Anwaltskosten, Prozesskostenhilfe, wo beantragen? Hilfe?

3 Antworten

Für außergerichtliche Anliegen gibt es Beratungshilfe. Die wird dir aber nur gewährt, wenn du nach deinen wirtschaftlichen Verhältnissen Prozesskostenhilfe ohne Raten bewilligt bekommen würdest (Geringverdiener) und der Antrag nicht mutwillig erscheint.

Darüber hinaus gibt es noch Prozesskostenhilfe, welche für das gerichtliche Verfahren gewährt wird. Diesem Antrag muss ein Klageentwurf beigefügt werden um die Erfolgsaussichten beurteilen zu können, also sollte man den Antrag möglichst mit einem Rechtsanwalt stellen. Die Prozesskostenhilfe wird entweder mit oder ohne Raten bewilligt (je nachdem wie die wirtschaftlichen Verhältnisse aussehen). Der Effekt ist der, dass dein Rechtsanwalt seine Vergütung aus der Staatskasse erhält und keine Vergütungsansprüche gegen dich geltend machen kann. Vom sonstigen Prozessrisiko (Kosten der Gegenseite und Gerichtskosten beim Unterliegen im Prozess) bist du aber nicht befreit.

Den Antrag bekommst du beim Gericht. Und der gilt auch wenn du nicht vor gericht gehst und der anwalt das auch so klären kann.

Einen Beratungsgutschein für die Erstberatung gibt es beim örtlichen Amtsgericht.

zu Unrecht angezeigt Anwaltskosten?

Ich wurde zu Unrecht angezeigt , dann wurde das Verfahren nach §170 Abs.2 Stpo ( mangels hinreichendem Tatverdacht ) eingestellt. Meine Eltern hatten einen Anwalt eingeschaltet, und gestern kam auch die Rechnung vom Anwalt : 280 € und ein paar Pfennige. Ich konnte nachweisen, dass ich nicht der Täter gewesen sein kann. Kann ich jetzt der Anzeigenerstatterin meine Anwaltskosten auferlegen, weil sie ja vorsätzlich gelogen hat ? Nicht, dass dann noch weitere Kosten hinzukommen im Sinne von Zivilklage, jedoch sehe ich nicht ein dass ich bzw, meine Familie den Anwalt bezahlen sollen wenn ich nichts gemacht habe.

...zur Frage

Prozesskostenhilfe bewilligt, trotzdem noch Anzahlung an Anwalt zahlen?

Hallo!

Ich habe mal eine Frage zur Prozesskostenhilfe. Meine Mutter musste einen Anwalt engagieren, da sie aber arbeitslos ist, demnach den Anwalt nicht selbst bezahlen könnte, hat sie Prozesskostenhilfe beantragt. Vor einer Zeit wurde diese nun auch bewilligt. Der Anwalt wollte vorher, als die Proszesskostenhilfe noch nicht bewilligt war, eine Anzahlung von meiner Mutter haben, die sie in Raten pro Monat gezahlt hat, da sie die natürlich nicht komplett bezahlen konnte. Jetzt, wo die Prozesskostenhilfe bewilligt wurde, will der Anwalt die Anzahlung aber immer noch in Raten jeden Monat bekommen, er meinte dazu, dass er die Prozesskostenhilfe erst am Ende des Verfahrens ausgezahlt bekommt und dann den von meiner Mutter gezahlten Betrag zurück erstattet. Ist das richtig so? Wird der Anwalt wirklich erst am Ende des Verfahrens bezahlt? Und darf er weiterhin den monatlichen Betrag von meiner Mutter verlangen, obwohl die Prozesskostenhilfe schon längst bewilligt wurde, es also keine Gefahr besteht, dass er nicht bezahlt wird? Aus diesem Grund wollte er nämlich die Anzahlung haben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei dieser Frage helfen könnte!

Liebe Grüße!

...zur Frage

Gerichts- Anwalts- Schadensersatzkosten - HILFE wie soll ich das bezahlen?

Ich werde ein Gerichtsverfahren verlieren, in dem ich angeklagt wurde. Nun muss ich wahrscheinlich 3000€ zahlen, welche ich im Besten Fall in 500€ Raten in 6 Monaten ableisten kann. Dazu kommen 1039€ für die gegnerischen Anwaltskosten sowie 2085€ für meinen eigenen Anwalt. Ich habe maximal ein Vermögen von 1000€, Prozesskostenhilfe bekomme ich nicht weil ich keine Aussicht auf ein Gewinnen des Verfahrens habe und ich kenne sonst niemanden der die Summe für mich stellen könnte. Kann mir irgendjemand helfen? Würde meine Bank mir einen Kredit über die Summe gestatten? ich bin am verzweifeln... mfg

...zur Frage

Rechtsanwaltwechsel kostet das was bei gewährter Prozesskostenhilfe?

Hallo Leute,

Undzwar bei einem Fall wurde mir ein Pflichtverteidiger beigeordnet, der durch diese Prozesskostenhilfe durch den Staat finanziert wurde.

Jedoch war ich mit diesem Verteidiger nicht ganz zu frieden. 2 Jahre ist es mittlerweile her und der Verteidiger bringt mich in meinem Fall nicht mal ansatzweise weiter.

Nun wollte ich einen anderen Anwalt selber beauftragen den Fall zu übernehmen, natürlich auch wieder mit Prozesskostenhilfe.

Beim ersten Termin hat er gemeint, dass der Wechsel vom Pflichtverteidiger nicht einfach sei und das immer nicht zugestimmt wird durch die Staatanwaltschaft. Hat er mir halt die Gründe erklärt und hat gemeint dass man es versuchen könnte.

Er hat auch erwähnt dass bei Zustimmung durch die Staatsanwaltschaft, er durch Staat finanziert wird.

Wenn nicht , hätte ich die möglichkeit ihn als 2. Anwalt einzustellen, jedoch muss ich für die Kosten selber aufkommen. Ausdrücklich habe ich die zweite Möglichkeit abgewiesen , weil ich die finanziellen Mitteln nicht dazu habe.

Er wollte dann dass ich irgwelche Vollmachtschreiben unterschreibe damit wir das mit Übernahme mal versuchen.

Nach paar Tagen kam ich mit paar anderen Unterlagen vorbei. habe ihm alles mitgegeben was er von mir wollte, Vollmacht usw.

An dem Tag hat er auf einmal erwähnt was wir mit den Kosten machen. Daraufhin meinte er ja der alte Anwalt wurde schon in Höhe von 480 € bezahlt und viele andere sachen und dass der Staat diesen Betrag nicht nochmal zahlt und so weiter. Zumindest habe ich das so verstanden ob er das auch wirklich so gemeint hat weiße ich nicht. Ich müsse jetzt diesen Betrag an ihm bezahlen, ich natürlich unter schock ist ja gerade nicht wenig. Dann war ich im Schockzustand und natürlich nicht mehr richtig wahrnehmen können was er so meinte. Auf jeden fall habe ich Ratenzahlung vereinbart.

Aufm Weg nach Hause denke ich mir, die ganze Zeit , hä was sind das für kosten , er hat doch bis jetzt noch gar nichts gemacht.

Auf jeden Fall im bekannten Kreis nachgefragt die auch mal Anwalt gewechselt haben usw. Jeden denn ich gefragt habe haben geantwortet dass sie nicht mal ein Cent bezahlt haben weil das eh durch diese Prozesskostenhilfe übernommen wird.

Gestern dort angerufen, habe darauf bestanden einen Schreiben fertig zu stellen bzw. eine Rechnung wie diese Kosten entstanden worden sind, damit ich woanders nachfragen kann.

Heute wurde ich von der anderen Sekräterin angerufen mit der Mitte dass ich die erste Rate sofort bezahlen.

Auf jeden Fall ist die jetztige Situation so. Dieser Anwalt hat Antrag auf Akteneinsicht gestellt dadurch sind ihm Kosten enstanden und diese 480 € soll angeblich Kosten von dieser Sache plus noch anderen Sachen sein.

Was ich aber nicht verstehe der Antrag auf Beiordnung läuft noch. Wenns nicht zugestimmt wird, dann ist ja das Geld weg sozu

Warum wartet man nicht erst auf Beiordnung und stellt dann ein Antrag auf Akteneinsicht. Können sie diese Kosten mir in Rechnung stellen?

Bitte um eure Hilfe

...zur Frage

Prozesskostenhilfe nur teilweise genehmigt, Anwalt will von mir die Kosten erstattet haben?

Hallo, habe mehrere Klagen gegen das Jobcenter durch einen Anwalt einreichen lassen. Leider wurden 2 Klagen zurückgewiesen und nun will der Anwalt von mir 2 mal 487,90€ für nicht erhaltenen Prozesskostenhilfe haben. Da er ja die Klagen eingereicht hat und alle Unterlagen zur Verfügung hatte, ist es doch nicht meine Schuld, das die Klagen zurückgewiesen wurden. Muss ich das bezahlen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?