenersatz zu. Ich denke diesen macht der Anwalt hier geltend, für den Mandanten.

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Ich sag es mal so einfach dass klarer wird...

Es gilt das Verursacherprinzip:

DU bist mindestens vertragsbrüchig geworden (ein Straftatbestand steht ja auch noch im Raum)

Somit musst du die Kosten übernehmen die dem anderen entstanden sind um sein recht durchzusetzen (sofern diese verhältnismäßig sind)

Die Kosten für den Anwalt sind dies.

Es steht dir natürlich frei es auf ein Verfahren ankommen zu lassen - dann darfst du die Gerichtskosten und die Kosten der Gegenseite auch noch zahlen.

Was ist denn am Zusammenhang von Ursache und Auswirkung so schwer zu verstehen.

Du zahlst für die Konsequenzen aus deinem Handeln.

Ich bin mir nicht sicher, wozu man das Einwohnermeldeamt benötigt. Verkaufst du etwa nicht unter deinem Klarnamen bzw. unter deiner wahren Adresse? (Ich meine jetzt aber nicht deinen Ebaynamen!)

Bei mir bekommt der Käufer nach Abschluß immer meinen Namen und Anschrift mitgeteilt.

Es gilt das Verursacherprinzip.

Hättest du dich korrekt verhalten, hätte niemand recherchieren müssen.

Also zahlen und freundlich bleiben :-)

Du bist zum Schadenersatz verpflichtet (§823 BGB), dazu zählen auch die Auslagen deines Vertragspartners. Du alleine hast schuldhaft gehandelt und mußt nun die Konsequenzen tragen.

Wenn Du rechtschutzversichert bist, kannst ja einen Anwalt einschalten. Ansonsten sind die Chancen wohl eher gering das nicht bezahlen zu müssen. Aber einen Widerspruch kannst Du trotzdem schreiben. Dein Kunde hätte Dich ja auch erstmal persönlich anschreiben können und Du hättest die Rückzahlung da sicher auch akzeptiert.

kurz und knapp habe bei ebay was verkauft, und nicht verschickt...

Kurz und knapp: Weshalb zum Henker verkaufst Du was auf eBay und verschickst es nicht?

Wenn du die Gerichtsverhandlung verloren hast musst du die Gerichtskosten vom Gegner übernehmen falls du nicht rechts versichert bist ist es eine sehr teure Sache

ES GAB NIEMALS eine gerichtsverhandlung diesbezüglich!! ich habe ledeglich ein schreiben von dem bekommen und fertig, daraufhin zurück überwiesen, aber gleich 100 euro?! 

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@vanbassken

ich denke mal, dass die Aufenthaltsermittlung übers Einwohnermeldeamt bereits vorher gelaufen ist. Du hast jetzt nur die Abschlussrechnung des gegnerischen Anwalts erhalten.

Bist Du vielleicht umgezogen?

Falls Du der Meinung bist, dass die Anfrage beim Meldeamt nicht erforderlich gewesen ist, dann musst Du entsprechend widersprechen. Am besten über Deinen Anwalt.

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