Anwaltskosten steuerlich absetzbar, die nachträglich aus einer gewerblichen Tätigkeit entstehen?

3 Antworten

Als nachträgliche Betriebsausgaben abzugsfähig kann in Ausnahmefällen die Begleichung betrieblicher Verbindlichkeiten sein, wenn sie in der Schlussbilanz nicht passiviert waren (Rückstellungen) und dies nicht rechtsmissbräuchlich (bewusst) erfolgt ist.

Das sind dann nachträglich Betriebsausgaben, die du über die Anlage S eintragen kannst.

Anlage S

Anlage G.

Gastro war noch nie, ist nicht und wird wohl auch nie ein freier Beruf werden.

EÜR nicht vergessen.

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lass bitte deine Antworten im Bereich Steuern!

Gastrononmie WAR noch nie und wird auch NIE selbständige Tätigkeit sein!

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Wer kennt sich mit Steuern und Privatinsolvenz aus?

Hallo zusammen, Mein Vater bekam vor ein paar Monaten Post vom Finanzamt. Er sollte seine Steuererklärungen rückwirkend bis 2015 einreichen. In den letzten Jahren hat er keine gemacht, weil er dachte, er müsste nicht. Meine Eltern haben Steuerklasse 3 und 5. Meine Mutter hat, nachdem die Kinder alle in den Kindergarten gingen, jahrelang nur auf 400€ Basis gearbeitet. Seit 2015 arbeitet sie auf Teilzeit und sozialversicherungspflichtig.

Mein Vater hat soweit alles fertig gemacht und bekam einen Schock. Laut dem Programm "ELSTER", das er genutzt hat, muss er stolze 13000€ nachzahlen!

Er hat keine Ahnung, wie er das stemmen soll. Aus den vergangenen Jahren laufen noch diverse Kredite für Auto, Umzug und einen großen Wasserschaden, bei dem wir damals alles verloren haben und von null wieder anfangen mussten.

Dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, ob und wie viel er in den nächsten Jahren dann im Voraus an's Finanzamt abdrücken muss...

Er ist als stellvertretender Tourenleiter seit 30 Jahren bei einer großen Firma angestellt. Obwohl er mit knapp 4000€ netto eigentlich sehr gut verdient, denkt er bereits über eine Privatinsolvenz nach.

Jetzt zu meiner Frage: Mein Vater ist 57 Jahre alt. Wie würde sich eine Privatinsolvenz in dem Alter auf seine Rente auswirken und wäre das bei seinem Gehalt überhaupt möglich? Wo liegen da die Pfändungsgrenzen? Was wäre, wenn er versucht, das ganze ohne Insolvenz zu regeln? Auf einmal kann er die Summe unmöglich aufbringen. Wie klein könnten die Raten sein, die er dem Finanzamt anbietet? Lassen die sich überhaupt auf so etwas ein?

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Brief vom Finanzamt: was kommt auf mich zu?

Hallo,

vor kurzem habe ich einen Brief erhalten vom Finanzamt mit dem Betreff: "Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen), land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit oder Vermietungstätigkeit"

In dem Brief geht es darum, dass ich nach Kenntnis des Finanzbeamten eine unternehmerische Tätigkeit aufgenommen habe und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen soll.

Zu mir: ich bin seit Beginn 2015 Design Student und beziehe neben meinem BAFÖG auch eine geringe Summe an SGB2 Leistungen.

In den Jahren 2015 bis Mitte 2017 habe ich für einen Freund ab und zu mal Designarbeiten erledigt, wie z.B. Flyers, Logos oder eine Webseite. Diese jedoch meistens unregelmäßig und ohne irgendwie gewerblich damit aktiv geworden zu sein. Als Dank für meine "Arbeit" wurde ich auch von diesem Freund vergütet, jedoch hat er mich darum gebeten ihm dafür eine Private Rechnung auszustellen. Ich war was das angeht erstmal verunsichert, da ich noch nie sowas gemacht habe. Er meinte ich solle lediglich keine Mehrwertsteuer ausweisen, dann sei das auch kein Problem, vor allem da die Summe nicht gerade hoch sei.

Nun belaufen sich die jährlichen Gesamtbeträge, die ich von ihm erhalten habe 2016 insgesamt z.B. auf gerade mal 200€, oder im Jahr 2017 auf 450€.

Ich bin gerade leicht panisch und besorgt darüber was auch mich zukommt. Am Telefon meinte der Mitarbeiter des Finanzamtes, dass ich den Fragebogen ausfüllen soll und dazu halt "Gewinne und Ausgaben" der letzten Jahre nennen soll. Ich bin doch kein Unternehmer, ich habe leider nicht einmal mehr die Privatrechnungen vorhanden, lediglich die von diesem Jahr noch. Kontoauszüge sind jedoch alle vorhanden.

Ich habe nun Angst, dass ich Probleme mit dem Finanzamt und dem Arbeitsamt bekomme und am Ende der Geschichte Geldstrafen oder sonstiges auf mich zukommen könnten.

Ich wäre sehr dankbar über jeden Rat hier, da ich gerade echt nicht mehr weiter weiß. Leider ist man nachher immer erst schlauer.

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